Mieterhöhung nach Übernahme einer Hausverwaltung?

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7 Antworten

Hallo, habe heute die Nachricht bekommen, dass unser Vermieter die Verwaltungsaufgaben für Abrechnungen, Anliegen usw an eine professionelle Hausverwaltung abgeben wird. In dem schreiben stand, dass wir die Tage Post bekommen, inkl. seiner "letzten Abrechnung". Was ist damit gemeint und kann nun dadurch die Miete erhöht werden?

Damit ist gemeint, das zukünftig die Hausverwaltung sich um die Mietangelegenheiten wie z.B. erstellen der NK-Abrechung kümmert.

Eine Erhöhung der NK-Vorauszahlung kann nur anhand der letzten NK-Abrechnung erfolgen, wenn diese eine Nachzahlung ergeben hat. Die Vorauszahlungen dürfen dann um 1/12 des Nachzahlungsbetrages erhöht werden.

Das ist aber keine Mieterhöhung.

Wir hatten vor Jahren schon mal eine Verwaltung, als diese aber wieder abgeschafft wurde, ging die Miete auch nicht wieder runter. 

Ergibt eine NK-Abrechnung ein Guthaben, so muss der Vermieter die zukünftigen Vorauszahlungen anpassen; macht er das nicht, darf das der Mieter nach vorheriger Ankündigung machen.

Die Miete könnte eventuell erhöht werden. Allerdings NICHT aufgrund dessen, dass jetzt eine Hausverwaltung beauftragt wurde. Sondern nur auf Basis der üblichen gesetzlichen Regelungen zur Mieterhöhung. Möglicherweise wird die Hausverwaltung dem Eigentümer dies empfehlen, falls die Mieten niedriger sind, als bei euch ortsüblich wäre.

Mit "letzten Abrechnung" sind erst mal nur die Betriebskosten wie Heizung, Wasser, Versicherungen etc gemeint. Das ist ja jährlich üblich und hierbei werden lediglich die tatsächlichen Kosten auf die Mieter umgerechnet, soweit laut Gesetz umlagefähig.

Nicht die Miete, der Betriebskostenanteil bzw. -vorauszahlung deiner Mietzahlungen kann erhöht werden, wenn die HV auch mit umlagefähigen Hausmeisterdiensten beauftragt wäre.

Ansonsten dürfte das Schreiben den Hinweis erhalten, man möge sich in Zukunft an die HV wenden.

G imager761


Das wird wohl anteilig auf die Mieter verteilt - normal ist das nicht so viel - beruhige Dich. Der VM bekommt einmal jährlich eine Rechnung von denen - sooooo teuer sind die auch wieder nicht - kommt darauf an, wieviele Mietparteien ihr seid und das wird dann verteilt - nur so wird auch vermieden, dass zuviele Fehler gemacht werden können. Also Du wirst deshalb keine 50 Euro im Jahr mehr zahlen ;-) 

Es ist klar geregelt dass die Kosten der Hausverwaltung nicht auf die Miete umgelegt werden können. Normale Mieterhöhungen haben damit nichts zu tuen.

.... wenn wir Vermieter uns einen Vertreter leisten, bezahlen wir den auch. Damit hat ein Mieter nichts am Hut.

dann wirs wohl so sein am besten lebt es sich im eigenheim vor allem wenn man eh lange in einer wohnung lebt und miete zahlt

Miyuu87 04.09.2017, 22:40

Naja ich wohne seit 3 Jahren hier und Eigenheim ist momentan nicht drin. Das war allerdings auch nicht meine Frage. 

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