Mietverhältnis: Gebrauchs- oder Gewohnheitsrecht aus Nutzung von Nachbargrundstück?

4 Antworten

Es gibt im Mietrecht kein Gewohnheitsrecht.  Wenn das Grundstück  verkauft wurde, hat der jetztige Eigentümer darüber zu bestimmen. Nur der kann dem Mieter die Nutzung gestatten. Der könnte ganz einfach einen schriftlichen Vertrag aufsetzen, in dem er dem Mieter die unentgeltliche Nutzung bis auf Widerruf gestattet.

Es gibt kein Gewohnheitsrecht um sein Fahrzeug auf einem fremden Privatgrundstück abzustellen.

Sonst könntest du dein Fahrzeug ja bis zum Sankt Nimmerleinstag dort abstellen

Gewohnheitsrecht der Zufahrt über Nachbargrundstück?

Wir wohnne seit 1996 auf unserem Grundstück, durch Anbau eines überdachten Einganges seitens eines Vorbesitzers muss ein Stückchen des benachbarten Grundstücks befahren werden. 1998 erwarb ein neuer Eigentümer das benachbarte Grundstück. Wir waren befreundet, es gab nie Ärgernisse.2002 versetzten wir unsere Fertiggarage an das Ende unseres Grundstückes, bauten ein Carport für unser Wohnmobil, lang, gross....! Unsere Nachbarn unterschrieben und billigten die Grenzbebauung, halfen sogar bei der Carporterrichtung.Nun, nach dem Tod meines Mannes, macht mir der geschiedene Nachbar einige Probleme...! Ok, seine Ex-Frau hatte eine Beziehung zu meinem inzwischen verstorbenen Ehemann...! Seit einigen Monaten macht mir dieser Nachbar, nachdem ich jeglichen Kontakt zu ihm abgebrochen habe, da er andere Vorstellungen "einer guten Nachbarschaftsbeziehung" hat als ich, Vorschriften für das Befahren seines Stücks Einfahrt, um auf mein Grundstück zu gelangen....!Ich bin momentan bemüht, dieses für mich viel zu grosse Grundstück zu veräussern....Sämtliche Interessenten möchten gerne die Gewissheit, ob dieser Nachbar die Zufahrt für Carport und Garage verweigern kann bei Besitzerwechsel....! Soweit ich informiert bin, kann er es nicht - oder liege ich da falsch???? Muss ich irgendetwas an Eintragungen im GB vornehmen????HILFE????

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Welche Maßnahmen darf man ergreifen, wenn Zugang zum Stellplatz im Grundstück plötzlich versperrt?

Fallbeschreibung: Mieter A hat seit mehr als 3 Jahren einen Stellplatz im Grundstück von B. Mit dem Hausverwalter von B hat A eine Absprache (kein Mietvertrag), dass der Stellplatz exklusiv durch A genutzt werden darf und A den Stellplatz mit einem Kennzeichen versehen darf, damit klar ist, dass der Stellplatz für das Auto von A vorgesehen ist. Der Zugang zum Stellplatz erfolgt über das Grundstück von C.

Nun bringt C ohne Vorinformation der Bewohner und Mieter der Stellplätze von Haus des Eigentümers B in der Grundstückseinfahrt des Grundstücks von C ein Kette mit Schloss an. Der Zugang zu den Stellplätzen des Eigentümers B ist dadurch nicht mehr möglich. C informiert die Mieter der Stellplätze von B nicht, verriegelt das Schloss mit der Kette aber trotzdem. Die Mieter von C erhalten einen Schlüssel für das Schloss. Die Mieter von B nicht. Das Auto von Mieter A befindet sich auf dem Stellplatz. Mieter A kann das Grundstück nicht mehr mit dem Auto verlassen. Da Wochenende ist, kann A die Hausverwaltung von B nicht erreichen um die Sachlage zu klären.

Welche Maßnahmen kann Mieter A ergreifen um das Grundstück mit dem Auto kurzfristig verlassen zu können?

Welche Maßnahmen am Wochenende darf Mieter A ergreifen, um eine dauerhafte Ein- und Ausfahrt zu gewährleisten?

Darf Mieter A einen Schlüssel, welchen er von einem anderen Mieter von C leihweise erhält, nachmachen lassen, ohne mit C sprechen zu müssen (es ist Wochenende)?

Kann Mieter A aufgrund seines Gewohnheitsrechts darauf bestehen, denn Stellplatz weiter nutzen zu können und Zugang zu diesem zu erhalten, auch wenn kein formeller Mietervertrag besteht? Der Hausverwalter von B stimmt einer Nutzung des Stellplatzes zu.

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Gewohnheitsrecht für Freisitz?

Wir nutzen seit 15 Jahren einen Freisitz. Dieser ist nicht in unserem Mietvertrag verzeichnet. Jetzt möchte unser Vermieter diesen Freisitz für sich selber nutzen. Geht da so einfach? Wir wohnen seit 15 Jahren zur Miete auf dem Gelände, und nutzen und pflegen ebenso lange diesen Freisitz.

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Frage zum Gewohnheitsrecht / Mietrecht / Hausrecht?

Seit gut neun Jahren lebt meine Lebensgefährtin mit Ihrem Sohn (21 Jahre alt) bei mir in meinem Haus. Es besteht kein Mietvertrag und die beiden zahlen auch keine Miete bei mir. Dafür beteiligt sich die Mutter am Lebensbedarf und an den Nebenkosten. Auf Grund eines Vorfalls von Mitte Juni, (tätlicher Angriff / Körperverletzung) habe ich den Sohn mit Frist bis zum 31.08.2015 von Haus und Grund verwiesen. Meine Versuche mit dem jungen Mann ein Gespräch zu führen verliefen im Sande. Auch zeigt er keinerlei Reue, daher steht mein Entschluss fest in am 01.09. vor die Tür zu setzen. Nachdem meine Gesprächsversuche keinen Erfolg brachten, habe ich den Verweis mit Datum als Hausverweis schriftlich ausgesprochen. Nun meine Frage: Schützt den Sohn das Mietrecht, da aus Gewohnheitsrecht Mietrecht geworden ist, sprich, muss ich vorsorglich eine Mietkündigung aussprechen oder ist es ausreichend den Haus und Grundverweis durch zu setzen? (Grund für die Fristlose Kündigung liegt so oder so vor)

Ich bedanke mich für Eure Antworten, besonders wenn diese juristisch belegbar sind.

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Gewohnheitsrecht für ein Grundst?

Ich durfte mit Absprache des Grundstück Besitzer einen Grund der sich im Wasserschutzgebiet befindet seit über 25 Jahre nutzen . Vereinbart wurde nur mündlich , wir kümmern uns um das Grundstück und pflegen es und dürfen es nutzen ! Jetzt kommt er nach so vielen Jahren und sieht das Grundstück als kleine Oase und sagt auf einmal so geht das nicht! Ich weiß nun nicht ob ich irgend welche Rechte habe ??

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Ich habe seit 1998 ein vom Vormieter genehmigtes Gartenhaus stehen,der neue Vermieter den wir seit 10 Jahren jetzt haben will das ich es entferne,muß ich das?

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