Mietnebenkosten wenn der Vermieter selbst noch eine Wohnung im Haus hat.

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7 Antworten

Um hier etwas aussagen zu können, müsstest du zumindest hier darlegen, was zum Thema Betriebskosten in deinem Mietvertrag vereinbart wurde.

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Gibt es irgendwelche rechtliche Grundlage

  • Die Betriebskostenverordnung
  • Den § 556 oder evtl. § 560 des BGB

Um sich aber auf darauf berufen zu können muß es eine vertragliche Vereinbarung dazu geben. Ohne diese zu kennen kann man Deine Frage nicht beantworten.

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Oh ja da gibt es eingie Urteile das wird für deinen Vermieter sogar richtig teuer ! Er muss das nach Verbrauch abrechnen sonst kannst du dagegen Vorgehen und die Abrechnung ist Ungültig wenn du dagegen EInspruch erhebst ! Wenn er Pech hat verliert er sogar alle Ansprüche an euch ! Gehe zu einen Anwalt für Mietrecht weil das kompliziert ist !

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Kommentar von MtnJoe
18.03.2012, 22:28

Ich scheue momentan die Anwaltskosten. Die sind doch sicherlich höher als ein paar hundert Euro, wenn es hart auf hart kommt, oder? Eine Rechtsschutz habe ich leider nicht.

Trotzdem Danke für die netten Worte. Das hilft zumindest psychologisch.

Joerg

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Kommentar von anitari
19.03.2012, 07:40

Er muss das nach Verbrauch abrechnen sonst kannst du dagegen Vorgehen und die Abrechnung ist Ungültig wenn du dagegen EInspruch erhebst !

Vorausgesetzt es gibt überhaupt eine vertragliche Vereinbarung zu Betriebskosten und wenn ja was für eine. Und nach Verbrauch muß der Vermieter nur abrechnen wenn geeignete Meßeinrichtungen vorhanden sind. Ansonsten ist gesetzlich nur die Umlage nach Wohnfläche vorgeschrieben.

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Nochmals Hallo!

Ich glaube ich muss nochmals mit mehr Info nachlegen.

Als wir 2009 aus dem Ausland über einen Makler dieses Haus gefunden und gemietet hatten, war uns vieles nicht so voll bewusst. Es handelt sich hier um ein klassisches Einfamilienhaus, welches nur Zähler für den Gesamthausanschluss besitzt. Hinter der Garage (im Haus, im Keller) befindet sich eine Einliegerwohnung mit Küche, Bad und einem Wohnraum. Dieser hängt wie der Rest vom Haus an den gleichen Zählern. (bzw. eine Zentralheizung)

Als Mietvertrag wurde ein Standardmietvertrag hergenommen und die Einliegerwohnung nirgends erwähnt. (zumindest kostenweise.) Leider habe ich den gerade nicht vorliegen. Erwähnt ist lediglich, dass wir die Garagenhälfte vor dieser Wohnung nicht zustellen dürfen. (sprich uns gehört eine Hälfte der Doppelgarage)

Als dann später die erste Nebenkostenabrechnung kam (2009), war der Vermieter so "großzügig" und hat die Heizungswartung komplett auf seine Kappe genommen, als Ausgleich für die Heizung und den Raumentfeuchter (Elektro) in seiner Wohnung. Das war's. Genauso in 2010, wo ich allerdings schon nur noch unter Vorbehalt gezahlt hatte. In 2011 weigert er sich nun.

Übrigens werden auf Grundsteuer, Gebäudeversicherungen, Müll und Wasser auch voll auf uns umgelegt.

Im Mietvertrag ist weder zu den Verbräuchen, noch zu den weiteren Kosten etwas erwähnt. :-(

Ich hoffe, dass dies nun ausreicht.

Danke! Jörg

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Die Mietrechtsurteile sind hier sicherlich mit ein wenig, aber de Sache nach angemessenen Zeitaufwand im Internet zu ermitteln.

Sie werden sehr wahrscheinlich die Rechtsauffassung bestätigen, daß es bei der BK-Abrechnung um eine dezidierte und vor allem übersichtliche, "für den Laien ohne kaufmännsche Kenntnisse nachvollziehbare Darstellung" geht. Ist eine Rechnung nicht schlüssig, fehlerbehaftet oder für den Adressaten nicht nachvollziehbar, so kann dieser der Forderung unter Hinweis darauf widersprechen. Tut er dies, so ist die Fälligkeit dieser Forderung aufgehalten - bis zur Klärung der aufgeworfenen Einredegründe.

Und selbstverständlich sind Meßwerte, die hierzu erfaßt werden, stets allein von entsprechend geeichten und zugelassenen Geräten/Instrumenten anerkannt.

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  1. Ansatzpunkt: er muß die Heizkosten zu 50% nach der Quadratmeterfläche berechnen. Darüber hinaus natürlich auch den tatsächlichen Verbrauch.

Leider gibt es keinerlei Verbrauchszähler für diese Wohnung.

Aber für die anderen? Dann wäre ja das Ermitteln kein Problem.

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Kommentar von albatros
19.03.2012, 00:20

Es ist ein Zweifamilenhaus in dem auch der Vermieter wohnt. Da greift die Heizkostenverordnung nicht!

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Einliegerwohnung unterliegt nicht dem üblichen Mietrecht.

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Kommentar von anitari
19.03.2012, 07:24

Kease, um nicht zu sagen Blödsinn

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