Mieterhöhung nach Modernisierung, was ist Modernisierung

6 Antworten

Neue Haustür: Wenn die alte so eine aus Metall war, die nicht richtig dicht war und durch die bei einem Sturm lt. hörbar der Wind reinpfeift und im Winter sind innen die Eisblumen drauf und diese wird ersetzt durch eine hoch moderne, absolut dicht schließende und wärmedämmende neue Haustür, dann ist das fraglos eine Modernisierung.

Neue Wohnungstür: Theoretisch könnte das gleiche gelten, aber wenn die bisherige eine ganz normale Standardtür war, die jetzt durch eine aus einem etwas stärkeren Türblatt und mit besseren Sicherheitsfunktionen ausgestattete ersetzt wird, dürfte es für den Vermieter dennoch schwer sein, das als Modernisierung durch zu bringen.

Eine Modernisierung muss mindestens drei Monate vor Beginn angekündigt werden mit Datum Beginn und Ende und vorauss. Mieterhöhung. Nach Abschluss der Arbeit(en) folgt das eigentliche Mieterhöhungsverlangen zum Beginn des 4. Monats nach Zugang des MEV, der Monat der Zust. eingerechnet. Diese Frist erhöht sich um 6 Monate auf also dann 9 Monate, wenn die Maßnahme nicht zumindest drei Monate vor Beginn angezeigt wurde.

Ob hier überhaupt eine Modernisierung vorliegt wäre zu ermitteln. Aus der Mod.-Ankündigung muss das ersichtlich sein. Eine brandschutztechnische verbesserte WET kann durchaus eine solche sein. Abzuziehen von den Kosten ist der zum Zeitpunkt des Tausches Instandhaltungsaufwand. Vom Rest dürften dann 11% jährlich (davon 1/12 monatlich) umgelegt werden.

Der Ersatz der Haustür ist m. E. keine Modernisierung im Sinne der gesetzlichen Definition.

Auf jeden Fall ist die geforderte Mieterhöhung zum 1.10.unrechtmäßig und nicht zu zahlen. Das schon rein formal. Siehe meine Ausführungen.

Das Ersetzen einer Haustür ist keineswegs eine Modernisierung. Ohne eine Haustür wäre das Haus überhaupt nicht zu vermieten.

Das gleiche gilt für die Wohnungstüren.

Das gleiche gilt für die Wohnungstüren.

Der Einbau einer Sicherheitstür, wäre eine Modernisierung. :-)

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Tierhaltungsverbot Mietwohnung umgehen?

ich schildere kurz mal meinen Fall:

Vor ca 1 Jahr bin ich mit meiner Katze in meine jetztige Sozialwohnung (wohnraumgeförderte Wohnung) gezogen. Ich musste leider umziehen da die Miete für die alte Wohnung schon lange unbezahlbar war. Damals gab ich dem neuen Vermieter (Wohnungsgesellschafft) aus Angst die neue bezahlbare Wohnung nicht zu bekommen an das ich keine Haustiere besitzen würde. Nach der Zusage für die Wohnung habe ich ca 6 Monate Später eine Anfrage an den Vermieter für die Erlaubnis für die Haltung für einer Katze gestellt. Zum Vermieter (Wohnungesellschafft) ist zu sagen das dieser in meinen Ort mehere tausend Wohnung besitzt. In meinen Mietvertrag stand, dass man eine schriftliche Erlaubnis für die Tierhaltung vom Vermieter bräuchte. Heute teilte mir der zuständigen Mitarbeiter telefonisch mit das man keine Haustiere erlauben würde. Mich überraschte diese Antwort einwenig da viele seiner Mieter Tiere hier halten würden. Diese zogen sogar zeitgleich mit mir hier ein. Ich sprach ihn darauf an das in den anderen Wohungen und in den Nachbarswohnungen von ihm Tiere aller Art gehalten würden, z.B. Hunde, Katzen, Kaninichen. Ich sagte ihm das ich mit Tieren aufgewachsen bin, das ich selbst eine chronisch mittelschwere Depression besitze würde (alles Wahrheitsgemäß) und deshalb auch einen starken sozialen Rückzug entwickelt habe. Ein Bezugstier wäre mir dann doch schon sehr wichtig. Er sagte mir das er generell keine Haustiere erlauben würde, die anderen Mieter halten illegal Tiere. Er erlaubt keine Katze da es sein könnte das andere Mieter Allerigien gegen Katzen haben könnten. Er sagte mir wegen den Wunsch ein Tier haben zu wollen das ich doch ins Tierheim gehen sollte, dort könnte ich mir einen mir mal einen Hund zum gassi gehen ausleihen, die Katzen könnte ich mir dann dort auch ansehen. Mich machte diese Aussage richtig fertig. Ich will mir doch nicht nur ein Tier mal kurz ansehen, sondern ich wollte eine Beziehung zu einen Tier aufbauen. Es hörte sich aus seinen Mund so an das Tiere keine Lebewesen sind. Ein Besuch im Tierheim würd mich nur noch mehr fertig machen. Meine nun illigeal gehaltene Katze will ich nicht abgegeben. Ich würde untergehen wenn ich diese nicht mehr haben würde. Meine Katze ist jetzt schon seit 7 Jahren bei mir, sie spendet mir sehr viel Kraft. Eine neue bezahlbare Wohnung findet man als psychisch kranke EU-Renterin leider garnicht. Für meine jetztige Wohnung stand ich 7 jahre !!!! auf einer Warteliste. Selbst diese Wohnung habe ich nur mit einer Notlüge bekommen :(. In ständiger Angst zu leben die Wohnung zu verlieren oder die Katze abgegeben zu müssen macht mich nur noch mehr mehr krank.

