Mietvertrag - Reparaturkostenklausel

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5 Antworten

Warum willst du weniger Miete zahlen? Weil du unwirksame Klauseln im Vertrag duldest? Wenn Kleinreparaturen anfallen und du meinst, sie nicht zahlen zu müssen, dann zahl sie nicht - aber deswegen die Miete kürzen?

Bin bislang noch nicht fündig geworden leider....

Weil es das wohl nicht gibt.

Wenn unwirksame Klauseln bezüglich Reparturkosten im Mietvertrag stehen,so braucht man ja auch nichts bezahlen.

Ich beabsichtige nicht die Miete zu kürzen. Es geht mir darum, ob in einem Mietvertrag vereinbart werden darf, dass Reparaturen vom Mieter übernommen werden müssen, wenn dieser dafür eine monatliche Vergünstigung der Miete seitens des Vermieters erhält. Oder ob die Klausel auch in Verbindung mit einer monatlichen Vergünstigung der Miete unwirksam ist.

Es gilt hier - wie stets - was im Vertrag vereinbart wurde. Hier hatte der unterzeichnende Mieter i.d.F. ausreichend Gelegenheit, den Inhalt zu prüfen, hat sich also ggf. für die Übernahme der Kosten zu Kleinreparaturen freizügig bereiterklärt. Da dann wieder herauszukommen, erscheint wenig wahrscheinlich, weil auch überhaupt nicht nachvollziehbar. Es war schließlich gewollt auch vom Mieter, genau so zu verfahren. Was soll dann das nachträgliche Gezetere?

Ich bin nun wirklich keine blinder Vertreter der Vermieter, aber hier muß man "die Kirche nun wirklich mal im Dorf stehen lassen"!

Du wirst hierzu - bei Klausel im Vertrag (Formular- also gedruckte Klausel ausreichend!) - keine Rettungsringe für eine Auflösung dieser Verpflichtung dann finden. Und wenn ein Mieter so etwas unterschreibt, sich also hierauf ausdrücklich einigt mit dem Vermieter, muß ihm dieser hierfür auch keine günstigere Miete einräumen. Heutzutage weht ein harrscher Wind am Wohnungs"markt": - hohe Mieten, die zudem regelmäßig noch (pauschal um 20 Prozent aller 3 Jahre) erhöht werden unter Hinweus auf fadenscheinige eilagen, die sich da Mietspiegel nennen und überhaupt keinen hinreichend Ausweis vergleichbarer, preisbegründender Qualitäten liefern; - Überwälzung aller nur möglichen (gesetzlich gerade mal zulässigen) Neben-Kosten auf den Mieter sogleich in Formularklauseln, wie mit einfachem Verweis auf Zulässigkeit nach Betriebskostenummlageverordnung, die gewillkürt immer wieder fortrgeschrieben wird durch lobbygedrängte Politkastenentscheidungen und wo inzwischen alles reinpaßt, was eigentlich nach der Parole "Eigentum verpflichtet" den Mieter zu Eigentümer machen sollte >>> Kapitalzinsen zur Finanzierung der Wohnung wie ihrer fortgesetzten Modernisierung, Grundsteuern, Versicherungen auf die Immobilie, alle möglichen Erhaltungskosten mit wiederkehrenden Aufgaben, wie Bäume aussägen, Straßenreinigung... also alles, was zu dem Hause gehört, in dem die Wohnung sich befindet,an der allein der Vermieter richtig Geld verdient; - Überwälzung der Renovierung (malermäßigen Instandhaltung) auf den Mieter; BEACHTE: Instandhaltung ist eigentlich, also Kraft Gesetz (§ 535 ff. BGB) Pflicht des Vermieters, wird hier nur delegiert >>> selbstverständlich nur weil es auch der Mieter so wollte !!!

Also:

Alles was im Vetrag steht, steht dem Vermieter zu, was nicht - das nicht!

Also ich kenne nur Urteile, die die Wirksamkeit solcher Kleinreparaturklauseln bestätigt haben, wenn sie denn einmalig oder jährlich einen bestimmten Betrag nicht übersteigen... und das ganze unabhängig von der Höhe des Mietzinses.

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