Mietrecht - vereinbarte Gutschrift

3 Antworten

Gar kein Problem. Es wurde offensichtlich nicht vereinbart, dass diese Schönheitsreparaturen durch einen Fachbetrieb hätten ausgeführt werden müssen. Deshalb schreibe ihm eine Rechnung mit deiner Stundenanzahl. Sei dabei korrekt bei der Stundenanzahl und bringe einen Stundensatz in Ansatz, der vertretbar ist. Das ist völlig ok.

Du hast zwei Möglichkeiten. Zunächst teile ihm den Sachverhalt aus deiner Sicht schriftlich mit. Geht per Email. Nun gehst du mit den Unterlagen zum Mieterverein, oder du teilst ihm mit, dass du die nächsten drei Nettomieten nicht überweisen wirst.

Du darfst solche Beträge nicht einfach von der Miete einbehalten! Damit kommt man in Teufels Küche bis hin zur Kündigung.

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@KroemerInfo

Denke ich auch... Steht sogar im Vertrag, dass ich keine Forderungen mit Miete gegenverrechnen darf. Eine Email mit Anhang bekommt der Vermieter auf jeden Fall noch. Frage mich nur, wie die Chancen stehen, dass es gut ausgeht.

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@Larchik

Ein bisschen Geduld brauchst Du schon, und solange Du nicht in Not kommst wegen des Geldes ist ja alles gut. Du darfst Dir nur nicht auf der Nase herumtanzen lassen - aber man muß auch nicht gleich mit Artillerie auf kleine Vögel schießen wie @ Gerhart das vorgeschlagen hat.

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Du kannst das doch selbst streichen, also ist eine Rechnung für den Maler nicht notwendig. Ich würde den vermieter noch einmal schriftlich anmahnen,dass das Geld binnen 7 tagen auf deinem Konto eingehen sollte. Macht er es immer noch nicht, solltest Du alle Kopien - die du hoffentlich gemacht hast - und den Mails usw. mit zu einem Anwalt nehmen, der das dann wohl klären muß. Manchmal sind Vermieter einfach stur und sitzen Dinge gerne aus. Wenn Du einen Brief schickst, schreibe von außen keinen Absender drauf sondern nur die Adresse des Vermieters. Der Brief geht auch nicht per Einschreiben sondern ganz normal mit 60 Cent frankiert raus. Einen Tag später schickst du noch einen identischen Brief an deinen Vermieter. Der Grund ist einfach: Ein Einschreiben kann der Empfänger ablehnen, einen Brief bekommt er in aller regel über den Briefkasten zugestellt. Wenn Du zwei Briefe mit gleichem Inhalt abschickst würde kein Richter glauben, das er zwei Briefe gleichen Inhalts nicht bekommen hätte ;-) Der Rest muß wie gesagt, dann ein Anwalt übernehmen, wenn es dazu kommen sollte das er nicht zahlt.

Machs nicht so kompliziert. Entweder Zustellung des Briefes mit Einwurfbestätigung oder nach fruchtloser Mahnung gerichtliche Mahnung auf den Weg bringen.

Wenn du richtig Bock hast, dann schreibe noch eine Rechnung über Malerarbeiten Ah=12,50€ 16,5 h= 206,25€. Mehrwertsteuer nicht aufführen, weil du nicht gewerblich als Maler tätig bist. Setze eine Zahlungsfrist von 10 Tagen - Mahnung - gerichtliche Mahnung.

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@Gerhart

Man muß nicht gleich mit dem Holzhammer zuschlagen, sondern es auch locker angehen. Das Verhältnis zum vermieter muß man nicht künstlich verschärfen.

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@Gerhart

Kann ich überhaupt selber eine Rechnung schreiben? Bin ja nicht vom Fach.

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@Larchik

Du musst ja keine Rechnung schreiben, denn Du bekommst das Material ersetzt; das ist ja eigentlich die Abmachung wenn ich das richtig verstanden habe. Jeder hat seinen Vorteil, denn hätte es ein betrieb gemacht, wäre es deutlich teurer geworden und stünde nicht im Verhältnis zur steuerlichen Erstattung. Nach dem was Du geschrieben hast, gab es ein Entweder oder ein Oder - also Fachbetrieb oder eben das Material. Du willst das Material in Rechnung stellen, was auch völlig in Ordnung ist. Wird das Material bezahlt muß man davon ausgehen, das die Arbeit selbst gemacht wird - im anderen fall hätte ja der vermieter einen Betrieb beauftragen müssen. damit hat er überhaupt keinen Anspruch auf eine Rechnung für die Arbeiten; warum auch.

