Mieterin wie vom Erdboden verschwunden: Welche Rechte haben Vermieter?

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helmutgerke 31.03.2013, 03:37

sehe guter Link meines Erachtens, vieles andere hier als "Antwort" eingestellte ist schlicht Geschwafel.

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jimpo 29.07.2013, 09:06
@helmutgerke

Nun setz Dich mal nicht zu hoch auf ein Ross. Der Fragesteller wollte Ratschläge und nicht wie Du es beschreibst " Geschwafel " . Das ist nicht im der Sache um die es geht.

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Fristlose Kündigung, dann Räumungsklage und ab Mai gilt die Belriner Räumung. Die kostet nicht soviel, wie das bisher gültige Verfahren und man bekommt durch die Gesetzesänderung die Wohnung wieder schneller leer.

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Bei 2 MM offen sind kann er der Mieterin fristlos kündigen.

Und wenn sich die Post stapelt würde ich mir als Vermieter große Sorgen um die Mieterin machen. Sie könnte ja hilflos oder noch schlimmer tod in der Wohnung liegen.

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Welche Rechte hat mein Bruder jetzt als Vermieter?

  • Fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzug an den Mieter schicken und zwar an die von Ihnen vermietete Wohnung schicken per Einwurfeinschreiben.

  • Einreichen der Räumungsklage.

  • Nachdem die Räumungsklage durch ist, einen Gerichtsvollzieher beauftragen, damit er die Wohnung räumen kann die die Wohnung dann in Ihren Besitz gelangt.


Ich finde es echt nicht richtig, das man als Vermieter dann auch noch so hohe Folgekosten hat, wenn sich ein Mieter aus dem Staub macht.

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Und mit dem nächsten Vermieter macht sie das genau so. Alle Vermieter haben Schiß vor solchen Messis. Manchmal findet man sie durch Zufall in ihrer neuen Bleibe. Blos ist es schwer, weil sie da auch nicht lange bleiben. Und wenn man sie findet, dann haben sie kein Geld. Vermieter haben keine Rechte. Das läuft alles über eine Räumungsklage. Am besten sichert man sich durch eine möglichst hohe Kaution ab. Die Ehrlichen sind hier wieder die Dummen, weil sie so eine hohe Kaution hinterlegen müssen. Und weil sich die Vermieter über einen Makler/Hausverwaltung abzusichern versuchen. Wer ganz rigoros ist und keine Unannehmlichkeiten scheut, der läßt die Wohnung öffnen. Räumt allen Müll in den Keller und tauscht die Schlösser aus.

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Zusätzlich zu den Ratschlägen in den anderen Kommentaren: Auskunft beim Einwohnermeldeamt einholen. Geht bei berechtigtem Interesse, was Du ja problemlos nachweisen kannst. Möglicherweise hat sie sich ja am neuen Wohnort doch korrekt angemeldet.

Weiß man, ob die Tante ALGII oder sonstige Sozialleistungen bezieht? Dann mal die ARGE informieren. Kindergeldkasse. Spätestens, wenn das Geld von der ARGE und das Kindergeld nicht mehr kommt, dann kommt die Tante aus dem Loch gekrochen und meldet sich am EWM um.

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Gerüchte sind schnell in die Welt gesetzt. Warte noch ab. Wenn sich nichts tut, kannst Du die Wohnung von der Polizei öffnen lassen. Danach kannst Du rechtliche Schritte einleiten.

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Er darf bei entsprechendem Mietrückstand (2 Monatsmieten bzw. mehr als eine Miete in zwei aufeinander folgenden Monaten) die Wohnung fristlos kündigen und auf Räumung klagen...

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Leider haben wir als Vermieter keine Rechte, bzw. nur sehr beschnittene.

Ich würde einen Anwalt aufsuchen, es gibt nämlich bestimmte Regeln mit Zwangsräumung, wenn eine gewisse Anzahl an Monatsmieten ausbleibt.

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anitari 31.03.2013, 08:59

Um einem Mieter der 2 Monate keine Miete gezahlt hat zu kündigen muß man nicht gleich zum Anwalt gehen. Dazu sollte ein Vermieter auch selbst in der Lage sein.

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Er kann nach 2 ausbleibenden Monatsmieten fristlos kündigen (Einschreiben) - die ganze Sache mit einer Räumungsklage schließt sich dann an.

Ein Anwalt kann helfen.

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helmutgerke 31.03.2013, 03:33

Meinst du das Einschreiben erreicht den Mieter, wenn im Text bereits steht; und die Post stapelt sich

Oh man - oh man was für ein toller Rat!

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abergern 31.03.2013, 07:45
@helmutgerke

Meinst du das Einschreiben erreicht den Mieter, wenn im Text bereits steht; und die Post stapelt sich

Der Sinn ist gerade, dass das Einschreiben juristisch als zugestellt gilt aber eben NICHT seitens des Mieters drauf reagiert wird (und somit eine Räumungsklage schnellstmöglich erfolgen kann).

Manchmal lohnt es sich, ERST ein wenig nach zu denken, bevor man urteilt....

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anitari 31.03.2013, 08:56
@helmutgerke

Meinst du das Einschreiben erreicht den Mieter

Es reicht doch, das solltest Du eigentlich wissen, das das Schreiben im Briefkasten ist. Dazu wurde das Einwurfeinschreiben erfunden.

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johnnymcmuff 31.03.2013, 12:22
@helmutgerke

Meinst du das Einschreiben erreicht den Mieter, wenn im Text bereits steht; und die Post stapelt sich Oh man - oh man was für ein toller Rat!

Du bist schon länger bei gf und solltest das wissen, bzw. gelesen haben, dass es reicht, wenn man ein Einwurfeschreiben schickt.

In dem Link von Zicke1008 kannst Du es auch nachlesen, es ist der richtige Weg und hat vor Gericht auch bestand.

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helmutgerke 31.03.2013, 13:06
@abergern

zu deinem "Juristisch" zugestellt folgendes;

"OLG Koblenz, Beschluss vom 29.11.2005, Az. 11 W 1013/04 und BVerwG, Urteil vom 19. 9. 2000 - 9 C 7. 00 sagen was anderes aus wie ich im nachhinein erfahren habe, davon erwähnten Sie nichts. Es geht also nicht nur um den Einwurf, sondern um den Nachweis des persönlichen Empfangs, und der ist mit der Bestätigung des Einwurfs nicht gegeben. Z.B. Kann ein Brief ins falsche Fach gelegt werden und wird dann einen Tag später korrigiert. Zu anderen kann man morgens zu einer bestimmten Zeit das Fach kontrollieren, der Brief wird aber erst danach eingelegt. Eine "24h-Bewachung" des Postfachs ist bestimmt nicht zuzumuten und man entdeckt den Brief erst am nächsten Tag.

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bwhoch2 03.04.2013, 00:49
@helmutgerke

"Postfach" ist auch nicht der richtige Zustellort für ein Einwurfeinschreiben. In der Regel hat ein Mieter auch kein Postfach, sondern einen Briefkasten. Wenn nun der Briefträger tatsächlich in den falschen einwirft und die korrekte Zustellung aber vermerkt, gilt ein Brief als zugestellt. Geht es jetzt aber um eine Kündigungsfrist, die dadurch verstrichen ist, dass der Nachbar den Brief aus seinem Briefkasten gefischt hat und diesen am nächsten Tag dem richtigen Adressaten gibt oder ihn an die Post zurück gibt und kann dies der Adressat mit einem oder vielleicht sogar mehreren Zeugen belegen, dürfte der Zustellversuch wohl als gescheitert gelten. Aber nur dann!

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