Mietminderung wegen Zuzug bei der Mutter?

10 Antworten

Auf welcher Grundlage wird denn gefordert, dass die Miete nicht in voller Höhe gezahlt werden müsse?.
Zahlen muss der, auf dessen Name das Objekt gemietet wurde. Solange der Mietvertrag sich nicht ändert, oder eine Anpassung vorgenommen wurde bleibt das auch so. Ich muss ja auch nicht weniger MIete zahlen, wenn meine Freundin bei mir einzieht, außer ich vereinbare mit ihr, das jeder einen Teil zahlt. Man muss sich da natürlich auch mit dem Vermieter einigen, was in dieser Lage ja wohl unerheblich ist.
Abgesehen davon wurden ja sogar unentgeltliche Pflegeleistungen erbracht an denen die Erben offensichtlich nicht beteiligt waren. Die sind meiner Meinung nach nur geil auf mehr Geld. Mit der Einschätzung der Lage müssten sie von ihrem Anwalt ausgelacht werden, wenn sie versuchen da Geld zurück zu bekommen.

Du mußt aber ggf mehr Nebenkosten bezahlen

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@berlina76

Das ist ebenfalls Sache des Hauptmieters. Wenn dieser durch Mehrbenutzung seiner Wohnung in Kauf nimmt, dass auch Mehrkosten entstehen könnten, aber keinen Ausgleich seinerseits verlangt, ist das recht egal.
Abgesehen war der Zuzug aufgrund des Pflegestandes der Mutter wohl unumgänglich und im Zweifelsfall sollte man den Pflegeaufwand hier einfach gegen die wahrscheinlich minimal gestiegenen Nebenkosten rechnen. Dann bleibt den anderen Erben auch kein größerer Anspruch

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Hier ist aber der Eigentümer mit in die vermietete Wohnung gezogen. Der Vermieter! Wenn mein Vermieter demnächst ne Wohnung braucht, kann er auch kostenlos bei mir einziehen?

Dein Beispiel mit der Freundin passt nicht.

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@Bitterkraut

Mit Einwilligung des Mieters könnte der Vermieter rein theoretisch gesehen eben dies tun und mit in die Wohnung ziehen. Ich gehe mal stark davon aus, dass es in diesem Fall sogar von der Mieterin erwünscht war. dass ihr "Vermieter" mit in die Wohnung zieht. Wenn dein Vermieter demnächst in deine Wohnung ziehen möchte kannst du es ihm natürlich untersagen.
Es kommt eben darauf an welche Absprachen getroffen wurden und in diesem speziellen Fall ist dadurch, dass familienintern vermietet wurde eben der Vermieter in Form eines Familienmitglieds in die Wohnung gezogen. Vertragliche Pflichten unterscheiden sich eben von familiären Pflichten.

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Sie haben recht. Denn ihr habt der Mutter ja die gesamte Wohnung vermietet und nicht nur Teilräume. Und auch die Verbrauchskosten sind anzupassen, also zu dritteln.

Im Gegenzug habt ihr aber die Mutter gepflegt. Jetzt kommt es darauf an, hatte die Mutter Pflegestufe und ihr habt das Geld bekommen oder habt ihr die Pflege der Mutter unentgeldlich gemacht.

Wenn ihr die Pflege unentgeltlich gemacht habt, so könntet ihr das jetzt gegen die Miete gegenrechnen, was warscheinlich auf eine Nullsummenrechnung hinausläuft.

Was auch noch zu bedenken währ ist die Verjähung. Unstimmigkeiten in Mietsachen können nur für 2 Jahre zurückgefordert werden. D.h. 2017/16 und das laufende Jahr.

Wenn eure Mutter die volle Miete bezahlt hat und ihr zusätzlich das Pflegegeld erhalten habt, dann schämt euch, dann habt ihr eure Mutter ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und deine Geschwister sind zurecht sauer.

Ihr habt die Wohnung vermietet und gleichzeitig darin umsonst gewohnt? Kommt euch h das nicht selbst komisch vor? Seit wann wohnen Vermieter kostenlos mit in der vermieteten Wohnung? Die Mutter hat die volle Miete an euch gezahlt, obwohl sie nicht merh die volle Wohnung nutzen konnte? Sie hat Nebenkosten gezaht, die ihr verursacht habt? Ihr habt die Mutter über den Tisch gezogen. So schauts aus.

Es tut mir leid dir das zu sagen aber... Hast du schon mal jemanden in den Tot begleitet? Hast du eine ahnung was das heißt? Die Kinder haben ihre festen fix Kosten, die Miete der Mutter war darin eingeplant. Je nach Pflegebedarf und Krankheitsfall ist davon auszugehen das ein Komplettes gehalt ausgefallen ist um die bei der Mutter zu bleiben. Und kommt mir jetzt nicht mit Ambulanter Pflege, die kommen morgens Mittags abens (bestenfalls nach Pflegestufe), haben eine halbe Stunde im schnitt zeit (bestenfalls) und das wars.
ferner weis man nicht ob die Mutter sich von fremden Pflegen lassen wollte, seine Mutter Pflegen bedeutet: kein urlaub, kein Ausgehen, kein Handy ausschalten, immer erreichbar sein, eventuell nicht mehr oder nicht mehr voll arbeiten zu können, partner, kinder, eigenes Leben stehen hinten an. Das bedeutet nicht das sie es nicht gerne gemacht haben aber wenn sie die Mutter zuhause gepflegt haben dann hat die Mutter garantiert einen Pflegegrad gehabt (zwischen 300-500€) davon konnte die Mutter ihre Pflegehilfe bezahlen. Ob sie davon nun die vereinbarte Miete bezahlt oder es ihnen so gibt (denn dafür ist das Geld gedacht) ist gehüpft wie gesprungen.
Ich habe meinen Krebskranken Stiefvater in den tot begleitet, das war ein 24 Stunden Job und habe meine Wohnung aufgegeben und bin da eingezogen und habe das Pflegegeld erhalten, konnte aber dafür am schluss nicht arbeiten gehen. und nein da hilft einem keiner, wie man das Finanziert das interessiert niemanden.

Also bitte informieren bevor man urteilt.

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