Mietvertrag annulieren? Innerhalb 14 Tagen, oder generell UNMOEGLICH?

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23 Antworten

in einmal abgeschlossener Mietvertrag ist grundsätzlich wirksam. Es gibt kein gesetzliches Rücktrittsrecht. Ist der Mietvertrag von beiden Vertragsseiten unterschrieben, kann es sich der Mieter nicht „noch einmal anders überlegen“. Das gilt, so der Deutsche Mieterbund (DMB), auch dann, wenn der Mieter noch gar nicht in die neue Wohnung eingezogen ist. Eine Ausnahme gibt es nur dann, wenn im Mietvertrag ausdrücklich ein vertragliches Rücktrittsrecht für den Mieter vereinbart ist. Im Normalfall dagegen bleibt dem Mieter nur die Möglichkeit, den unbefristeten Mietvertrag mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monate zu kündigen. Dies ist schon vor Einzug in die Wohnung möglich.

Ein Widerrufsrecht bzw. die Möglichkeit, Vertragsvereinbarungen rückgängig zu machen, haben Mieter dagegen bei so genannten Haustürgeschäften. Wer in seiner Privatwohnung unaufgefordert zum Beispiel von seinem Vermieter oder der Hausverwaltung aufgesucht wird und dann sofort einen Vertrag unterschreibt, kann seine Unterschrift widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. Sie beginnt erst dann zu laufen, wenn der Verbraucher und Mieter eine schriftliche Belehrung über dieses Recht erhalten hat. Von diesem Verbraucherschutzgesetz profitieren beispielsweise Mieter, die zum Abschluss eines neuen Mietvertrages, zur Unterschrift unter einen Mietaufhebungsvertrag oder zu einer zweifelhaften Mieterhöhung „überredet“ wurden.

Der Deutsche Mieterbund empfiehlt unabhängig von diesem Widerrufsrecht allen Mieter, die Vertragsunterlagen vor einer Unterschrift sorgfältig zu prüfen. Das Widerrufsrecht gilt beispielsweise nicht, wenn der Vermieter nicht geschäftsmäßig handelt, wenn er in die Wohnung bestellt wurde usw. Quelle: Deutscher Mieterbund / Mietrecht)

www.pro.wohnen.de

Der Termin den euch der Vermieter nennt stimmt also - und die Kaution müsst ihr (wenn das vertraglich vereinbart ist) auch bezahlen

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Kommentar von Nemisis2010
15.10.2010, 12:33

um wirksam zum 31.12.2010 zu kündigen, müßte das Kündigungsschreiben dem Vermieter spätestens am 4.10.2010 zugegangen sein. Die Beweispflicht liegt hier beim Mieter.

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Deine Eltern haben leider nicht recht. Du kannst mit Deiner Freundin nur fristgerecht den Mietvertrag kündigen, d.h. Ihr müsst 3 Monate lang zahlen. Ein Mietvertrag kann nur beidseitig einvernehmlich aufgehoben werden. Darüber solltet Ihr mit dem Vermieter sprechen. Es hängt alles von seiner Kulanz ab. Vielleicht findet er ja früher einen Nachmieter. Beim nächsten Mal aber seid bitte schlauer und sucht Euch nur das was Ihr Euch auch leisten könnt. Bei Studenten wäre ein Studentenzimmer angebrachter. Darüber hinaus kannst Du auch Wohngeld beantragen.

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Euer Vermieter hat Recht und Ihr müßt die reguläre Kündigungsfrist einhalten. Ein grundsätzliches Rücktrittsrecht von Verträgen gibt es nicht.

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Bei einem Mietvertrag besteht kein Rücktrittsrecht (dieses hat man eigentlich nur bei einem Fernabsatzvertrag) und ihr müßt die 3 monatige Kündigungsfrist einhalten.

Es besteht auch z.B. wegen Zahlungsunfähigkeit keine Möglichkeit den Mietvertrag fristlos zu kündigen.