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@KroemerInfo

Genau so ist es, du hast es gut zusammengefasst. Werde zunächst versuchen, in einem Schreiben mein Standpunkt zu argumentieren. Vielen Dank für die Unterstützung!

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@Larchik

Gerne; deshalb sollte man ja auch hier sein. Viel Glück dabei.

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zuständigkeit Gaszählereinbau

Hallo

Ich bin in eine neue Wohnung gezogen, hab aber momentan keinen gaszähler, da der vormieter seine rechnungen nicht gezahlt hat und dieser daraufhin ausgebaut wurde.

Nun meine Frage:

Muss die Instalation mein Vermieter oder ich bezahlen?

Bitte Antworten belegen.

Vielen Dank

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Wie ist das mit der Zustimmung zu einer Mieterhöhung nach § 585 BGB (Anpassung an Vergleichsmiete)?

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Mein Vermieter (Genossenschaft) will, dass alle Mieter eine Zusatzvereinbarung zum Mietvertrag unterzeichnen, in der sie sich verpflichten, die Schönheitsreparaturen selbst durchzuführen - die bisherige Klausel wurde nämlich vom BGH für ungültig erklärt. Alle die, die diese Vereinbarung nicht unterschreiben wollen, sollen eine Mieterhöhung auf Basis der ortsüblichen Vergleichsmiete bekommen.

Ich glaube, dass der Vermieter die Miete eigentlich nicht erhöhen will, da es eh keine gute Wohngegend ist und auch teilweise Leerstand herrscht, was sich aber schon etwas geändert hat (also weniger Leerstand). Ich weiß, dass viele Mieter die Vereinbarung noch nicht unterschrieben haben, bin mir aber nicht sicher, ob der Vermieter nur blufft, oder die Mieterhöhung wirklich durchziehen würde.

Meine Frage: soll/kann ich solange warten, bis er mir die Mieterhöhung schickt, um abzuwarten, ob das nur eine leere Drohung war, und erst dann sagen, o.k. ich unterschreibe die Vereinbarung doch, oder ist es, wenn er einmal die Mieterhöhung festgesetzt hat, zu spät für mich. Soweit ich weiß, muss man dieser Mieterhöhung irgendwie zustimmen, kann diese Zustimmung aber nicht verweigern - aber wie sieht das mit der Zustimmung genau aus, gibts da einen Frist?

Danke.

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Modernisierung des Bades! Ist das so rechtens?

Hallo,

wir wohnen seit mehr als 10 Jahren in einem Mehrfamilienhaus zur Miete.

Das Bad in unserer Wohnung ist knappe 50 Jahre alt (die Badausstattung ist ähnlich alt und versprüht den Charme der 60iger Jahre, also alte Badewanne, altes Klo, alter Spülkasten, 60iger Jahre Fliesen usw.) und unser Vermieter möchte gerne das ganze Bad sanieren / modernisieren. Es soll laut unserem Vermieter eine gründliche allumfassende Sanierung werden, also sämtliche alten Sanitärobjekte raus, anstelle von Badewanne nur noch eine Dusche, der Spülkasten fürs WC soll in der Wand verschwinden, sämtliche Fliesen sollen ersetzt werden, natürlich auch Einbau neuer Armaturen... wie gesagt: alles!

Vor ca. 6 Wochen (zweite Julihälfte) war der Vermieter mit fünf verschiedenen Handwerksfirmen bei uns in der Wohnung zur Visite, Ausmessung und Angebotseinholung.

Von Seiten des Vermieters hieß es dann, er würde sich melden, falls es mit den Handwerksfirmen (Angebote, Preise) klappt und er sich mit einer von denen einig wird. Außerdem erwähnte er beiläufig, dass die Modernisierung dann zeitlich wohl in den September oder Oktober fallen würde. Alles mündliche Aussagen im Hausflur.

Danach war wieder 6 Wochen Funkstille…

Jetzt heute der Anruf, mit der Ankündigung der Modernisierung, die in knapp 3 Wochen starten soll und ca. 2 Wochen dauern soll.

