Mietrecht - Vermieter holt seine Sachen nicht ab

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7 Antworten

Also, die Übergabe des Gartengrundstückes müsstet ihr schriftlich haben. Steht dort drin, das der Garten so wie er ist, im aktuellem Zustand, in euren Nutzungsbereich übergeht hat der Vermieter das Eigentum abgetreten und alles ist nun von euch Mitgemietet worden. Die Dinge die der Vermieter hinterließ bleiben jedoch in seinem Eigentum. Einfach entsorgen könnt ihr das alles also nicht.

Habt ihr allerdings nur das Ursprungsgrundstück gemietet ( d.h. Boden und Nutzfläche ), so habt ihr das Eigentum vom Vermieter nicht Mitgemietet. Hier könnt ihr eurem Vermieter eine 30 Tagefrist setzen in der er sein Eigentum selbst abholt. Tut er es nicht könnt Ur weiter Entsorgungs- oder Unterbringunskosten von ihm verlangen. Wichtig ist aber das ihr ihm von der geplanten Entsorgung erzählt.

Dies alles solltet ihr schriftlich, nicht elektronisch, ihm zukommen lassen.

Zwei mündliche Nachfragen erhielten die Auskunft, er werde sich an einem der nächsten Wochenenden frei machen und die Sachen erledigen.

Nicht mündlich.

Schriftlich,per Einwurfeinschreiben mit Fristsetzung (datumbestimmt),mit Androhung von Mietkürzung,so würde ich es erst mal machen.

die Frage ist ja, haben wir rechtlich abgesicherte Möglichkeiten, dem Vermieter diese Frist zur Abholung seiner Sachen und zur Räumung der Hütte zu setzen oder ihm mit Mietkürzung zu drohen? Ich kann natürlich einen brief schreiben, ihm eine Frist mit einer Konsequenz (z.B. Aufbewahrungskosten, Räumungskosten) setzen, aber bin ich gesetzlich überhaupt dazu befugt? Er fragt natürlich nicht, ob er dazu befugt ist, so wie geschehen zu verfahren, das Gartenhäuschen ist von Außen verschlossen, wir müssten es erst aufbrechen lassen, andere Krempel, einschließlich der abgebaute Zaun, steht draußen im Wege.

die Frage ist ja, bin ich rechtlich befugt, hier Konsequenzen anzukündigen. Der Vermieter hat uns schriftlich gegeben, dass er das Gartenhäuschen in den nächsten Wochen räumt, bislang ist es von Außen verschlossen, die Sachen des Vermieters befinden sich darin (Gartengeräte und Zubehör). Draußen hat er seine diversen Sachen stehen, Blumentöpfe, Stangen und den besagten abgebauten Zaun. Diese Sachen stehen mir im Weg. Doch ist es wirklich sicher, dem Vermieter eine schriftliche Frist mit Konsequenzen anzukündigen oder blase ich hier hohle Luft, weil der Gesetzgeber hier nicht hinter den Mietern steht? Es soll ja mehr Vermieter geben, die ihre Sachen in vermieteten Objekten lagern.Dann allerdings sind die Räumlichkeiten explizit aus den vermieteten Räumen ausgenommen. Angenommen ich lasse dien ganzen Krempel, der draußen steht entsorgen und stelle ihm die Rechnung, ein Vorhangschloss aufzubrechen und die Hütte zu räumen ist eine ganz andere Sache.

Warum schreibt Ihr den VM nicht nicht an setzt da eine Frist zwecks Erledigung. Alles andere wie mündlich oder E-Mail führt zu keinem Ergebnis

Anfang des Jahres bekamen wir eine schriftliche Mieterhöhung,

falls die mieterhöhung im zusammenhang mit dem grösseren garten steht,würde ich die zahlung erst dann leisten,wenn er seine sachen abgeholt hat.

Gerhart 23.03.2012, 09:36

Falsche Reaktion

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oder selbst in die Hand zu nehmen? das solltet ihr den VM fragen.

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