Mietvertag gekündigt einer will nicht ausziehen?

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15 Antworten

Die Vertragspartei Mieter, hier bestehend aus 2 Personen, haftet gemeinsam dem Vermieter gegenüber.

Auch für Ansprüche nach Ende des Mietverhältnisses.

In diesem Fall die Rückgabe der vollständig geräumten Wohnung nach Vertragsende.

Erfolgt diese nicht oder verspätet kann der Vermieter Schadensersatzansprüche gegen beide geltend machen bzw. Räumungsklage gegen beide einreichen.

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Jetzt habe ich erfahren vom Vermieter das Sie nicht ausziehen will , und behauptet das Sie die Kündigung nicht Unterschrieben hatte....

Das kannst Du doch wohl belegen.

Das Mietverhältnis Endet am 28.02.2017 Kündigung wurde vom Vermieter Bestätigt .

Die Bestätiguung nutzt gar nichts.

Es muss eine Übergabe stattfinden und wenn sie nicht auszieht geht das nicht und Du haftest gesamtschuldnerisch.

Du hast sie lediglich auf Zustimmung zur Kündigung verklagt, das darfst Du dabei nicht vergessen.

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Kommentar von Stefanhw
08.02.2017, 18:38

Habe alles dem Vermieter zu geschickt wo alles drin steht was vor Gericht besprochen und gemacht wurde.

Auch das Unterschreiben der Kündigung steht drin

Ja aber das Mietverhältnis Endet am 28.02.2017 , und die Kündigung wurde von keinem zurück gezogen .

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Eine Kündigung ist im Grunde genommen nur eine Absichtserklärung, dass der Besitz an der Wohnung zum Stichtag X aufgegeben werden soll.

Die tatsächliche Besitzübergabe im Sinne einer Wohnungsübergabe ist dann wieder etwas anderes, bzw. der Folgeschritt.

Wir der Besitz der Wohnung nicht an den Vermieter herausgegeben, dann muss dieser auf Räumung klagen.

Da Ihr einen gemeinschaftlichen Vertrag habt, kann die Räumungsklage auch nur gegenüber beiden Vertragspartner gerichtet werden.

Folglich bist Du auch hier in der Haftung.

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Schlicht und ergreifend: Der Vermieter hat mit Euch beiden ! einen Vertrag. Und somit haftet Ihr gesamtschuldnerisch.

Und wenn Deine ach so reizende Frau, jetzt trotz der vor Gericht unterzeichneten Kündigung nicht auszieht, haftest Du weiterhin gegenüber dem Vermieter.

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Kommentar von Stefanhw
08.02.2017, 18:36

ich bin Vertraglich nicht mehr zu Irgend etwas Verpflichtet der Vertrag existiert ab dem 01.03.2017 nicht mehr .

Eine Kündigungsbestätigung habe ich ja auch erhalten im November.

ich Wohne seid Oktober garnicht mehr dort , und es gibt keine Mietschulden .

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Es  klingt ein wenig dubios. Deine Ex soll vor Gericht den Mietertrag unter umständen, durch Druck unterschien haben. Das würde ein Gericht nicht machen.Sie musste gar nichts. Wenn sie nicht mit freiem Willen gehandelt hat wäre das Rechtsbeugung.
Sie hat unterschrieben, also muss sie raus. Letztlich mit Räumungsklage.
Das ist aber zwischen  dem Vermieter und deiner Ex  zu regeln.
Sofern alles nach Recht und Gesetz abgelaufen ist, bist du aus der Sache raus.
Wenn sie in der Wohnung bleiben will muss der Mietvertrag von ihr und /oder Freund Unterschrieben werden.
Allerdings wen Mietrückstände vorhanden sind kann der Vermieter sich an den Zahlungskräftigen schadlos halten. Er kann sich bei 50/50 Verträgen nicht von jedem den halben Mietpreis besorgen.

Mit freundlichem Gruß aus dem Oldenburger Münsterland

Bley 1914 

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Kommentar von Stefanhw
08.02.2017, 18:32

Du meinst die Kündigung unter Druck unterschrieben nicht denn Mietvertrag.

Mietvertag stehen beide als Hauptmieter drin und beide haben denn Freiwillig unterschrieben .

