Mietrecht: Beidseitiger Verzicht auf Kündigung für 3 Jahre vereinbart, doch nun Kündigung nötig

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7 Antworten

Führe möglichst ein persönliches Gespräch mit deinem Vermieter und versuche einen Aufhebungsvertrag zu schließen. Eine andere Lösung sehe ich nicht.

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Kann ich den Mietvertrag dann trotzdem (unter Einhaltung der gesetzl. Kündigungsfrist) kündigen?

Nein. Außer der VM ist an Deinem berufsbedingten Ortswechsel Schuld;-)

Du kannst bestenfalls den Vermieter höflichst um Erlaubnis bitten Nachmieter vorschlagen zu dürfen und hoffen das er a) dem zustimmt und b) schnell ein Nachmieter gefunden wird der dem Vermieter genehm ist.

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Kommentar von hexe2707
31.10.2012, 15:19

Sicher ist mein Vermieter nicht an meinem berufsbedingten Ortswechsel schuld, nur ist es doch sicher heutzutage kein Einzelfall, dass unvorhergesehen sowas eintritt. Daher dachte ich, dass es dazu evtl. auch gesetzliche Regelungen gibt, schliesslich ist so ziemlich alles irgendwie gesetzlich geregelt und jeder Vertrag hat doch meist auch irgendwelche Hintertüren.....??

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Kann ich den Mietvertrag dann trotzdem (unter Einhaltung der gesetzl. Kündigungsfrist) kündigen?

Nein, da hier einvernehmlicher beidseitiger Kündigungsaússchluss vereinbart wurde.

Wie sollte ich vorgehen?

Den Vermieter kontaktieren und versuchen eine Lösung zu finden.

Wenn der aber nich kooperativ ist, sind Sie an den Vertrag gebunden.

Wie kann man Job- bedingte Angelegenheiten vorher prüfen

Langzeitverträge haben Vor- und Nachteile, die gilt es abzuwägen.

Ich würde einen so einen vertrag nur machen, wenn feststeht, dass ich von diesem Ort nicht weg will.

Aber es gibt natürlich immer unvorhergesehene Sachen.

MfG

johnny

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Du kannst den Vermieter bitten, einer Vertragsänderung zuzustimmen. Durch die unüblich lange Mindestvertragslaufzeit hast du sicher irgendwelche Vorteile gehabt, die du ggf. erstatten musst.

Du kannst ihm eine Entschädigung anbieten.

Wenn nichts hilft, wäre die harte Tour, die Mietzahlung einzustellen, bis er dir fristlos kündigt. Ist riskant, denn er muss nicht kündigen, sondern kann die Miete einklagen.

Du könntest die Wohnung untervermieten. Wenn der Untermieter kein Messie oder arger Störenfried ist, kann der Vermieter das nicht ablehnen ohne einer vorzeitigen Kündigung zuzustimmen. Schließlich kannst du ein berechtigtes Interesse an der Untervermietung nachweisen.

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Liebe Hexe, bei einem beidseitigem Kündigungsverzicht besteht tatsächlich kein Recht auf eine frühzeitige Kündigung. Es kann natürlich sein, dass du durch irgendwelche außerordentlichen Gründe aus dem Vertrag kommst, doch da kenne ich mich nicht aus. Ich rate dir dich mit deiner Vermieter_in zu treffen und die Situation zu schildern Viele sind dann doch bereit eine vorzeitige Kündigung zuzulassen.

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Kommentar von hexe2707
31.10.2012, 15:19

Natürlich möchte ich mit meinem Vermieter sprechen, doch wäre es schön alle Eventualitäten schon vorher zu wissen ;-)

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Nur wenn du den Jobwechsel selbst nicht zu verantworten hast, d. h. dein Arbeitgeber versetzt dich in eine andere Stadt, wäre es möglich, den Vertrag vorzeitig zu kündigen. Das scheint hier aber nicht der Fall zu sein und somit hast du den Vertrag zu erfüllen.

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Kommentar von hexe2707
31.10.2012, 16:47

Mein Vertrag ist ausgelaufen und ich wurde aufgrund betrieblicher Gründe nicht verlängert, somit habe ich das ja auch nicht selbst hervorgerufen, oder??

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Das kommt drauf an, ob Du zu dem Ortswechsel wirklich gezwungen bist...

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Kommentar von hexe2707
01.11.2012, 17:21

wenn ich dazu nicht gezwungen wäre, würde ich es wohl kaum machen....

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