Mietminderung Hundelärm

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10 Antworten

Die Hundehaltung wurde widerrufen, wenn sie denn vorher erteilt worden wäre. Schaffen Sie die Hunde nicht ab, werden Sie in Kürze eine dem entsprechende Abmahnung mit Androhung der firstlosen Kündigun für den Fall erhalten, dass Sie die Hunde innerhalb einer bestimmten Frist nicht abschaffen. Die Kosten eines evtl. anschließenden Räumungsverfahrens werden Sie ebenso zu tragen haben, wie den Mietausfall, der dem Vermeiter durch die Mietkürzung der Beschwerdeführerin entstanden ist. Da besteht jetzt dringender Handlungsbedarf Ihrerseits. - Wohnung wechseln oder Hunde abschaffen!

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Kommentar von jennyblomma
07.10.2011, 18:59

Das stimmt nicht.

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Wichtig ist , das Du reagierst und zwar vor Ablauf der Frist ! Widerspruch wäre nicht schlecht , so einfach Bestandteile des Mitvertrages innerhalb so kurzer Zeit zu ändern ist vermutlich nicht legal . In einer vorigen Wohnung haben sich Nachbarn beschwert weil meine Hunde die Steinstufen der Treppe abnutzen würden .... auch nächtliches Bellen wurde angemahnt , zu blöd wenn man nachweislich nachts mit den Hunden auf der Arbeit ist .... in der jetzigen Wohnung haben sich die Nachbarn beschwert weil die Hunde nicht ( !!!) bellen .....

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Kommentar von XtraDry
07.10.2011, 19:24

Wer sagt, dass hier Vertragsbestandteile geändert wurden? Falls es sich um einen Standardmietvertrag handelt, beruft man sich im Gegenteil gerade auf diese...

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**Hundegebell - Widerruf der Haltungserlaubnis**

Die Erlaubnis des Vermieters zur Tierhaltung kann widerrufen werden, wenn der Hund andere Mieter belästigt. Gelegentliches Bellen oder Jaulen ist jedoch nicht zu vermeiden und muß hingenommen werden. (AG Hamburg-Altona, AZ 316a C 97/89)

**Hundegebell - Mietminderung**

Störendes Bellen der in einer Nachbarwohnung gehaltenen Hunde rechtfertigt die Mietminderung (AG Düren, AZ 8 C 724/88)

Das bedeutet auf der einen Seite, dass durch ein Protokoll nachgewiesen werden muss, wie oft die Hunde tatsächlich bellen.

Das könnte heißen, Du bist auf der sicheren Seite.

Allerdings wird der Vermieter ungern dauernden Nachbarschaftsstreit seinem Haus dulden. Das ist auch für ihn sehr nervenaufreibend, wenn es ständig Briefe und Genörgel gibt.

Daher hat er vermutlich auch so reagiert.

Nun könntest Du @Schelm folgend Deine Hunde abschaffen, Dir eine neue Wohnung suchen, oder Dich auf einen langen Rechtsstreit einlassen, der auch keinen Spaß macht.

Hast Du schon mal versucht, die alte Dame für Dich zu gewinnen?

Du könntest sie zum Kaffee einladen, mit ihr spazieren gehen oder ihr mal was mitbringen, wenn Du einkaufen gehst.

Vielleicht regelt sich das Ganze dann auch anders.

aufmerksam

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Also, eine Mietminderung einer Mietpartei lässt sich nicht auf andere Mieter umlegen.

Entscheidend ist was im Mietvertrag zum Thema Tierhaltung vereinbart wurde. Da du dies nicht erwähnst kann dir hier keiner wirklich weiterhelfen.

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ist die mietminderung gerechtfertigt? in welcher höhe?

Das ist unerheblich, da sie Dich nicht betrifft...

ist der brief überhaupt gültig? kam mit der post... nicht per einschreiben.... und dann lag über eine woch zwischen schreiben und dem versand....

Auch das ist unerheblich, wenn Du ihn bekommen hast, ist er ab diesem Zeitpunkt zugegangen und der Inhalt somit relevant...

