mieterhöhung um fast 10%

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11 Antworten

Ohne Begründung darf der Vermieter die Miete nicht erhöhen.

Widersprich der Mieterhöhung da sie nicht der vorgeschriebenen Form entspricht.

Da kann man schon widersprechen - aber dann kommts wahrscheinlich ganz dick! So muss zumindest 1 Jahr die Miete gleichbleibend sein. Bei dieser Erhöhung würde ich hinnehmen, dass sie rechtlich nicht in Ordnung ist.

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@anitari: Im Prinzip hast Du Recht. Aber der Vermieter könnte dann auch eine ordnungsgemäß begründete Mieterhöhung von bis zu 20 % loslassen.

Vielleicht ist es sinnvoller für den Mieter, einfach einvernehmlich auf das Mieterhöhungsverlangen einzugehen und zu sagen: "Okay, aber erst ab 1. April 2011!".

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Also das was andere hier sagen ist falsch, soweit ich weiss, ich bin selbst Vermieter und weiss wie das geht. Man kann jedes Jahr die Miete um 10 % angeben oder alle 3 Jahre 20 %.

Da das bei dir noch nie passiert ist, sehe ich da auch kein Problem. Man muss auch keinen Grund mehr angeben, wieso man die Miete erhöhen will. Das was der andere User da sagte, nennt man Indexmiete, dass kann man im Mietvertrag aber frei wählen, du musst das ja nicht akzeptieren, wenn du nicht willst ! Viele Vermieter machen es sich einfach und nehmen einfach eine Staffelmiete, wenn die Staffeln um sindm geht es weiter nach Indexmiete nach dem statistischen Bundesamt, dort wird die Preossteigerung ausgerechnet. Ich finde das ist auch sehr fair, denn wieso sollte der Vermieter deine Kosten mittragen ? Es wird alles teurer, auch die Miete und wenn dir das nicht passt, kannste ja kündigen. Letztenendes hast du noch nie ne Mieterhöhung erhalten, dass was du bekommen hast, ist wahrsheinlich ne Jahresabrechnung, wenn du ne Vorauszahlung leistest, dann wird die jährlich angepasst, falls du nicht ausgekommen bist und du musst dann auch ne Nachzahlung machen. Das ist aber keine Mieterhähung und dein Vermieter hat davon rein garnichts, denn der hat deine Kosten bereits vorgelegt und erwartet zurecht, dass du die Warmmiete auch passend bezahlst ! Ich persönlich ärgere mich immer, wenn es heisst, dass Vermieter bescheissen, wenn es um die Umlagen geht, meist ist das Gegenteil der Fall, denn Mietnomaden gibt es leider überall !

danke für die lange antwort, aber bitte erst mal meine frage genau lesen, wie ich bereits sagte es handelt sich in meinem fall nur um die Kaltmiete nicht um die warmmiete sprich nebenkosten, und wie ne jahresabrechnung aussieht weiss ich auch da ich nicht erst seit einem tag ne wohnung habe!!

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@mgrasek100:

Dann hoffe ich mal für Dich, dass Deine Mieter dieses Forum nicht entdecken. Die würden Dir dann Deine Antwort zu nahezu 95 % durch den Wolf drehen.

Lies Dir mal einige Kenntnisse an: http://www.bmgev.de/files/Mieterhoehung-2009.pdf

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@LittleArrow

@Little Arrow, ich danke dir für diesen Kommentar. Er trifft voll in's Schwarze, erspart mir den meinen zu diesem "allwissenden" Vermieter.

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Entweder gibt es eine gute Begründung (Mietspiegel) oder es ist im Vertrag festgelegt. AM besten den Mietvertrag mal genau durchlesen!

Er darf... Nachdem du auch schon seit 5 Jahren da wohnst, kannst du dich nicht beschweren, dass nun die erste ME kommt. Er muss es halt Begründen. Dazu nimmt er entweder Vergleichswohnugen aus dem eigenen Bestand oder den Mietspiegel mit der ortsüblichen Vergleichsmiete. Er darf nur nicht mehr als 20% innerhalb von zwei Jahren erhöhen.

"Er muss es halt Begründen."

Genau das hat der Vermieter ja nicht getan.

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Die Erhöung ist wohl gerechtfertigt,aben nicht ohne eine Rechtsgültige Begründung.Ermuß entweder mit einem Mietspiegel nachweisen,das vergleichbare Wohnungen zum neuen Preis Vermietet sind,oder Er muß 3 vergleichswohnungen benennen ,die den Preis kosten.Die Wohnungen können aus seinem Bestand sein.Sie müssen der Mieterhohung zustimmen,dafür haben Sie 2 Monate zeit.Erst dann kann Er die Neue Miete fordern.Sind Sie nicht einverstanden,können sie die 2 Monate verstreichen lassen,und dann mit einer 3 Monatsfrist kündigen.

