Mieterrecht für Gehörlose

6 Antworten

Warum immer diese Befürchtungen. Offenbar hat das Haus mehrere Wohnungen. Für den Kauf kommen also Leute in Frage, die auch wieder vermieten wollen. Da ist es für viele Interessenten von Vorteil, wenn sie wissen, dass Wohnungen langfristig vermietet sind und von Anfang an Einnahmen bringen.

Entscheidend ist doch, was Kaufinteressenten suchen und was sie hier finden: Wer bei einer solchen Konstellation auf Selbstnutzung spekuliert, wird sich im Vorfeld informieren und erfahren, dass es 1. lange dauert und 2. vielleicht sogar unmöglich ist aufgrund besonderer Härte, die Wohnung in absehbarer Zeit frei zu bekommen.

Dementsprechend kann er sich vor dem Kauf darauf einstellen: 1. Gar nicht kaufen 2. Das Haus, bzw. die Wohnung vermietet kaufen und jegliche anderweitige Nutzung auf viel später verschieben

Wichtig ist nur, dass jeder Kaufinteressent erfährt, dass hier ein langjähriger Mieter ist, der sich mit allen MItteln gegen einen Auszug wehren wird.

mein Bruder ist Rentner (76 Jahre alt), er ist seit der Geburt gehörlos und zu 100% GdB schwerbeschädigt. Er wohnt in der jetzigen Wohnung seit 39 Jahren. Der bisherige Vermieter will das Haus verkaufen und nun befürchtet mein Bruder, dass ihm evtl. die Wohnung durch den neuen Vermieter - der wohl in den bestehenden Mietvertrag einsteigen muß - gekündigt wird, u.U. wegen Eigenbedarf.

Das kann durchaus passieren.

Für ihn würden sich dadurch ganz große Schwierigkeiten ergeben aufgrund seines Alters und seiner Behinderung. Kann er in Anbetracht seiner Situation besondere Recht geltend machen? Er möchte gerne das langfristig bestehende Mietverhältnis auch mit dem neuen Vermieter fortsetzen.

Nach § 574 BGB der Kündigung widersprechen.

Ist die Wohnung denn Behindertengerecht? Wenn nein, dann sollte man vielleicht mal eine Wohnung suchen die passend ist

Die Behinderung ist durch Taubheit begründet. Daher sind Merkmale der behidertengerechten Wohnung hier wohl nicht von Nöten.

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@Gerhart
Die Behinderung ist durch Taubheit begründet. Daher sind Merkmale der behidertengerechten Wohnung hier wohl nicht von Nöten.

Guter Einwand, aber es kann ja auch sein, dass noch eine andere Behinderung vorliegt.

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Wenn der neue Eigentümer tatsächlich Eigenbedarf anmeldet, wird er auf Dauer der Kündigung nicht widersprechen können.

Stellt sich aber später heraus, dass dieser Eigenbedarf nur vorgetäuscht war, ist der Vermieter schadensersatzpflichtig. Es sollten also auf jeden fall sämtliche Kostenbeleg im Zusammenhang mit einem Umzug aufbewahrt werden.

Mit seinem Status als Behindertem hat das leider gar nichts zu tun

Neuer Vermieter Problem?

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Ich habe eine Rechtsfrage und bitte um ihre Hilfe.

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Stehe noch bis 31.12. in einem Mietverhältnis in einer möblierten Wohnung. Bin aus beruflichen Gründen nur mehr gelegentlich in der Wohnung. Mit Absprache des Vermieters hat er noch keinen Nachmieter. Nun war ich wieder in der Wohnung und stelle fest, dass einiges erneuert wurde, und einiges an Mobilar fehlt. Handwerker gehen anscheinend ein und aus in der Wohnung, da Werkzeug und Kleidung abgestellt sind. Darf der Vermieter denn renovieren solange ich im Mietverhältnis stehe, darf er denn so ohne weiteres meine Wohnung betreten ? Zur Rede gestellt sagt der Vermieter, er darf zu jeder Zeit renovieren und somit die Wohnung auch ohne meiner Genehmigung die Wohnung betreten.

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