Mietrecht -> Mindestmietdauer 3 Jahre Rechtens?!?

8 Antworten

In Deutschland gilt ein sehr liberales Vertragsrecht. Bei einem Mietvertrag ist ja keiner gezwungen, zu unterschreiben. Wenn du das aber unterschrieben hast, gilt es. Natürlich für beide Seiten. Aber noch mal, keiner hat dich gezwungen dort einzuziehen.

Hier gerät mal wieder in den Antworten einiges durcheinander. Es existiert ein unbefristeter Mietvertrag mit einem formulierten Kündigungsausschluss für drei Jahre Mietdauer. Das wäre an sich so rechtens. Entscheidend ist, ob dieser nur für den Mieter oder auch den Vermieter gelten soll. Nur für den Mieter bedeutet, die Klausel ist unwirksam und der Vertrag kann mit der regulären Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt werden. Das ist so aber eindeutig nicht erkennbar und damit Auslegungssache. Im Streitfall müsste ein Richter entscheiden. Ich vermute, die Klausel soll nur für den Mieter gelten. Es wäre wichtig zu wissen, was denn der Vermieter bei Abschluss des MV dazu gesagt hat. Es kann doch davon ausgegangen werden, dass der Vertrag nicht blindlings unterschrieben und darüber gesprochen wurde.

Ergänzung: Der Kündigungsausschluss muss nicht begründet werden. Anders sieht es bei „echten“ Zeitmietverträgen aus. Fehlt hier die Begründung, wird dieser automatisch ein unbefristeter.

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korrekt, incl. zusatz...DH

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Der genannten Klausel kann man keine (diskriminierende) Einseitigkeit unterstellen. Ansonsten finde ich Deine Bewertung inkl. Zusatz voll korrekt.

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Das ist nicht rechtens. Es gibt unbefristete Mietverträge, da darf keine Mindestmietdauer festgelegt sein oder in begründeten Fällen (stark eingeschränkt) befristete Mietverträge.

Ist unser Mietvertrag gültig?

Hallo :) meine Mitbewohnerin und ich haben ein Problem mit unserer Vermieterin: bei der Besichtigung der Wohnung hat uns die Tochter der Vermieterin einen Mietvertrag vorgelegt mit einer bestimmten Summe der Kalt- und Warmmiete. Damit waren wir einverstanden und haben diesen unterschrieben (wobei man sagen muss, dass bereits diesem Mietvertrag viel handschriftlich ergänzt wurde und viel durchgestrichen wurde). Bei der Wohnungsübergabe dann hat uns die Vermieterin einen neuen Mitvertrag vorgelegt mit der Begründung dass ihre Tochter den falschen Mietvertrag benutzt hätte. Die Miete wurde um rund 50€ erhöht. Unglücklicherweise habe ich diesen schon unterschrieben (aus Angst keine andere Wohnung zu finden, bin Studentin und Wohnungen sind hier knapp :/). Auch bei diesem Vertrag wurde viel durchgestrichen und neue handschriftliche Daten hinzugefügt. Meine Mitbewohnerin hat diesen "neuen" Vertrag noch nicht unterschrieben und bezahlt die alte Summe an Miete. Jetzt droht die Vermieterin am Samstag vorbeizukommen und den Mietvertrag abzuholen inklusive der fehlenden Miete abzuholen. Jetzt meine Frage: ist der Mietvertrag überhaupt gültig wenn handschriftlich der Mietvertrag durchgestrichen und neu hinzugefügt wurde? Und was kann die Vermieterin meiner Mitbewohnerin jetzt androhen? Danke schonmal!

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Nachtrag zum Mietvertrag -nicht einverstanden, Kündigung?