Eine Mieterhöhung muß immer begründet werden. Eine Begründung in dem Sinn ist aber auch, wenn der Vermieter Vergleichsmieten oder den Mietspiegel anführt. Ohne diesen Vergleich kann er die Miete nicht erhöhen.

Aber beide können einvernehmlich die Mieterhöhung vereinbaren. Dies wäre hier möglicherweise eine kluge Entscheidung des Mieters.

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Der Mietspiegel. Solange er da drin bleibt, kann er diesen als Begründung anführen bei einer Erhöhung.

Mein letzter Vermieter, das ist 15 Jahre her, der hat das gar ganz geschickt gemacht, der hat die jährliche Inflationsrate jeweils jährlich erhöht. Ein Mitmieter ist dagegen rechtlich vorgegangen und hat haushoch verloren.

Wenn also Dein Vermieter die Infaltionsraten der letzten 5 Jahre anführt, kann er das (es sei denn es hat sich was getan in der letzten Zeit bei diesem Aspekt).

Aber am einfachsten ist, der Mietspiegel, wenn die Mieten in der Umgebung gestiegen sind, der Mietspiegel dadurch teurer wird, kann er auch teurer werden.

Das geht so nicht allgemein, nur nach vereinbarter Indexmiete.

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Diese Mieterhöhung würde ich akzeptieren, auch wenn sie rechtlich nicht in Ordnung ist,da sie nicht begründet wurde (z. B.mit Vergleichsmieten, Mietspiegel oder GA). Nach 5 Jahren eine Erhöhung um 8,3 %, da kann man nicht meckern. Warum rate ich dir sie anzunehmen: Weil nach einer Erhöhung die Miete ein Jahr lang unverändert zu sein hat. Weigerst du dich, diese moderate Erhöhung anzunehmen, würde ich als Vermieter alles unternehmen eine Erhöhung (hier max. 20 %) im rechtl. Rahmen durchzuführen und diese dann auch begründen.

Trotzdem bleibt das Mieterhöhungsverlangen ohne Begründung unwirksam und deshalb muss ihm einfach nicht zugestimmt werden, da es zustimmungspflichtig ist. Will der Vermieter es durchsetzen, muss er auf Zustimmung klagen. Dabei würde er verlieren, da es nicht begründet wurde. So ist die Rechtslage. Sich einvernehmlich zu einigen, geht natürlich. Es ist aber nicht auszuschließen, dass nach einem Jahr das nächste MEV eintrudelt. Es wäre ja auch zu prüfen, ob die 8,3% schon die Grenze des Mietspiegels oder der Vergleichsmiete touchieren. Daher dürfte er womöglich nicht mehr verlangen und das wäre nicht als Großzügigkeit zu werten. Wenn natürlich die derzeitige Miete weit drunter läge, könnte er natürlich auf einen Schlag auch gleich 20% mehr fordern. Das stünde ihm frei. Der Mieter kann auch kündigen, wenn's ihm nicht gefällt.

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@albatros

In diesem Fall würde ich als Vermieter nicht auf Zustimmung klagen, weil aussichtslos. Aber ich würde dann nach entspr. Frist eine erneute Mieterhöhung machen und dann den Erhöhungsspielraum voll ausschöpfen und entspr. begründen. Ich hab natürlich im Kopf wie bei uns die Mieten steigen (Großraum München) und da sind 8,3 % in 5 Jahren absolut moderat. Im vorl. Fall müsste das Mietniveau geprüft werden,leider sind diesbezügl. keine Angaben gemacht worden (Ort, qm, Ausstattung, Baujahr etc.)

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Er darf innerhalb von 3 Jahren bis zu (ich glaube es waren) 20 % erhöhen, max. in einem Schritt 10%. Und wenn Du in 5 Jahren jetzt einmal 10% Erhöhung hast, dann bist Du noch gut bedient. Es gibt da ein Gesetz über Preiserhöhung. Kannst ja mal in google ein bisschen suchen.

Die Preise steigen leider überall!

ja,das darf der sogar biss zu 20 prozent auf einen schlag haste noch mal glück gehabt

"ja,das darf der ..."

Aber nicht, wie es in der Frage steht, ohne einen Grund anzugeben.

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