Mieterhöhung. mit Ca. Angabe im Mietvertrag

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5 Antworten

Deine tatsächliche Wohnfläche ist maßgeblich. wenn es sich in dieser Größenordnung um die 2. Stelle hinter demn Komma handelt, ist eine Abweichung von 5 % Plus/Minus zu vernachlässigen. Eine Mieterhöhung muss sich trotzdem im gesetzlichen Rahmen bewegen.

Der Mietspiegel ist nur ein Anhaltspunkt für die Neufestsetzung der Miete bei einer Neuvermietung.

Ergänzung zur "ERSTEN Mieterhöhung: Grundsätzlich solltest du prüfen, ob das Mieterhöhungsverlangen überhaupt wirksam ist. Hier bedeutet das zunächst, es darf dir nicht vor Ablauf eines Jahres seit Mietbeginn**** zugestellt worden sein! Womit wird denn nun tatsächlich die Mieterhöhung begründet? Mit dem Mietspiegel oder nach Vergleichsmiete? Beides geht nicht, entweder oder. Ab wann wird die höhere Miete verlangt, falls wegen Nichteinhaltung der zuvor genannten Frist nicht bereits das MEV unwirksam ist?

Ist diese Mieterhöhung bereits nach einem Jahr Mietdauer möglich? Oder gibt es auch hier nur ungefähre Angaben?

Deine Einwendungen sind irrelevant. Ca. bedeutet zwar, dass diese Größe gilt, aber: "Der Wert gilt nicht als zugesicherte Eigenschaft" bedeutet, sie dürfte auch größer oder bis zu 9,99% kleiner sein, ohne das du was dagegen tun könntest. Der Mietspüie ist eine Orientierung,kein Gesetz. Spar dir also jeglichen Aufstand, es lohnt nicht und du verlierst vor Gericht.

Kommentar von fassfrisch
05.01.2013, 19:46

Danke für die Mail. Mir geht es nicht um die "tatsächliche Größe", sondern um das, was geschrieben steht Wenn im Jahre 2011 der Vermieter vorgibt: "der Wert ist nicht zugesichert."..warum sollte er ein jahr später einfach einen anderen wert festlegen dürfen ? ohne das vermessen wurde, oder andere tatsachen vorliegen? Zitat: " bis 9,99 % größer oder kleiner sein " kann für eine mieterhöhung aufgrund eines qualifizierten mietspiegels meiner ansicht nach nicht gelten, zumal der vermieter ja selbst schreibt: "sofern die ortsübliche vergleichsmiete nicht überschritten ist.." hier liegt die wohnung scheinbar genau an einer "zahlengrenze", die dem vermieter offensichtlich problemlos das hinübergleiten in den für ihn höherpreisigen mietbereich eröffnen soll...

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Kommentar von MosqitoKiller
05.01.2013, 20:15

Dem spricht entgegen, dass der BGH bereits geurteilt hat, dass für eine Nebenkostenabrechnung als Grundlage die vereinbarte Fläche gilt, und nicht die tatsächliche (das war ja die Frage), obwohl das jeglicher Logik widerspricht. Insofern kann man an diese Frage ebenfalls nicht mit Logik rangehen...

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Ganz einfach: Rechtsbeistand suchen, das läuft definitiv auf eine Gerichtsentscheidung hinaus. Wenn man der bisherigen BGH-Rechtsprechung folgt, gelten die 90 qm ...

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