Ist das so rechtens? Ist es nicht so, dass der Vermieter drei Monate vorher schriftlich ankündigen muss wann er die Modernisierungsarbeiten genau vorhat (zumindest bei solchen großen Modernisierungsangelegenheiten)!? Wir fühlen uns etwas überrumpelt, weil eine Ankündigung des Modernisierungstermins drei Wochen im Voraus arg kurzfristig ist. Wir haben ja auch unsere eigenen terminlichen Verpflichtungen & Pläne (Job, Schule, Urlaub etc.). Eigentlich wollten wir in einer der betroffenen Wochen unsere Familie in Österreich für ein paar Tage besuchen. Und arbeiten und zur Schule müssen wir ja auch. Wie soll denn das funktionieren? Früher gemachte mündliche Aussagen a la „wahrscheinlich im September oder Oktober“ sind mir nicht spezifisch genug. Wir können uns ja nicht die gesamten zwei Monate freihalten. Wir brauchen doch auch Planungssicherheit.

Und wie ist das während der Sanierung? Wir müssen ja auch auf Klo und uns duschen. Wir können ja nicht vom Balkon defäkieren / urinieren und uns im nächsten See / Fluss waschen. Haben wir rein rechtlich ein wenig Mitspracherecht bei der terminlichen Gestaltung? Ist eine Wohnung ohne sanitäre Anlagen überhaupt bewohnbar? Wo gehen wir die Zeit über Duschen? Was ist zumutbar? Was sagt die Erfahrung? Was sagt das Recht?

Bin für jeden konstruktiven Tipp dankbar. Vielen Dank, ThomasGerl

Wobei mir nicht ganz klar ist, warum der Vermieter jetzt mit Gewalt das Bad renovieren will, vor allem da wir in etwa einem Jahr ausziehen. Wäre es für den Vermieter nicht sinnvoller das Bad zeitlich zwischen unserem Auszug und dem Einzug nachfolgender Mieter zu modernisieren?

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Kann eine Mieterhöhung nur für einige Mietparteien gemacht werden nicht fürs ganze Haus?

Mein Vermieter (Genossenschaft) wollte, dass alle Mieter eine Zusatzvereinbarung zum Mietvertrag unterzeichnen, in der sie sich verpflichten, die Schönheitsreparaturen selbst durchzuführen - die bisherige Klausel wurde nämlich vom BGH für ungültig erklärt. Alle die, die diese Vereinbarung nicht unterschreiben wollen, sollen eine Mieterhöhung auf Basis der ortsüblichen Vergleichsmiete bekommen.

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Das Mietverhältnis dauerte nur circa zwei Jahre. Vor Einzug hatte der Vermieter Handwerker und Maler kommen lassen, nach Auszug will sie wieder kommen lassen und grundsätzlich beschäftigen. Kann er die Kosten dafür auf den ausziehenden Mieter umlegen?

Im Mietvertrag hatte er folgende handschriftliche Klausel eingesetzt: „Die Wohnung wird in fachmännisch renoviertem Zustand übergeben.“ Dieser Satz ist gefolgt von den Details der ausgeführten Arbeiten.

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Probleme mit dem Vermieter... (hausfriedensbruch?) '2

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wie ich schon in meiner letzten Frage hier geschildert habe ich Probleme mit meien Vermietern welche meine Wohnung betreten.

Ich habe mir nun erneut den Mietvertrag durchgelesen und die Klausel gefunden, dass die Vermieter die Wohnung aus "wichtigen Gründen" jederzeit betreten dürften.

Habe den Vertrag damals gutgläubig unterschrieben, da mir zum einen die Vermieter zuredeten dies würde etwa für das Eintreten von Wasserschäden, den Verdacht auf einen Notfall etc. gelten....

Jedoch nutzen sie diese Klausel um in meine Wohnung zu gehen (ungefragt) um beispielsweise (wie in der ersten Frage erwähnt) zu putzen, oder meine Sachen umzustellen... Sind das schon "wichtige" Gründe?

Ist dies dann noch rechtens?

Setzt diese Klausel voraus, dass meine Vermieter den 2.Schlüssel einbehalten dürfen?

Könnte ich mein Türchloss austauschen/ bzw im Fall eines "Verdachtes auf einen Notfall oderwasauchimmer" dann für den Schlüsseldienst aufkommen müsste der beauftragt wird die Tür zu öffne?

Lg

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