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Frage deinen RA und verklage deinen vater auf Unterhalt. Dies kannst du, indem du Gerichtskostenbeihilfe beantragst. Oder geh wegen dem Unterhalt zum Jugendamt. Wie alt bist du und was machst du? Wenn du Unterhaltsberechtigt bist mußt du entweder unter 18 sein, dann dürftest du aber keinen Mietvertrag ohne Eltern unterschreiben, oder in der Ausbildung und nicht genug verdienen. Bist du über 18 , machst keine Ausbildung oder Schule bist du nicht Unterhaltsberechtigt. Bist du 18 und bist noch in der Schule, bekommst kein Bafög, dann verdienen deine Eltern zu viel und du kannst den Unterhalt einklagen. Wenn deine Freundin auch noch zur Schule geht, auch kein Bafög bekommt verdienen auch ihre Eltern zu viel oder die haben die nötigen Belege nicht eingereicht. Auch sie ist bei zu viel verdienst der Eltern zu einem Bafögantrag Unterhaltsberechtigt. Seit ihr beide über 18, geht noch zur Schule habt Ihr anrecht auf das Kindergeld, welches ja schon mal für beide 368€ beträgt.

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Kommentar von terrortippse
15.10.2010, 13:16

Prozesskostenhilfe wird nur bewilligt, wenn der Prozess Aussicht auf Erfolg hat. Wenn aber der Vermieter im Recht ist (und das ist er) wird er keine bekommen.

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Bei Mietverträgen gibt es kein Rücktrittsrecht !

Das haben die die dir Auskunft gegeben haben mit so genannten "Türgeschäften" (auch Internetkäufe etc.) verwechselt.

Ich würde mit dem Vermieter reden! Mache ihm klar das ihr euch die Wohnung unverschuldet nicht mehr leisten könnt - er hat sicher auch keine Lust Mieter zu haben die nicht zahlen können? Eventuell könntet ihr auch anbieten Nachmieter zu suchen das ihr zumindest nicht die kompletten 3 Monate zahlen müsst?

Weiterhin würd ich mal mit meinen Eltern reden. Wenn es wirklich so ist das sie Unterhaltspflichtig sind könntest du sie immerhin auch auf die Zahlung verklagen. Das würde ich mich mal genauer erkundigen.

Wenn ihr kein Bafög kriegt gibt es doch mittlerweile günstige Kredite speziell für Studenten - das könnte euch erstmal aus der Patsche helfen bzw. kenne ich Leute die so ihr ganzes Studium mitfinanziert haben.

Vor allem aber mit den Eltern reden - wenn du wegen deren Einkommen kein Bafäg kriegst führt kein weg drum rum das sie dir helfen müssen ...

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Rücktrittsrecht gibt es bei Kaufverträgen....

Bei Mietveträgen gilt dies nur, wenn eine entspr. Zusatzvereinbarung getroffen wurde oder bei z.B. nicht erbrachten Leistungen des Vermieters.../ arglistiger Täuschung durch den Mieter etc.....

"....Wenn im Mietvertrag oder einer Zusatzvereinbarung (auch mündlich möglich) kein Rücktrittsrecht vereinbart wurde, kann keine der Vertragsparteien durch einseitige Erklärung vom Vertrag zurücktreten...."

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/r1/ruecktriit.htm

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Da täuscht Du Dich. Der Vermieter hat Recht. Ein 14tägiges Widerrufsrecht gibt es bei Mietverträgen nicht. Ihr habt die 3monatige Kündigungsfrist einzuhalten. Allerdings nicht ab Einzugsdatum, sondern ab Kündigungsdatum.

Ihr solltet dem Vermieter aber in jedem Fall die Situation schildern. Er wird dann ja selbst ein Interesse daran haben, so schnell wie möglich neue, zahlungsfähige Mieter zu finden. Und wenn er die Wohnung eher vermieten kann, dann seid ihr aus der Sache natürlich raus.

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Im Mietrecht steht geschrieben: Zitat: Rechtliches rund um die Beendigung eines Mietvertrags

Grundsätzlich darf der Mieter nach dem Mietrecht bis zum dritten Werktag des Monats für den übernächsten Monat seinen Vertrag kündigen. Dies schreibt das Bürgerliche Gesetzbuch vor (§ 573c). "Die Kündigungsfrist für den Vermieter verlängert sich nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung des Wohnraums um jeweils drei Monate", steht hier weiter.