Die einzige Frage ist, was zur Hundehaltung vereinbart ist und ob diese gestattet wurde, und wenn ja unetre welchen Bedingungen. Alles andere ist zunächst mal unwichtig...

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Ach, mach dir da keine Sorgen. Wenn dir Hundehaltung erlaubt wurde, kann man das bestimmt nicht einfach so wieder zurücknehemen weil eine bekloppte Nachbarin hört wie deine Hunde sich in der Wohnung bewegen. Da müssen schon triftige Grunde her. Lass dich vom Mieterverein beraten, da sollest du sowieso hin bevor du weitere Schreiben von deinem Vermieter bekommst. Und die Dame kann nicht einfach so, weil sie schlechte Laune hat, ihre Miete mindern, erst recht kann die Minderung nicht auf ábgewälzt werden. Aber du solltest dir Hilfe holen, bei solchen Nachbarn ist das angebracht.

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Kommentar von schelm1
07.10.2011, 18:55

Nun machen sie dem Fragesteller mal keine falsche Hoffnung, die ihn überdies sehr teuer zu stehen kommt! Selbstverständlich kann der Vemieter die Hundehaltung widerrufen!

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Kommentar von XtraDry
07.10.2011, 19:19

Wenn dir Hundehaltung erlaubt wurde

Was nirgends steht...

kann man das bestimmt nicht einfach so wieder zurücknehemen weil eine bekloppte Nachbarin hört wie deine Hunde sich in der Wohnung bewegen

Falls man sich das in der Erlaubnis vorbehalten hat (falls es sie überhaupt gibt), was man üblicherweise tut, auf jeden Fall...

Und die Dame kann nicht einfach so, weil sie schlechte Laune hat, ihre Miete mindern, erst recht kann die Minderung nicht auf ábgewälzt werden.

Auch das ist ohne Kenntnis des Einzelfalls so nicht zu sagen...

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Dein Vermieter hat leider das Recht eine Tierhaltung zu untersagen, und das auch mit dem Hintergrund er "angeblichen" Belästigung. Das ist das deutsche Recht :-(

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Kommentar von gesperrter2011
07.10.2011, 18:53

Oh, interessant...

Kannst Du Deine Behauptung mit einem Link untermauern ???

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Kommentar von jennyblomma
07.10.2011, 18:54

Das ist aber keine Belästigung, es muss schon mehr passieren damit die Tierhaltung verboten wird. Immer vorausgesetzt, sie wurde beim Einzug erteilt.

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darfst du Hunde halten ja oder nein? was steht im Mietvertrag

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Kommentar von diePatzi
07.10.2011, 18:53

es wurde vereinbart, dass es gestattet ist, wenn es nicht zu erheblichen ruhestörungen kommt. aber meines erachtens ist es doch lauter wenn ich mit meinen 80kg übern teppich laufe als ein knapp 4 kg schwerer hund?!

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Gar nicht :-))

Laß sie doch machen...wenn sie zuviel Geld hat...

Und die "nette" Nachbarin muß erstmal irgendwas beweisen können.

Zum Beispiel benötigt sie dann ein Lärmprotokoll über mehrere Monate...

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Kommentar von diePatzi
07.10.2011, 18:56

das führt die olle schon... die sitzt den ganzen tag zu hause und hört.... aber die hört die hunde auch laufen und toben wenn sie gar nicht im hause sind....

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Kommentar von jennyblomma
07.10.2011, 18:58

Das mit dem Lärmprotokoll stimmt, fragt sich nur was ein Richter zu der schlimmen Lärmbelästigung sagen wird, die ein so kleiner Hund verursacht wenn er über den Boden läuft. Trotzdem sollte sich die Fragestellerin Hilfe bei einem Anwalt oder Mieterverein holen, siche ist sicher.

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Kommentar von schelm1
07.10.2011, 19:02

Zum Widerruf der Hundehaltung durch den Vermeigter bedarf es keiner weiteren Gründe! Geschädigt wird der Vermieter durch die Mietkürzung. Er nennt die Dame l. Für die Schdenersatzdurchsetzung bedarf es keines weiteren Beweises als dieser Zeugenaussage! Ein Lärmprotokoll dient da lediglich höchsgtens als Garnierung des Ganzen.

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