Mietverhältnis: Gebrauchs- oder Gewohnheitsrecht aus Nutzung von Nachbargrundstück?

4 Antworten

Es gibt im Mietrecht kein Gewohnheitsrecht.  Wenn das Grundstück  verkauft wurde, hat der jetztige Eigentümer darüber zu bestimmen. Nur der kann dem Mieter die Nutzung gestatten. Der könnte ganz einfach einen schriftlichen Vertrag aufsetzen, in dem er dem Mieter die unentgeltliche Nutzung bis auf Widerruf gestattet.

Es gibt kein Gewohnheitsrecht um sein Fahrzeug auf einem fremden Privatgrundstück abzustellen.

Sonst könntest du dein Fahrzeug ja bis zum Sankt Nimmerleinstag dort abstellen

Gibt es ein Gewohnheitsrecht bei kostenlosem Motorradstellplatz in Tiefgarage?

Ich wohne in einer Mietwohnung. Es gibt eine Tiefgarage, zu der ich 2009 einen Schlüssel vom damaligen Hauswart erhielt, um mein Motorrad in einem freien Bereich (kein PKW-Stellplatz) kostenlos abzustellen.

Nun, nach ca. 6 Jahren bekam ich von der Hausverwaltung die schriftliche Aufforderung, das Motorrad, welches dort unberechtigt steht unverzüglich zu entfernen und den Schlüssel dem Hauswart zurückzugeben. Das Schreiben ist in einem sehr unfreundlichen Ton verfaßt. Allein die Tatsache, dass ich einen Schlüssel zu der Tiefgarage bekommen habe, zeugt eigentlich schon davon, dass das Motorrad dort nicht unberechtigt steht. Kann ich etwas unternehmen, damit das Motorrad dort kostenlos stehen bleiben kann? Danke für Hinweise!

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Stellplatz für Mülltonnen

Wir sind Wohnungseigentümer in eine Eigentümergemeinschaft (9 Eigentümer). Nun werden vom Abfallentsorger ab 2015 "gelbe" Tonnen satt der gelben Säcke eingeführt. Unser Grundstück ist sehr groß (1400 m²) und es ist viel Platz - auch an verdeckten Stellen. Es wurde nach Diskussion zur EGT-Versammlung vereinbart (kein Beschlusst), dass jeder Eigentümer selbst entscheiden kann ob er die 240 Liter -Tonne unter seinem Carport oder hinter dem Gerätehaus abstellt. Nach einer Woche bekamen wir vom Verwalter (ist selbst Eigentümer) die schriftliche Mitteilung, dass er seine ehemalige Zustimmung zurückzieht und wir die Tonnen unter dem Carport abstellen sollen. Seine Gründe sind subjektiver Natur und darauf möchte ich nicht weiter eingehen. Kann er uns zwingen? Die Tonnen sind Eigentum des Entsorgers kein privates. Unserer Auffassung kann durch längere Duldung kein Sondernutzungsrecht bzw. Sondereigentum entstehen. Ist nicht der Grundstückseigentümer - wir alle in diesem Fall - verpflichtet einen Stellüplatz zu benennen, nich der einzelne Eigentümer?

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Gewohnheitsrecht der Zufahrt über Nachbargrundstück?

Wir wohnne seit 1996 auf unserem Grundstück, durch Anbau eines überdachten Einganges seitens eines Vorbesitzers muss ein Stückchen des benachbarten Grundstücks befahren werden. 1998 erwarb ein neuer Eigentümer das benachbarte Grundstück. Wir waren befreundet, es gab nie Ärgernisse.2002 versetzten wir unsere Fertiggarage an das Ende unseres Grundstückes, bauten ein Carport für unser Wohnmobil, lang, gross....! Unsere Nachbarn unterschrieben und billigten die Grenzbebauung, halfen sogar bei der Carporterrichtung.Nun, nach dem Tod meines Mannes, macht mir der geschiedene Nachbar einige Probleme...! Ok, seine Ex-Frau hatte eine Beziehung zu meinem inzwischen verstorbenen Ehemann...! Seit einigen Monaten macht mir dieser Nachbar, nachdem ich jeglichen Kontakt zu ihm abgebrochen habe, da er andere Vorstellungen "einer guten Nachbarschaftsbeziehung" hat als ich, Vorschriften für das Befahren seines Stücks Einfahrt, um auf mein Grundstück zu gelangen....!Ich bin momentan bemüht, dieses für mich viel zu grosse Grundstück zu veräussern....Sämtliche Interessenten möchten gerne die Gewissheit, ob dieser Nachbar die Zufahrt für Carport und Garage verweigern kann bei Besitzerwechsel....! Soweit ich informiert bin, kann er es nicht - oder liege ich da falsch???? Muss ich irgendetwas an Eintragungen im GB vornehmen????HILFE????

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Gewohnheitsrecht für Freisitz?

Wir nutzen seit 15 Jahren einen Freisitz. Dieser ist nicht in unserem Mietvertrag verzeichnet. Jetzt möchte unser Vermieter diesen Freisitz für sich selber nutzen. Geht da so einfach? Wir wohnen seit 15 Jahren zur Miete auf dem Gelände, und nutzen und pflegen ebenso lange diesen Freisitz.

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Frage zum Gewohnheitsrecht / Mietrecht / Hausrecht?

Seit gut neun Jahren lebt meine Lebensgefährtin mit Ihrem Sohn (21 Jahre alt) bei mir in meinem Haus. Es besteht kein Mietvertrag und die beiden zahlen auch keine Miete bei mir. Dafür beteiligt sich die Mutter am Lebensbedarf und an den Nebenkosten. Auf Grund eines Vorfalls von Mitte Juni, (tätlicher Angriff / Körperverletzung) habe ich den Sohn mit Frist bis zum 31.08.2015 von Haus und Grund verwiesen. Meine Versuche mit dem jungen Mann ein Gespräch zu führen verliefen im Sande. Auch zeigt er keinerlei Reue, daher steht mein Entschluss fest in am 01.09. vor die Tür zu setzen. Nachdem meine Gesprächsversuche keinen Erfolg brachten, habe ich den Verweis mit Datum als Hausverweis schriftlich ausgesprochen. Nun meine Frage: Schützt den Sohn das Mietrecht, da aus Gewohnheitsrecht Mietrecht geworden ist, sprich, muss ich vorsorglich eine Mietkündigung aussprechen oder ist es ausreichend den Haus und Grundverweis durch zu setzen? (Grund für die Fristlose Kündigung liegt so oder so vor)

Ich bedanke mich für Eure Antworten, besonders wenn diese juristisch belegbar sind.

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Gewohnheitsrecht für ein Grundst?

Ich durfte mit Absprache des Grundstück Besitzer einen Grund der sich im Wasserschutzgebiet befindet seit über 25 Jahre nutzen . Vereinbart wurde nur mündlich , wir kümmern uns um das Grundstück und pflegen es und dürfen es nutzen ! Jetzt kommt er nach so vielen Jahren und sieht das Grundstück als kleine Oase und sagt auf einmal so geht das nicht! Ich weiß nun nicht ob ich irgend welche Rechte habe ??

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