Bei normalen, unbefristeten Mietverhältnissen muss also der Mieter nur einen Monat Miete zahlen, wenn er zwei Monate vor dem geplanten Einzug wieder kündigt. Um diese eine Monatszahlung kommt er aber rein rechtlich nicht herum. Umgekehrt ist auch der Vermieter an einen einmal geschlossenen Vertrag gebunden.

Soviel dazu!

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Nein, nicht jeden Vertrag kann man innerhalb von 14 Tagen kündigen. Wenn der Mietvertrag nicht zufällig bei einem von Euch zu Hause unterzeichnet wurde, gilt die dreimonatige Kündigungsfrist.

Und es stimmt: Ihr könnt erst zum 31.01. kündigen.

Kautionszahlung allerdings müßt Ihr (zumindest erst mal) nicht leisten: die erste Kautionsrate darf der Vermieter erst mit der ersten Mietzahlung (also im November) verlangen. Und es gibt ein neues Gerichtsurteil, nach dem Du die Kaution auch erst zahlen mußt, wenn der Vermieter ein entsprechendes Konto eingerichtet hat.


Was Ihr machen könnt: Ihr sucht Euch jemanden, der gerne für die drei Monate die Wohnung nehmen würde, und dann verlangt Ihr das Recht auf Untervermietung. Das muß der Vermieter Euch gewähren - sonst seid Ihr aus dem Vertrag eh raus.

Ihr könnt dem Vermieter auch den potentiellen Untermieter als Mietinteressenten vorstellen, so daß der Vermieter sich darum auch nicht noch selbst kümmern muß. Dann kann er Euch auch aus dem Mietvertrag entlassen. Darauf allerdings muß der Vermieter sich nicht unbedingt einlassen. Das wäre dann good will. Sprecht mit dem Vermieter - vielleicht läßt es sich regeln.

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nein, aus einem Mietvertag gibt es nur aus besonderen Gründen einen außerordentlichen Kündigungsgrund. Ein Rücktrittsrecht gibt es gar nicht. Wenn es also keinen vertraglichen Fehler gibt, müßt ihr euch an die 3 monatige Kündigungsfrist halten. Wenn sich der Eigentümer gütlich zeigt kommt ihr aber vorher raus, falls er einen anderen Mieter hat. Einen Monat müßt ihr aber wohl zahlen

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Das gesetzliche 14tägige Rückgaberecht gilt für Fernabsatzverträge sowie für Haustürgeschäfte. An sich unterschreibt man auch nix, was nicht finanziell gesichert ist. Aber Kind ist schon in Brunnen gefallen ;)

Teile dem Vermieter die Umstände mit. Er wird euch (edit: wohl) nicht in den Ruin ziehen wollen. Und wenn dein Erzeuer niht zahlen will, wende dich ans Amt. Normalerweise kriegst du vom Amt einen Vorschuss, den die sich von deinem Erzeuger wiederholen.

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Kommentar von terrortippse
15.10.2010, 12:26

Unterhalstvorschuss wird nur bis 7 Jahre gezahlt(insgesamt auch nur max. 72 Monate)

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Bei den allermeisten Vertraegen - u.a. auch bei Mietvertraegen - gibt es kein gesetzliches Ruecktrittsrecht. Die Kuendigungsfrist fuer den Mieter betraegt bei unbefristeten Wohnungsmietvertraegen - sofern kein beidseitiger Kuendigungsverzicht vereinbart wurde - immer 3 Monate (vereinfacht gesagt). Der Vermieter ist im Recht.

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Kommentar von DerCAM
15.10.2010, 12:29

Wenn eure "Stornierung" (ist in diesem Fall als ordentliche Kuendigung zu verstehen) allerdings vor dem 5. Oktober beim Vermieter eingegangen ist, waere das Mietverhaeltnis bereits zum 31.12. gekuendigt und ihr braeuchtet nur 2 Monatsmieten (plus ggf. Betriebskosten) zu bezahlen.

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Der Vermieter hat vollkommen recht! Ein Mietvertrag hat eine Kündigungsfrist!Zahlen müsst ihr auch die 3 Monate.

Eure Eltern haben unrecht! Man kann nicht jeden Vertrag kündigen nach 14 Tagen!