Da Sie die Wohnung unter Beschlag genommen hatte und mich ausgesperrt hatte und von mir seid Oktober 2016 Miete Verlangt und ich aber kein Recht hatte in die Wohnung zu gehen(Sie hatte auch das Schloss ausgetauscht) musste ich vor Gericht mit Ihr weil ich es nicht eingesehen hatte Miete zu Zahlen .

Sie hatte sich geweigert die Kündigung zu Unterschreiben , vor Gericht musste Sie die Kündigung unterschreiben Augenzeugen sind:

Ihr Anwalt,Mein Anwalt,Die Richterin

Alles wurde im Gerichts Protokoll festgehalten dort steht drin das die Kündigung von beiden Seiten unterschrieben wurde.

Sie hatte seid Oktober Zeit einen Neuen Mietvertrag zu machen , aber da Sie Hartz4 bekommt und die Wohnung zu Groß und zu teuer ist wird Sie die Wohnung nicht bekommen .

Sie und Ihr neuer haben beide Mietschulden und stehen beide in der Schuwa .

Für die Jetzige Wohnung sind keine Mietschulden offen!

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Ich sehe es so: Mit  der rechtswirksamen Kündigung durch beide Mieter ist zum Ablauf der Kündigungsfrist  das Mietverhältnis beendet. Du bist ausgezogen. Die Ex nicht. Schadenersatzansprüche oder Kosten einer Räumungsklage dürften deshalb m. E. nur gegenüber der Ex geltend gemacht werden können.

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Kommentar von ChristianLE
07.02.2017, 11:59

Schadenersatzansprüche oder Kosten einer Räumungsklage dürften deshalb m. E. nur gegenüber der Ex geltend gemacht werden können.

 

Aber nur im Innenverhältnis zwischen den beiden Hauptmietern.

Wie hier eine Zustimmung zur Kündigung erwirkt wurde, kann dem Vermieter egal sein. Er hat nur den Anspruch zur Rückgabe der Wohnräume zum vereinbarten Zeitpunkt.

Erfolgt diese Rückgabe nicht, dann muss er auf Räumung klagen. Das betrifft dann zwangsläufig beide Hauptmieter.

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... dann bezahlt der andere, die ortsübliche Miete, also ggf. erheblich mehr als bisher.

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Die von beiden unterschriebene Kündigung wird die Vermieterin ja wohl erhalten haben. Bestenfalls hast du noch ne Kopie oder die Bestätigung der Vermieterin. Wenn deine Ex nicht ausziehen will, muss sie entweder einen neuen Vertrag machen und selbst Miete zahlen oder die Vermieterin wird sich drum kümmern müssen, dass sie rausfliegt. 

Ich wüsste nicht in welcher Verantwortung zu wärst. Bin aber auch kein Anwalt. Ich kann mir aber vorstellen, dass es für die Vermieterin bequemer ist, dich unter Druck zu setzen.

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Kommentar von MirlieB
07.02.2017, 11:24

Meinst du mit Ex Freundin oder Frau? Bei Frau kanns schon sein, dass du mit reingezogen werden kannst.

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Kommentar von ChristianLE
07.02.2017, 12:03

Ich wüsste nicht in welcher Verantwortung zu wärst

 

Er ist Hauptmieter und kann die Wohnung nicht vertragsgemäß an den Vermieter zurückgeben.

Hierfür haftet er dann automatisch, auch wenn er nichts dafür kann.

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Geh bitte sofort zum Anwalt!

Wenn ihr beide im Mietvertrag steht haftet ihr beide gesamtschuldnerisch für die Mietkosten. Das heißt wenn einer keine Miete zahlt kann sich der Vermieter die gesamte Miete vom anderen holen.

Wenn deine Ex jetzt nicht auszieht entstehen wieder Kosten. Und da sich die Kosten ja irgendwie auf den Mietvertrag beziehen, auch wenn er bereits gekündig wurde, könnte ich mir vorstellen das du unter Umständen mit in der Haftung sein könntest. 

Deshalb wende dich bitte umgehend an deinen Anwalt. Ich bin nur absoluter Laie befürchte aber eben das da was auf dich zukommen könnte.