Hallo,

seit etwa 2,5 Jahren wohne ich mit meinem Verlobten in einer Wohnung. Bei der Wohnungsbesichtigung und auch mehrmals in weiteren Gesprächen erklärte mir die Vermieterin, dass die Haltung von Katzen in Ordnung wäre, jedoch ein Hund unerwünscht ist. So kam es dazu dass wir ca. 1,5 Jahre später den Entschluss fassten, uns zwei Katzen anzuschaffen. Dies schien ihr nicht zu gefallen und sie begegnet uns seitdem auch immer mit sehr finsterer Miene (was mich eigentlich nicht juckt). Im Mietvertrag steht lediglich der Satz " keine Haustiere vorhanden". Ein klares Verbot ist darin also nicht zu finden. Außerdem ist solch eine Klausel ja ohnehin nicht wirksam, da damit auch die Haltung von Kleintieren verboten wäre. Und dies darf nicht verboten werden. In diesem Nachtrag steht jetzt plötzlich, dass sie die Katzen nie erlaubt hätte und dass sie eine "Zustimmung" jederzeit widerrufen kann. (Meiner Meinung nach versucht sie, sich jetzt eine Strategie zu überlegen, wie sie die Katzen los wird) Hinzu kommt, dass sie die Miete um 50 Euro monatlich erhöht hat, was irgendwie total willkürlich zustande gekommen ist. Begründet hat sie das mit gestiegenen Heiz- und Wasserkosten und Müllabfuhrkosten. Nach einer Recherche stellten wir jedoch fest, dass es keine Erhöhung gab (sondern eher ein Abfall der Preise im vergangenen Jahr). Es kann also auch keiner erklären, wie diese 50 Euro zustande kommen. Die Wasserkosten können auch nicht gestiegen sein, da wir über die Semesterferien immer weg sind (was umgerechnet fast das halbe Jahr ist) und wenn wir da sind immer im Fitness-Studio duschen. Heizen tun wir auch nicht sonderlich viel. Wir waren nicht bereit diesen Nachtrag zu unterschreiben und fühlen uns jetzt ziemlich verarscht. Vor allem hat sie auf unsere Reaktion einfach mal frech mit "ja dann schreibe ich mal die Kündigung!" reagiert. Ich weiß echt nicht was sie da plötzlich geritten hat (wahrscheinlich ist gerade das schon lange nicht mehr passiert *hust).

Ich weiß, dass sie uns nicht einfach so ohne Weiteres aus der Wohnung bekommt :D Jedoch hab ich ehrlichgesagt keine Lust weiterhin mit ihr zu tun zu haben, da Frauen, welche in die Wechseljahre kommen sich anscheinend zu wahren Furien entwickeln können. Mir stellt sich bloß die Frage, ob es möglich ist die Wohnung fristlos zu kündigen, da sie uns offensichtlich belogen hat, um an 50 Euro mehr im Monat ran zu kommen (Betrug?) und uns einen Vertragsverstoß unterstellt.

Wäre über hilfreiche Antworten sehr dankbar. :)

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Kühlschrank Wertminderung bei Kratzer!

Folgendes ! Meine Wohnung wurde von einer Baufirma ausgeräumt zum zwecks einer Sanierung.

Nach dem wieder Einräumen stellte ich an meinem Kühlschank ein paar Katzer fest (kuhlschank ist silber)

Der "Chef" dieser Chef bietet mir jetzt eine Entschädigung für den entstanden schaden an Kühlschank bei Schaden ca. 2 Monate alt Neupreis 499€ Entschädigung 5% vom Neupreis

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jetzt die frage:

Inwiefern ist das rechtens ?

Hat jemand damit Erfahrung ?

Vielen dank schon mal im voraus

Lg

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Mietvertrag - Kündung - Nachtrag

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Mein Vater hat zum 30.09.2012 die kündigung für seine Wohnung bekommen. Diese hatte das Vermieter Ehepaar mit einer frist von 3 Monaten geschrieben. Darauf haben wir ein Einspruch per Einschreiben mit Rückschein geschrieben, da mein Vater schon 6 Jahre in dieser Wohnung lebt, somit ja eine Kündigungzeit von 6 Monaten besteht.

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KAnn mein ex die miete nachträglich verlangen?

Wohnung zu 2 im November angemietet, er ist eingezogen ich wollte im Februar hinterher ziehen aber aus privaten Gründen nicht getan. Deswegen das Mietverhältnis gekündigt -er ist nun alleiniger Mieter hat die mieten immer am 1 alleine bezahlt. Nach 3 Monaten wie gesagt War ich aus dem Mietverhältnis raus jetzt will er das ich für die Monate November Dezember und Januar ihm die Hälfte zurück zahle... ist das rechtlich so richtig ? Ich hatte nie einen Schlüssel von der Wohnung und ich War nicht 1x in der Wohnung. Bitte helft mir.

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