Versetz dich doch mal in die Lage des Vermieters. Der verdient damit seine Brötchen und muss einen neune Mieter finden. Ist doch eigentlich klar dass man nicht innerhalb von 14 Tagen kündigen kann.

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Nadine hat das wirklich sehr schön abgeschrieben. Es gibt noch eine Ausnahme. Sollten Vertragsbestandteile die zum zustandekommen des Vertrages geführt haben nicht eingehalten worden sein oder die Wohnung unbewohnbar sein, kann hier außerordentl. gekündigt werden. Nicht zu verwechseln mit einem Rücktrittsrecht. In der Konsequenz kommt aber dasselbe dabei heraus. MfG

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  1. kümmert man sich vorher ums finanzielle. bafög ist eben nicht so das man einfach hingeht und geld bekommt. die meisten bekommen es erst gar nicht.

  2. habt ihr unterschrieben und somit ist der vertrag wirksam. natürlich könnt ihr kündigen,aber da steht im vertrag mit sicherheit eine kündigungsfrist.

vielleicht habt ihr glück und findet freunde die iene wohnung suchen? um das leerstehen der wohnung zu vermeiden und den vermieter gnädig zu stimmen.

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Ein einmal unterschriebener Mietvertrag ist gültig, es gibt keine "Rücktrittsfrist" oder dergleichen, ab Unterzeichnung gilt die 3-Monatige Kündigungsffrist.

Der Mieter ist in diesem Fall im Recht mit seiner Aussage, dass ihr erst zum 31.01.11 kündigen könnt.

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Kommentar von Thunder1262
15.10.2010, 12:34

Nicht ganz, du kannst den Vertrag sofort ab Unterzeichnung mit 3 Monatiger Frist kündigen.

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wenn du glück hast klappt es wenn nicht darfste noch drei monate miete zahlen,es ist ein rechtlicher vertrag

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Bei den standart-Mietverträgen steht alles wiederufrechtliche auf der rückseite. Normalerweise ist bei einem mietvertrag eine 14 tägige kündigung möglich. Ihr düft aller dings nicht das davon ausgehen das der brief bei euch nur rechtzeitig raus gegangen ist sondern das der brief vor ablauf der 14 tägigenfrist beim vermieter eingeht. Versucht mit dem vermieter zureden ob die möglichkeit besteht nur kaltmiete zuzahlen,seit erhlich zu ihm mit eurerm finanziellen rückschlag. Wenn ihr die 3 monate kündigunsfrist einhalten müsstet habt ihr die möglichkeit euch nach einem nachmieter umzuschauen,3 potenzielle mieter könnt ihr dem vermieter vermitteln(vorstellen)die er ablehnen darf aber den 4 mieter muss er entweder nehmen oder er sitzt auf seinen kosten. Geh zur sicherheit mal bei einem Rechtsanwalt vorbei der kann dir 100 % rechtliche möglichkeiten nennen

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Kommentar von Mismid
15.10.2010, 12:33

ne in einem Standardmietvertrag gibt es keine 14-tägige Widerrufsfrist!!! Wo hast du das her?

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Kommentar von ErsterSchnee
15.10.2010, 13:28

Der Vermieter muß überhaupt keinen Nachmieter nehmen, wenn er nicht will. Er hat einen Vertrag mit dem Mieter abgeschlossen - und der ist solange gültig, bis er durch Kündigung am Stichtag dann beendet wird. Und so lange muß der Mieter auch zahlen - ganz egal, wie viele Nachmieter er vorstellt.

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Kommentar von heimwerker
15.10.2010, 16:38

@MyMuddy: Leider alles totaler Blödsinn. MfG

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Diese 14 Tagesfrist gilt bei Haustürgeschäften oder Telefonischen oder sonstigen aus der ferne zustanden gekommenen Verträgen.

Die einzige Chance die ich hier noch sehe.ist: Unterhaltet Euch ruhig und vernünftig mit dem Vermieter. Dessen Interesse ist es ja Geld zu bekommen und nicht ewig darauf zu warten. Schildert ihm Eure Situation und mglw läßt er ja mit sich reden. Aber ganz ohne Kosten werdet Ihr da nicht davonkommen.

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