Mieterhöhung wegen zu hoher Ölkosten

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7 Antworten

Bis jetzt konnte er das Öl zahlen? Jetzt verlangt ermonatlich 20 € mehr? Im Jahr also € 240? Dafür bekommt er ungefähr 240 Liter Heizöl. Wie lange braucht ihr, um das zu verheizen? Ich schätze mal im Winter langt das nicht mal für ein Monat. Eine Woche vielleicht? Also wer wohnt und heizt, muss auch die Heizkosten mittragen und eine solche geringe Erhöhung dürfte überhaupt keine Frage sein. Aber (hier steht nichts davon), wenn es irgendwie geht, eine Jahresabrechnung zeigen lassen, die aufzeigt, wieviel für Heizung verbraucht wurde und wieviel auf Eure Wohnung entfällt, damit ihr möglichst nicht zuviel zahlt.

Du hast also dem Mieterhöhungsverlangen des Vermieters für Garage und Wohnung im vergangenem Jahr ohne Murren stattgegeben. Offensichtlich hat der Vermieter diese Erhöhung ordentlcih begründet. Auch einem Verlangen nach Erhöhung der monatlichen Vorauszahlungspauschale für Betriebskosten kann du nachgeben, wenn die Begründung plausibel ist. Die hier genannte Begründung reicht nicht aus. Möge doch der Vermieter einen Kleinkredit aufnehmen um seiner Pflicht nachzukommen. Er hat offensichtlich versäumt bei der Abrechnung der BK für 2011 eine höhere Pauschale begründet zu fordern. Die Fenstermodernisierung ist ein eigenständiger Vorgang. Du kannst zwar die Reparatur der Fenster unter Fristsetzung vom Vermieter fordern aber nicht deren Modernisierung. Kosten für Abdichtung und Zusatzdämmung sind in deinem Interesse für wenig Geld selbst zu machen.

Schon. Die Abschläge werden ja mit der Nebenkostenabrechnung verrechnet. Bei steigenden Energiepreisen ist das schon richtig. Bei den Energiepreisen sind 20 Euro nicht wirklich viel.

Eine Sanierung könnte noch teurer werden. Er kann 11 % der Sanierungskosten auf die Jahresmiete umlegen. Bei 25.000 Euro für eure Wohnung wären das fast 230 Euro pro Monat mehr Miete. Der Preis ist natürlich nur ein Beispiel).

Schlechte Kostenübersicht, die wahrscheinlich auch falsch ist .

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Öl gehört zu Heizkoste (Brennstoff), Heizkosten sind Betriebskosten. Deren Anpassung ist nach einer formal und inhaltlich korrekten Betriebskostenabrechnung für die Zukunft ab übernächstem Monat (nach Zustellung) möglich (beidseitig). Weder Nettomiete noch Garagenmiete dürfen deshalb erhöht werden.

ich hoffe ihr habt keinen Indexmietvertrag abgeschlossen

http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/indexmiete.htm

In eurem Fall wäre es sicherlich sinnvoll dem Mieterschutzbund bewizutreten,denn das sieht in absehbarer Zeit nach Ärger da bei euch aus.

Oder gleich wieder ausziehen.

Wir haben keinen Indexmietvertrag, wohnen schon 12 Jahre hier! Dem Mieterschutzbund sind wir auch beigetreten! Ist nur die Frage ob Er die Nebenkosten nach der letztjährigen Mieterhöhung so ohne weiteres verlangen kann, nur weil er nicht weiß wie Er das Heizöl bezahlen soll!

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@gochsheim

Danke! wollte mir eigentlich den begrenzten Termin beim Mieterbund sparen, da dieser Weg wahrscheinlich umsonst ist!

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@gochsheim

oder direkt beim Verbraucherschutz fragen.

Den Mieterschutzbund kann man sich in solchen Fällen meistens auch sparen,denn mir haben sie damals auch nicht geholfen und alles ellenlang in die Länge gezogen.Da war mein Rechtsanwalt dann schneller;-)

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Also, Kaltmiete und Nebenkosten haben prinzipiell nicht viel miteinander zu tun ... ist in dem Fall quasi "pech" wenn beides steigt.

Hattet ihr letztes Jahr eine Rückzahlung oder Nachzahlung der Nebenkosten zu leisten ? Wenn Nachzahlung, ist es völlig legitim, das der Vermieter die NK erhöht, er gibt euch ja sonst ein darlehen. Wenn es aufgeht oder ihr eine RÜCKZAHLUNG bekommen habt, muss er es ordentlich und detailliert darlegen, denn das wäre dann (ohne besodnere Umstände) nicht okay....

ciao chris

eine erhöhung ohne Abrechnung geht nicht. Oder wohnt ihr in einem Haus mit dem Vermieter.

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