Mietnebenkosten - Umlageschlüssel bei Gewerbe im Hinterhof

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6 Antworten

Also, ich halte die AR für nicht ordnungsgemäß, da es auf diesem Grundstück eben keine 1000 m² Wohnfläche gibt. Richtig ist, daß die Gesamtkosten des Grundstücks in eine AR eingestellt werden müssen, so jedenfalls der BGH und aktuell einige LG, die diese alte Entscheidung wieder ausgraben. Hier geschieht dies scheinbar.

So hat ja sicherlich die Werkstatt andere (Gifte, Öle, Sondermüll, etc.) und somit höhere Abfallgebühren zu bezahlen, die eben auch für Mieter im Wohnbereich nicht anfallen. Auch dürfte das Risiko Feuer eine höhere Versicherungsprämie auslösen, die auf Wohnraummieter nicht umlegbar ist. Prüfe also kritisch und rüge ggf. auch inhaltliche Fehler. Viel Glück.

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Haben denn Werkstatt und Haus ein gemeinsames Treppenhaus? Ich denke nein. Dann ist die Umlegung für die Mieter doch in Ordnung. Wenn der Hinterhof auch Zugang zum Haus ist, dann kann der VM dies beim Winterdienst auch umlegen. Wenn die Werkstatt leer steht, dann trägt der VM seinen Anteil daran.

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wenn die Zufahrt zur Werkstatt über die des Hauses erfolgt und außerdem vor der Werkstatt auch Winterdienst gemacht wird, sind die Kosten auch für die Werkstatt - also mit 200 qm - umzulegen.

Die Kosten bei Leerstand trägt immer der Vermieter, d.h. egal ob vermietet oder nicht, die Abrechnung erfolgt immer über alle qm und der Vermieter trägt den Anteil für den nicht vermieteten Raum.

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Wir haben ein Haus mit der fast gleichen Situation.

Auch wir haben die Werkstatt von einigen BK-Posten befreit, weil die ja nichts mit Treppenhausreinigung etc... zu tun hat. Die Werkstatt hat sogar noch eine andere Zufahrt. Ob das 100% rechtlich ganz richtig ist, weiss ich gar nicht, aber alle Mieter sind ausdrücklich damit einverstanden.

Gerecht ist es auf jeden Fall, zumindest in unserem Fall.

Vielleicht ist das manchmal wichtiger als die wortgetreue Auslegung des Gesetzes.....

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Kommentar von schleudermaxe
14.10.2010, 13:58

Aber bitte nur dann, wenn die Gesamtkosten des Grundstücks in der AR erscheinen und der Mieter erkennen kann, welche Kostenanteile wie verteilt wurden oder eben nicht von ihm zu bezahlen sind (Beispiel Kleinreparaturen, Hausmeisteranteil für Verwaltung, Gewerbe mit höheren Müll- und Versicherungskostenanteil, etc.).

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Geh damit am besten zum Mieterschutzbund. Das ist wirklich nicht ganz unkompliziert. Normalerweise würde ich sgaen Winterdienst geteilt Duch die nutzer wenn die Werkstatt nicht vermietet ist. Wie beim Wasserverbaruch auch. Aber sicher bin ich mir da auch nicht.

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Kommentar von Tabaluga1961
13.10.2010, 08:53

Warum schreibst du dann was??

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umgelegt werden Kosten nach m² Wohnfläche, wobei das Gewerbe mit 200 m² auch als Wohnfläche durchgeehn. Die Freifläche von 200 m² auf gar keinen Fall. Wohnfläche heißt umbauter Raum den man abschließen kann. mmmh ist das bei der Hoffläche auch so???;))))

Die Zeiten der Leerstände gehen zu Lasten des Vermieters. Aber über die zuweisung von m² und Mietzeitraum kommt das schon so raus. Die zahlen die anderen Mieter nicht.

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