Mieterin hat die Küche mitgenommen obwohl vertraglich vereinbart das die Küche bleibt

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8 Antworten

Ein wichtiger Hinweis: Es handelte sich um eine Einbauküche? Diese war zumindest über den Spülenanschluss ggf. noch mit Wasseranschluss fest mit dem Haus verbunden. Damit ging sie bereits in das Eigentum des Vermieters über. Alles was fest mit dem Gebäude verbunden ist, gehört dem Hauseigentümer. Das gilt z. B. für Böden, die geklebt sind, Fliesen, die geklebt sind und sonstige Teile die fest angeschraubt sind. Somit auch für die EBK. Diese dann zu entfernen, noch dazu bei Vorliegen einer Vereinbarung, ist Diebstahl. Den gestohlenen Gegenstand mit etwas ersetzen, das man nicht haben will, geht definitiv nicht. Soll sie doch mit ihrer Eichenküche hin, wo sie will. Also Strafanzeige und Schadensersatz androhen bzw. fordern incl. allem. Es geht auch nicht, dass die ausgebaute Küche einfach wieder eingebaut wird. Wenn dann nur so fachgerecht, dass am Ende wirklich kein Unterschied mehr ist bzw. nicht schelchter als vorher.

Diebstahl und Versicherungsbetrug - sofort Anzeige, damit die Polizei ermittelt. Gibt es Papiere oder Fotos der eingelagerten und nun gefledderten Küche? Gibt es Zeugen, die die Küche vor dem Wasserschaden gesehen haben?

Die Mieterin hat mir bei Einzug schriftlich gegeben, das die Küche bei Auszug in der Wohnung verbleibt.

Wenn Sie es schriftlich haben, dann würde ich der Mieterin das deutlich machen.

Entweder die vereinbarte Küche bleibt drin oder die Mieterin wird verklagt.

Ich bin ratlos und weiß nicht weiter, wer kann mir helfen!!!

Ein Anwalt oder z.B. Haus&Grund.

Sie sagt das war Ihre Küche obwohl Sie ja mit der Kündigung die Küche an mich abgertreten hat, laut Vereinbarung.

Führen Sie solche Gespräcche mit der Mieterin nur mit Zeugen, dennso eine Aussage belastet sie ja, da es eine schriftliche Vereinbarung gibt.

MfG

Johnny

Im Prinzip hätten Sie recht, wenn Sie einen entsprechenden Schadenausgleich für die entwendete Küche verlangen. Das Problem ist nur, Sie müssen genau beweisen können, dass die von der Mieterin jetzt eine eingestellte Küche nicht die Küche war, über die im Mietvertrag geschrieben wurde. Sie bräuchten also entweder ein Foto, Zeugen oder ähnliches, damit Sie gegebenenfalls vor Gericht das beweisen können.

Offensichtlich versucht die Mieterin, sie zu betrügen. Da die Mieterin nicht wissen kann, ob Sie gegebenenfalls gerichtsverwertbare Hinweise haben über diesen Betrug, könnten sie gegenüber der Mieterin so tun, als hätten sie solche Hinweise. Beispielsweise sollten Sie dies als Diebstahl bei der Polizei anzeigen. Ein polizeiliches Aktenzeichen diesbezüglich wirkt bei Gericht Wunder. Auch die Beschäftigung der Polizei mit dem Fall und die darauf wahrscheinlich erfolgende Befragung der Mieterin wird diese in Angst und Schrecken versetzen. Dann haben Sie vielleicht noch eine Chance, in dem Sie Ihr mitteilen, dass Sie, netterweise, auf ein Gerichtsverfahren wegen Diebstahl verzichten würden, wenn die Mieterin Ihnen eine entsprechenden finanziellen Ausgleich zukommen lässt.

Es kann natürlich auch sein, dass spätestens in dem Moment die Mieterin sich einen Anwalt nimmt. Wurde ich der Mieterin in diesem Fall raten, wurde ich ihr auch zu einem Anwalt raten. Dieser Anwalt würde aber ihre Chancen vor Gericht gegen Null gehen lassen, wenn Sie keinen Zeugen haben.