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Kommentar von Stefanhw
07.02.2017, 11:37

Das Mietverhältnis Endet am 28.02.2017 Kündigung wurde vom Vermieter Bestätigt .

habe bereits meinen Anwalt Angerufen muss Morgen hin.

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dann teile dem vermeiter mit, das sie unterschrieben hat und der mietvertrag damit gekündigt ist.

wenn da ein mieter nicht auszieht kann er diesen gerne auf räumung verklagen. das geht dich aber nichts mehr an. damit darf der  vermieter sich dann schon alleine rumschlagen

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Kommentar von ChristianLE
07.02.2017, 12:16

wenn da ein mieter nicht auszieht kann er diesen gerne auf räumung verklagen.

 

Eine Räumungsklage bezieht sich aber immer auf eine Wohnung und nicht auf einzelne Vertragspartner.

Folglich muss der Vermieter die Räumungsklage gegenüber beiden Vertragspartnern erklären.

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Mittag,

du musst für nichts aufkommen, da ihr beide (nachweislich) unterschrieben habt, werden alle Kosten nur mit deiner Ex nachhause gehen.

Du bist ja nicht ihr Vormund, da kann dir der Vermieter nichts.

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Kommentar von bwhoch2
08.02.2017, 08:49

@cal50250: Man sollte hier nur antworten, wenn man weiß und Du weiß falsch!

Beide haften gemeinsam für alle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag. Wenn die Wohnung nicht geräumt ist, fällt weiterhin Miete an. Nachfolgemieter müssen woanders untergebracht werden und deren Umzugsgut womöglich auch. Das kann ziemlich teuer werden. Schließlich muss die weitere Nutzung der Wohnung zur aktuellen ortsüblichen Miete bezahlt werden.

Von Räumungsklage und evtl. Zwangsräumung ganz zu schweigen.

Da hat man in kurzer Zeit einen 5-stelligen Betrag und der Vermieter kann diesen Betrag von beiden einfordern. Nicht nur von der Frau. Wäre ja noch schöner, wenn sich einer verdünnisieren könnte und die Person von beiden, die nichts hat bleibt in der Wohnung hocken.

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Zeig deinem Vermieter das Dokument, und mache ihm deutlich, dass deine Ex nicht in deiner Verantwortung liegt.

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Kommentar von Stefanhw
07.02.2017, 11:39

Vermieter hat alles bekommen Gerichts Protokoll , Kündigung wurde auch bestätigt .

Die Kündigung wurde im Gerichtssaal Unterschrieben und mir gegeben unter Zeugen Ihr Anwalt mein Anwalt und Rechterin

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Echt jetzt?

Sie hat das vor Gericht unterschrieben....sie kann sich da nicht rauswinden. Ich weiß nicht, wo jetzt dein Problem liegt.

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Kommentar von Stefanhw
07.02.2017, 11:40

Mein Problem ist das Vermieter mir sagt ich habe mit Schuld und meine Kaution von 700 Euro nicht zurück bekomme...

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Du warst wahrscheinlich mit Anwalt vor Gericht? Ich würde ihn Fragen, auch wie du dich am besten verhalten sollst.

Du scheinst ja eine wirklich (brech)reizende Ex zu haben. Glückwunsch, dass du sie los bist^^

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Kommentar von martinzuhause
07.02.2017, 11:19

da muss er sich garnicht mehr irgendwie verhalten. wenn sie nicht ausziehen will obwohl die wohnung gekündigt ist, kann sich der vermeiter darum kümmern. da haftet dann nur der welcher in der wohnung bleibt

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Von wem hier möchtest Du denn eine verbindliche Antwort bekommen....wollen? Ist doch ein laufender Gerichtsfall? Vertraue Deinem Anwalt und dem Gericht!

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Kommentar von Stefanhw
07.02.2017, 11:42

Es gibt eigentlich kein Urteil es gibt ein Vergleich und ein Gerichts Protokoll.

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Kommentar von ChristianLE
07.02.2017, 12:19

Ist doch ein laufender Gerichtsfall?

 

Nein, ein abgeschlossener ;-)

Das Ziel war die Unterschrift auf der Kündigung und die wurde erreicht.

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