Mietrecht - kann ich mich gegen den Gerichtsvollzieher wehren?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Du hättest bereits im Vorfeld einem Mahnbescheid widersprechen sollen.

Mit der Wohnungsgesellschaft hast du überhaupt keinen Vertrag gehabt. Mit den Schulden deiner Mutter hättest du allenfalls etwas zu tun, wenn du diese Schulden erben würdest. Dem kannst du aber widersprechen.

Das kannst du dem Gerichtsvollzieher so mitteilen. Weise ihn darauf hin, dass du noch minderjährig warst, als diese Schulden entstanden.

Du solltest dir auf dem Amtsgericht einen Beratungsgutschein holen und einen Anwalt aufsuchen. 

Als Azubi bekommst du diesen Schein problemlos.

Danke für die schnelle Antwort. Allerdings kam nie ein Mahnbescheid. Ich musste innerhalb von 3 Tagen die Wohnung räumen bin erstmal zu meiner Oma (2 Personen in einer Seniorenwohnung von 1,5 Zimmer ist allerdings nicht angenehm bevor die frage kommt warum ich nicht da geblieben bin) und trotz Nachsendeauftrag bei der Post kam nix an. Erst in diesem Jahr habe ich wieder Post bekommen mit Versäumnis Urteil und der bitte um Stellungnahme und diese Stellungnahme habe ich ja eingereicht - was die ja offenbar nicht interessiert. 

0

Gibt es denn einen vollstreckbaren Titel wegen der Mietschulden der Mutter? Da Du ja 2011 noch minderjährig warst, erkläre, daß Du selbst kein pfändbares Einkommen hast und geh in Widerspruch. Sie wollen Dich als Zweitschuldner in Anspruch nehmen, da Deine Mutter Privatinsolvenz angemeldet hat.

Da der Gerichtsvollzieher bei dir war, liegt bereits ein vollstreckbarer Titel gegen dich vor. Ob die ursprüngliche Forderung materiellrechtlich bestand bzw. besteht, spielt daher kaum noch eine Rolle. Der erste Schritt wäre es, eine Kopie dieses Titels zu besorgen und dann nachzuvollziehen, wie du zum Schuldner wurdest. Dann kannst du ggf. weitere Schritte einleiten.

Muss nochmal nachtragen. Ich sollte vor dem Amtsgericht vor Wochen eine Stellungsnahme verfassen. In dieser hatte ich bekannt geben das ich vor erreichen der Volljährigkeit mit einzog und somit vor dem Gesetz als nicht Schuldanlastungsfähig gesehen werden kann, da ich auch wie oben genannt den Vertrag nicht unterschrieben habe. Prinzip: Ohne Vertragsunterschrift = keine Verpflichtung.

In deinem Fall würde ich schnellstens Vollstreckungsbeschwerde beim zuständigen Gericht einreichen und diese dementsprechend begründen.

Noch besser wäre es einen Anwalt zu konseltieren. Wenn Du ein geringfügiges Einkommen hast. Kannst Du bei Gericht eine Prozesskostenhilfe beantragen.

Du kannst zu dem örtlichen Amtsgericht gehen. Dort kannst du dir einen Beratungsschein holen kostet ungefähr 10€. Dann packst du deine Unterlagen gehst zu einem Anwalt der aufs Mietrecht spezialisiert ist und der kann dir am aller besten erklären wie du vorgehen musst und was zu tun ist.

Das ist nicht korrekt ,du stehst nicht im Mietvertrag da kannst du auch nicht haftbar gemacht werden.Am besten du erkundigst dich mal beim Mieterbund.Aber was sind das für Eltern ,die ihre Kinder so in den Dreck ziehen,verstehe ich nicht,habe selbst drei Kinder ,aber denen sowas antun ,das geht gar nicht.

Was möchtest Du wissen?