Hoffentlich gibt's noch eine Kaution; die erstmal festhalten - sozusagen als "Anzahlung" bzw. Unterpfand bis daß die vertraglich vereinbart zu belassende Einbauküche der Mieterin wieder am Platz steht. Mit der schriftlichen Erklärung und den Umständen nach ist die Vermieterin hier Eigentümerin dieser Küche geworden im Zeitpunkt des Einbaus bzw. der schriftlichen Übereinkunft. Es handelt sich hier um eine so genannte Individual-Vereinbarung, die Allgemein-Vertragsvereinbarungen (z.B. Formularmietvertrag) vorgehen, also vorrangig sind. Dies Schriftstück der Erklärung dieser Mieterin ist also nunmehr von Wert, dem Betrage nach dem (Wiederbeschaffungs-)Preis der widerrechtlich mitgenommenen Küche. Ich würde dieser Mieter schriftlich klarstellen, daß sie hier rechtswidrig handelt und für den Fall ihrer Verweigerung zudem die Streitkosten (also Anwalts- und Gerichtskosten) riskiert, die sich aus einer sonst notwendigen Klage der Vermieterin ergeben müßten. Dies würde dann irgendwann die teuerste Küche, die sie sich jemals geleistet hat. Besser wäre, die Angelegenheit gegenseitig einvernehmlich beizulegen. Wenn hier aus Schadensersatzleistung des Hausratversicherers bereits geleistet wurde, läßt sich doch gewiß eine annehmbare Lösung finden, DENN: STRENG GENOMMEN SCHULDET DIE MIETERIN DIE KOMPLETTE VERSICHERUNGSLEISTUNG DER VERMIETERIN, DIE NÄMLICH - wie schon gesagt - BEREITS EIGENTÜMERIN DIESER KÜCHE WAR. Und zwar:so wahr es in der svhriftlichen Vereinbarung (Zusage) der Mieterin geschrieben steht! Oder etwa nicht?

Leider ist die mit der Mieterin getroffene Vereinbarung unzureichend, um daraus folgern zu können, dass die Küche wirklich in dein Eigentum übergehen soll. "Verbleiben" ist vereinbart, aber nicht zu welchen Bedingungen. Die alte Eichenküche mußt du aber nicht akzeptieren. Dass sie sich um eine "neue" Küche bemüht, zeigt aber deutlich, dass sie um Eure Vereinbarung weiß und dass sie gewillt ist, die Abmachung zu erfüllen. Ich würde von ihr den Betrag fordern, den sie von der Versicherung bekommen hat. Aber mach das mit Anwalt.

Das ist ein Fall für den Anwalt fürchte ich. Du kannst den Mietvertrag oder das Schriftstück kopieren und dieses mit einem Schreiben ihr hinschicken. Setze ihr eine Frist. Wenn sich nix tut, dann gehst Du zum Anwalt ! Ich würde auch knallhart reinschreiben, dass Du Dir den Rechtsweg offen hältst. Das schreckt oft auch nochmal die Leute.

Viel Glück !

Die Mieterin hat mir bei Einzug schriftlich gegeben, das die Küche bei Auszug in der Wohnung verbleibt.

Was habt ihr denn genau vereinbart? Hat sie dir die Küche geschenkt? War eine Abstandszahlung vereinbart?

Ich habe schriftlich von Ihr: Mieter übernehmen die Kosten für den Einbau einer von ihnen gestellten Küche. Die Küche verbleibt beim Vermieter beim Auszug. Das war die schriftliche Vereinbarung. Geld ist keines geflossen, dafür haben wir ja die bestehende von mir angeschafften Küche entsorgt.

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@Schneckenschups

Dann kannst du ggf. einen Schadensersatzanspruch geltend machen. Du mußt dich aber beeilen, der Anspruch darauf verjährt nach 6 Monaten. Wirst wohl einen Anwalt dafür brauchen.

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@LonoMisa

ich glaube man kann die miterin sogar wegen dibstal anzeigen. weil die küche vertraglich dem vermiter gehört

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