Mietgesetz- darf ein/der Vermieter Mahngebühren bei verspäteter Mietzahlung auferlegen?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das hat mit dem Mietgesetz (keine Ahnung welches genau Du meinst) nichts zu tun, sondern mit § 286 BGB. Dort steht (vereinfacht und gekürzt natürlich): Wenn zum Tage x (im Falle der Miete dürfte das der 1. eines Monats sein) der Betrag y geschuldet wird (die Miete halt), gerät der Schuldner (hier der Mieter, also Du) automatisch in Verzug.

Die Folge: Du hast am 1. nicht gezahlt, musst also für die Miete Verzugszinsen mit 5% über dem Basiszinssatz bezahlen. Ausrechnen kannst Du das hier: http://basiszinssatz.info/zinsrechner/

Du hast übrigens Glück, dass Deine Vermieter so nett waren, Dir einen "bösen" Brief zu schreiben. Sie hätten auch gleich einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken können, was Dich mindestens 35€, wenn sie einen Anwalt damit beauftragt hätten zusätzlich noch die Anwaltskosten, gekostet hätte.

An Deiner Stelle würde ich schnell bezahlen und die Zinsen gleich mit, das sind bis heute 1,39€, jeden Tag werden es ca. 0,05€ mehr. Machst Du das nicht, können, wie oben beschrieben noch etliche € dazukommen.

Du hast die Frage nicht beantwortet...

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@XtraDry

Lies den 2. Absatz, da steht die Antwort...

Im letzten habe ich sogar die fälligen Zinsen vorgerechnet. Mehr Beantwortung geht doch gar nicht. o.O

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@DiplIngo

In Abs. 2 steht nicht ein Wort von einer Mahngebühr...

Wenn man keine Ahnung hat, sollte man es irgendwann auch zugeben...

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@XtraDry

Na Herr Schlaumeier, wieder da?

Da steht ja auch nicht Mahngebühr (also etwas vom VM erhobenes), sondern Mahnkosten. Das dürften also die Verzugszinsen sein. Denn die Mahngebühren würden ggf. nur im Mahnbescheid stehen. Das wären dann die 35€, wie in Absatz 3 erwähnt.

Den letzten Satz von Dir solltest Du evtl.mal auf Dich anwenden.

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@DiplIngo

Ich hab' keine Ahnung, was Du da gerade liest, aber in Abs. 2 steht auch nicht ein einziges Mal das Wort "Mahnkosten", übrigens auch nicht in den restlichen Absätzen...

Was hast Du gerade geraucht? Ich will auch was...

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@XtraDry

Ist zwar sinnlos, aber hier noch mal der Auszug aus der Frage:"böser brief mit mahnkosten."

Mit "Da steht" meinte ich die Frage nicht meine Antwort.

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@DiplIngo

Jo, in einem Brief kann man aber viel Schreiben, wenn der Tag lang ist, was eigentlich immer so ist. Ob das irgendeine rechtliche Wirkung entfaltet, ist eine andere (und gerade hier) die Frage...

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Du bist sowieso im Verzug. Also ist eine Mahnung überflüssig. Für Überflüssiges sollte man nicht auch noch Gebühren erheben. Was sie machen können, ist, den Gerichtsvollzieher beauftragen. Die Kosten musst du übernehmen. Sei also froh, dass sie nur gemahnt haben, bezahl schleunigst deine Miete und um des lieben Friedens willen auch die Gebühr.

Du bist im Verzug,der Vermieter kann Dir auch eine Mahnbescheid schicken,das wäre um einiges teurer.

Was gilt gesetzlich bezüglich rückständiger Mieten?

Die Sache ist Folgende:

Aus diversen gründen konnte ich die Miete heute nicht bezahlen und werde dies frühestens in 1 Woche können.

Nun möchte ich deswegen natürlich keinen Umstand kriegen und habe deshalb gerade mal im Mietvertrag geblättert, was dort zum Thema verspätete Mietzahlung bzw. Mietrückstand steht.

Erschreckenderweise steht dort so gut wie gar nichts dazu drin.

Es steht dort:

"Miete und Betriebskostenpauschale sind vom Mieter monatlich im Voraus und zwar bis spätestens am dritten Werktag des Monats zu entrichten"

Weiter unten dann:

"Die Miete ist an den vermieter auf dessen bankkonto.... zu zahlen.

Bei verspäteter Zahlung kann der Vermieter Mahnkosten in Höhe von 6,96 Euro pro Mahnung, unbeschadet von Verzugszinsen erheben."

Mehr steht da zum Thema mietrückstand nicht drin.

Es scheint auch nirgendswo einen Absatz darüber zu geben, wie und ab wann der Vermieter das Recht hat, wie wo wann zu kündigen.

Da dies fehlt, würde ich jetzt naiv mal annehmen dass da einfach die gesetzlichen Standardregelungen gelten.

Nur die Frage:

Wie lauten Diese?

Was ist da so die Gesetzeslage?

ich bezweifle zwar dass die mich wegen 1-2 Wochen einmaliger Verspätung (ist wirklich das erste Mal) gleich rauswerfen.

Wohne schließlich schon 5,5 Jahre dort und habe immer pünktlich die Miete bezahlt und so gut wie nie Anforderungen gestellt.

Aber wüsste halt trotzdem gerne, wiees da rechtlich aussieht.

Nur um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein.

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