Mietminderung bei Legionellen im Trinkwasser?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Selbstverständlich ist der Vermieter verpflichtet, die Qualitätsparameter zu gewährleisten. Das Wasser wird ja in seinem Haus bereitgestellt. Die Frage der Mietminderung dürfte mietrechtlich total neu und noch nirgendwo entschieden worden sein. Man muss zu den Legionellen wissen, dass diese nur dann gesundheitsgefährdent sind, wenn sie in die Lunge gelangen. Also beim Einatmen von vernebeltem Wasser, evtl. unter der Dusche. Ansonsten sind sie ungefährlich.

Die Frage der Mietminderung dürfte mietrechtlich total neu und noch nirgendwo entschieden worden sein.

Eben!

0

Wir haben heute einen Brief vom Vermieter bekommen, dass unser Leitungswasser mit 11.000 KBE/100m belastet. Ab 10.000 KBE geht man wohl von stark kontaminierten Wasser aus. Mehr Infos gab es vom Vermieter nicht, ausser dass das Gesundheitsamt mit eingeschaltet wird und dieses ein Duschverbot verhängen kann, da nur der "Warmwasserduschnebel" gesundheitsgefährdend ist. Mehr wurde nicht mitgeteilt. Nun habe ich auch keinen Plan wie ich mich weiter verhalten soll und aktuelle Rechtssprechungen dazu habe ich keine gefunden? Wer kann helfen? Danke.

Ich kann mir nicht vorstellen das der Vermieter für den Trinkwasserzustand haftbar zu machen ist, dann doch eher die Wasserversorgung, ich würde mich mal beim Verbraucherschutz erkundigen, da bekommst du wohl eher verbindliche Auskünfte!!!

Selbstverständlich ist der Vermieter verpflichtet, die Qualitätsparameter zu gewährleisten. Das Wasser wird ja in seinem Haus bereitgestellt. Die Frage der Mietminderung dürfte mietrechtlich total neu und noch nirgendwo entschieden worden sein. Man muss zu den Legionellen wissen, dass diese nur dann gesundheitsgefährdent sind, wenn sie in die Lunge gelangen. Also beim Einatmen von vernebeltem Wasser, evtl. unter der Dusche. Ansonsten sind sie ungefährlich.

0
@albatros

Danke albatros für ihre Antwort. Das hieße jetzt also ich könnte mehrere Wochen nicht duschen oder unter der Brause die Haare waschen??? Dann wäre es schon eine extreme Einschränkung und ein Mangel an der Mietsache. Abgesehen davon, dass ich nicht wüßte wie man das über Wochen hinweg durchführen soll?!

0

HalloFaxendickehab,

Theoretisch besteht kein anspruch auf eine Minderung, du müsstest dich an den vermieter wenden. Rückwirkend könnte in betracht gezogen werden, die warmmiete für diese >Zeit zu mindern und eine Rückauszahlung stattfinden zu lassen. Jedoch würde ich mir an deiner Stelle nicht viele Hoffnungen auf viel Geld machen.

LG, nutellaNele

Hallo!

Ich vermute mal, dass Du rückwirkend kein Wasser länger hast laufen lassen. Also kannst Du auch rückwirkend nichts geltend machen. Wenn, dann ab Kenntnisnahme. In dem Fall wäre es nicht die Miete an sich, sondern die erhöhten Kosten für die Warmwasserbereitung, die geltend gemacht werden können.

Schöne Grüße

ja, aber es handelt sich doch um einen Mangel! Daher kann Mietminderung auf die Miete und nicht nur auf die Nebenkosten erfolgen. Meines Wissens!

0
@Faxendickehab

Mietminderungsgrundlage ist die Bruttomiete! Dein Wissen ist also lückenhaft.

0

Durch langes Wasserlaufen kann so schnell der Mangel nicht abgestelllt werden. Zumal der Warmwasserspeicher mehrere Hundert Liter beinhalten kann.

0

Was möchtest Du wissen?