Mietrecht bei Beziehungstrennung

5 Antworten

Der Mieter hat Hausrecht und kann den Mitbewohner einfach vor die Tür setzen. Es sei denn, der Mitbewohner kann nachweisen, dass er anteilig die Miete gezahlt hat und dort gemeldet war und seinen Lebensmittelpunkt dort hat. Oder es existiert ein Untermietvertrag. Dann kann man mit der üblichen Kündigungsfrist und Eigenbedarfsbegündung kündigen.

Leider kann man den Lebensgefährten rein rechtlich nicht vor die Tür setzen, es gibt da keinen § dafür, hat aber was mit Gewohnheitsrecht zu tun. Es muß eine angemessene Frist gesetzt werden zum Ausziehen. Wenn er dann immer noch nicht geht, hilft nur ein Gericht. Das Urteil kann man dann vollstrecken lassen (Gerichtsvollzieher mit Polizei. Ein Freund von mir hat 2 Jahre gebraucht, um seine Ex aus SEINEM Haus herauszubekommen.

Nein - Beziehungsende ist kein Grund für eine "fristlose Kündigung"!

Diese Frist muß angemessen sein - also Zeit genug, eine eigene Bleibe zu finden.

Sonst wäre es Machtmißbrauch und das würde jedes Amtsgericht abschmettern!

Und wenn "A" wirklich eine Beziehung mit "B" gahabt hätte und nicht nur eine Bettgeschichte, käme er kaum auf die Idee einer fristlosen Kündigung!

Das stimmt nicht, alleiniger Mieter ist alleiniger Mieter, er kann Dich sofort rauswerfen. Gibts keine fristen.

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Erhöhtes Beförderungsentgelt - falsche Daten auf dem Beleg?

Bei einer Fahrkartenkontrolle wird jemand ohne gültige Fahrkarte kontrolliert und seine Daten aufgenommen. Dann wird ihm einen Beleg mit falschen Daten ausgehändigt und zwar wird dort eine andere Linie aufgeführt als die, die die Person gefahren ist (sie fuhr in Gegenrichtung).

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Danke an Alle die Klarheit in dieser Sache schaffen!

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Vielen Dank!

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Mietrecht, Kündigung wegen Eigenbedarf Mieter ist 80% Schwerbehindert

Hallo liebe Gemeinde,

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Ein Freund von mir ist Querschnittgelähmt, 80% Behindert und bewohnt zur Miete ein Haus, nun hat der Eigentümer ihm wegen Eigenbedarf mit einer Frist von drei Monaten gekündigt, kennt jemand einen Fall, bei dem der Widerspruch gemäß §574 BGB mit Fortsetzungsverlangen dazu geführt hat, dass das Mietverhältnis tatsächlich durch Richterspruch, auf unbestimmte Zeit fortgesetzt wurde? Ich meine in den meisten Fällen wird ja nur die Frist verlängert, bis der Härtefall entfällt oder eine geeignete Wohnmöglichkeit gefunden ist aber hat Jemand schon mal das Fortsetzungsverlangen gerichtlich durchsetzen können, so dass das Mietverhältnis dauerhaft bestehen blieb und wenn ja, zu welchem Aktenzeichen?

BITTE BITTE, keine gut gemeinten Ratschläge, wie ich vorgehen soll oder wie die Fristen sind, DASS WEIS ICH ALLES SELBER!!!!

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