Mieterhöhungsverlangen bei Warmmiete rechtmäßig?

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5 Antworten

Meine Meinung: Das vermietete Apartment ist nicht Bestandteil eines Studentenwohnheimes des Studentenwerkes oder eines sozialen bzw. kommunalen Trägers. Es ist schlicht ein Apartmenthaus also dem Charakter nach ein MFH.

Der Vermieter/Betreiber vermietet nach BGB. Die Mietverträge sind Inklusivverträge, Betriebskosten sind also komplett in der Gesamtmiete integriert. Allerdings sind die Heizkosten nicht ausgegliedert,was gegen die Heizkostenverordnung verstößt. Hier gäbe es Regelbedarf mit Kostenvorteil für dich. Wenn im MV keine Anpassungsklausel bezüglich des Mietpreises vereinbart ist, kann die Miete im unbefristeten Mietverhältnis nicht erhöht werden. 

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Kommentar von lachs4709
24.03.2016, 09:51

Das war jetzt die beste Antwort.

Ich habe jetzt noch etwas gefunden. Es kommt darauf an ob vor oder nach 2001 vermietet wurde. Habe gelesen, wenn die Klausel drin ist, darf zwar erhöht werden aber der Vermieter kann nicht pauschal behaupten, dass die Nebenkosten gestiegen sind, sondern muss das konkret nachweisen. Bei mir steht, dass trotz stark gestiegener Kosten wie Energie- Wasser...etc die ganzen Jahre keine Mieterhöhung vorgenommen haben.

Da es aber keine separate Heizkostenuhren für jedes Appartement gibt, dürfte der Nachweis schwer zu führen sein, dass ich mehr Kosten verursacht habe.

Was ich noch nicht gefunden habe.

Wenn sie behauptet, dass die Kosten in den ganzen jahren gestiegen sind. Zählt das seit meinem Einzug oder kann sie nur die Steigerung zwischen 2015 und 2016 hernehmen?

Da ich beim Wasseranbieter angerufen habe. Er sagte mir, dass es vom Wasser keine Erhöhung gab, nur in den Jahren davor. Ähnlich auch beim Energieversorger. Kosten blieben konstant, teilweise rückläufig.

Dies wäre die spannende Frage. aber hierzu konnte ich nichts finden. Danke für die Antwort.

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Sofern die Mieterhöhung fristgerecht ist, solltest Du das zahlen. Immerhin wurde die Miete in den letzten 3 Jahren nicht erhöht, kannst also nicht meckern.

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Kommentar von lachs4709
23.03.2016, 19:21

Aber die Begründung ist nicht nachvollziehbar. Man benötigt doch immer einen Grund. z.B. Renovierung oder wenn Nebenkosten gestiegen sind oder wenn die örtliche Vergleichsmiete gestiegen ist. Aber so, einfach so. Eine Behauptung ohne Beweis. Heizöl wurde drastisch günstiger.

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Ich wohne in einem Wohnheim mit 35 Appartements.

Ist es tatsächlich ein Wohnheim?

Wenn, ja gelten viele Bestimmungen zum Mietrecht nicht. Unter anderem die zu Mieterhöhungen.

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Kommentar von lachs4709
23.03.2016, 19:18

Naja, es sind zumindest 35 Appartements. ob man das Wohnheim nennt? Es sind viele Studenten drin, aber nicht alle.

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Kommentar von DietmarBakel
23.03.2016, 19:23

@anitari: Erhelle uns. Auf welcher Basis wird ein solcher "Appartementvertrag" denn geschlossen? BGB oder sonst?

Gruß

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Lies dir mal den nachfolgenden Link durch. Ich würde sagen, dass die das dürfen. Du kannst dem natürlich auch widersprechen, sofern du einen guten Grund hast.

http://www.finanztip.de/mieterhoehung/


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Kommentar von lachs4709
23.03.2016, 19:16

Hab ich überflogen. Da steht eben gerade nichts drin, dass man eine Warmmieterhöhung vornehmen darf. Nur über Kaltmieten, was mir auch bekannt ist, mit Nebenkostenvorauszahlung, Renovierung etc. Trifft alles nicht auf mich zu.

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 aber schon kommisch das nicht bedarfsorientiert die Heizung / Warmwasser abgerechnet wird..  

Wie gross ist den das Aparment  ? den 300 euro warm Miete hört sich ja nicht mal so schlecht an.

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Kommentar von lachs4709
23.03.2016, 19:17

15 QM

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Kommentar von anitari
23.03.2016, 19:28

aber schon kommisch das nicht bedarfsorientiert die Heizung / Warmwasser abgerechnet wird..  

Im Allgemeinen nicht zulässig, das ist richtig. Aber Wohnheime stehen so ziemliche außerhalb des Mietrechts.

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