mietschuldenfreiheitsbescheinigung immer nötig?

3 Antworten

Sie müssen einem neuen Vermieter weder eine Selbstauskunft mit Anlagen zu den gemachten Einkommensverhältnissen, eine Schufa-Auskunft auf Originalpapier, noch eine Bescheinigung des Vorvermieters über einen "glückvollen" Mietverlauf vorlegen. Der Vermieter wird sich für den Mietbewerber entscheiden, der ihm die gewünschten Unterlagen "formvollendet" präsentiert; - will heißen, Sie bekommen die Wohnung nicht!

Ich war vor Jahren auch verblüfft als eine Mieterin eine Mietschuldenfreiheitsbestätigung von mir haben wollte. In Berlin, dahin zog die Dame, soll das angeblich üblich sein. Hier bei mir in Köln aber nicht. Besorg Dir eine Schufa-Selbstauskunft. Das reicht völlig.

verzichtet man in dem fall einfach auf die bescheinigung oder muss man etwas anderes machen?

Das müßt Ihr den künftigen Vermieter fragen.

Ersatzweise kann man auch Kontoauszüge vorlegen aus denen die Mietzahlungen hervorgehen.

Oder Ihr gebt dem evtl. VM die Tel. des ehemaligen VM damit er sich dort erkundigen kann.

Wer ist im Recht wenn es keinen Vertrag gibt?

Also zur Erklärung...

Ich bin Hauptmieterin und habe eine Untermieterin gesucht.

Die, für die ich mich entschieden habe , bereitet mir ziemliche Sorgen.

Ich habe ihr von Anfang an das Datum mitgeteilt, ab welches das Zimmer zur Verfügung steht.

Kurz vorher hat sie gesagt, sie wäre im Stress und hätte momentan keinem Kopf für einen Umzug.

Also bin ich ihr entgegen gekommen und habe gesagt, wir können uns auch auf Mitte des Monats einigen, obwohl ich auf das Geld angewiesen war.

Dann gab es es nur noch Probleme. Sie brauchte unbedingt eine Bescheinigung meiner Vermieter für die Ummeldung. Aber sie konnte mir nur eine Abrechnung von 2016 vorlegen, und das im Jahr 2018 ! Natürlich waren meine Vermieter damit nicht ganz einverstanden.

Während ich versucht habe, trotzdem eine Bescheinigung zu bekommen , haben wir den Vertrag ausgefüllt, aber Sie hat noch nicht unterschrieben.

Meine Vermieter haben aus reiner Freundlichkeit gesagt, eine Bestätigung der Arbeit würde vorerst genügen, wenn es mit der Bescheinigung so eilen würde.

Als ich ihr dies mitteilte, machte sie aufeinmal einen Rückzieher und verlangt jetzt auch noch das Geld zurück.

Sie hätte eigentlich zwei Monate bezahlen müssen und hat nur die Hälfte von einem bezahlt.

Finde diese ganze Vorgehensweise ziemlich komisch! Ich wollte ihr nur entgegen kommen! Und sie hat alles raus gezögert.

Auch wenn wir keinen unterschriebenen Vertrag haben, wir hatten eine mündliche Vereinbarung und sie wusste von dem Datum!

Muss ich jetzt mit einer Klage rechnen?

Denn ich finde nicht, dass ihr der bereits gezahlte Anteil zusteht . Sie hatte weder ihre Unterlagen noch konnte sie es zeitlich organisieren.

Bin ziemlich ratlos und verunsichert!

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