Frage: gibt es trotzdem eine Möglichkeit das ich meine Katze offiziell halten dürfte? was ratet ihr mir?

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Muss ich dieser Modernisierung in meiner Wohnung zustimmen?

Wir wohnen in einem 11Geschosser und die Wohnungsbaugesellschaft teilte uns kürzlich mit, das die vorhandene Kabelanlage durch Tele-Columbus saniert bzw. erneuert wird, da die vorhandene Anlage veraltet ist. Das Verlegen der Leitungen soll in den Wohnungen auf Putz erfolgen!! Demzufolge entstehen Schäden in den renovierten Wohnungen. Sind wir Mieter, die kein Kabelfernsehen betreiben und dies auch künftig nicht tun werden, verpflichtet uns diese Leitungen auf Putz in unsere Wohnungen verlegen zu lassen? Oder gibt es eine Möglichkeit diese Anlage vor der Wohnungstür enden zu lassen, bzw. anderweitig abzulehnen? Vielen Dank im voraus für Antworten ...

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Mieterhöhung nach Modernisierung - vor dem Einzug

Hallo zusammen!

Ich bin im September diesen Jahres in eine neue Wohnung gezogen. Die Wohnung liegt in einem 9 Parteien Haus und ist die einzige die bisher modernisiert wurde. Allerdings bevor wir eingezogen sind. Mittlerweile ist man auch mal ins Gespräch mit den Nachbarn gekommen und hat sich ein wenig ausgetauscht.

Folgendes: Die Miete der Nachbarn (noch nicht modernisierte Wohnungen) liegt warm bei knapp 600€. Wir dagegen zahlen an die 900€ warm. Das ist eine fast 50% höhere Miete für die genau gleiche Wohnfläche und gleichen Schnitt der Wohnung. Im Internet liest man über Modernisierungsmaßnahmen und den darauf folgenden Mieterhöhungen nur von Fällen wo die Wohnung innerhalb des Mietverhältnisses modernisiert wurde. Da gibt es aber eine prozentuale Erhöhung von 11% als Maximum.

Ist hier vielleicht jemand vom Fach und kann mir mit einem guten Rat zur Seite stehen? Danke schon mal im Voraus und schönen Gruß, Durago =)

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Mieterhöhung wg. Modernisierung kurz nach einzug rechtens??

Hallo!

ich bin vor nicht mal 3 Monaten in meine jetzige Wohnung umgezogen. Alles ist bestens, aber heute wurde mir vom Vermieter per Mail mitgeteilt, dass auf der letzten Eigentümerversammlung beschlossen wurde, dass im ganzen Mehrfamilienhaus nach und nach die Holzfenster gegen Kunststofffenster (inkl. Isolierverglasung und Rollläden) ausgetauscht werden - demnächst würden Handwerker sich wg. dem Ausmessen und Austausch bei mir melden... Am Telefon teilte mir der Vermieter durch die Blume mit, dass die "Planung" wg. den Fenstern wohl schon länger besteht und es auch schon im November/Dezember - also VOR meinem Einzug - beschlossen wurde. Nur habe ich heute zum ersten mal davon gehört.

Mein Vermieter hat zwar nichts von einer Mieterhöhung wg. Moderisierung gesagt aber dies kann ja theoretisch noch kommen... Wie ist das denn: a) Kann mein Vermieter bereits nach 3-4 Monaten die Miete theoretisch einfach so erhöhen nur weil ihm kurz nach meinem Einzug "einfällt" dass so eine Modernisierung ja bei der Eigentümerversammlung beschlossen wurde? Wie gesagt hatte ich bisher noch keiné Kenntnis darüber. b) Und bis wann muss mein Vermieter die eventl. Mieterhöhung wg, Modernisierung denn geltend gemacht haben? c) kann ich eventl. Mietentschädigung verlanden, wenn die "Modernisierungsmaßnahmen" zeitlich mehrere Tage in Anspruch nehmen? Immerhin kann ich dann ggf. gewisse Räumlichkeiten vielleicht nicht nutzen (z.B. muss das Bett, das unter dem Fenster steht) auseinander gebaut werden - einfach "wegschieben" geht aus Platzgründen nicht).

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