Mieterhöhung 10% rechtens?

6 Antworten

Meine Vermieterin will mir die Miete erhöhen da sich in der Ortschaft der Mietspiegel um 10% erhöht.

Das kann ich nicht beurteilen, ob die Aussage zutreffend ist. Es kann ja auch nur so behauptet sein. Man müßte den Mietspiegel deiner Stadt anschauen. Beachte aber bitte, dass es sich um einen sog. qualifizierten Mietspiegel handeln muss, um damit die Erhöhung zu begründen, ein einfacher reicht nicht aus.

Obendrein lässt sie das Grundstück verwarlosen und kümmert sich nicht um eine Hausordnung.

Das spielt für das Mieterhöhungsverlangen keine Rolle.

(letzte Mieterhöhung) Vor einen Jahr durch dem Hausbesitzer wechsel.

Das hättest du nicht akzeptieren müssen. Eigentümerwechsel ist kein Grund zur Mieterhöhung. Als Grund gilt nur, ein qualifizierter Mietspiegel, oder 3 Vergleichswohnungen oder eine Mietdatenbank oder ein Gutachten.

Was für einen Rat möchtest du denn?

Vielleicht einfach mal lesen:

§ 558 BGB

Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete

(1) Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden. Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 werden nicht berücksichtigt.

(2) Die ortsübliche Vergleichsmiete wird gebildet aus den üblichen Entgelten, die in der Gemeinde oder einer vergleichbaren Gemeinde für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage einschließlich der energetischen Ausstattung und Beschaffenheit in den letzten vier Jahren vereinbart oder, von Erhöhungen nach § 560 abgesehen, geändert worden sind. Ausgenommen ist Wohnraum, bei dem die Miethöhe durch Gesetz oder im Zusammenhang mit einer Förderzusage festgelegt worden ist.

(3) Bei Erhöhungen nach Absatz 1 darf sich die Miete innerhalb von drei Jahren, von Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 abgesehen, nicht um mehr als 20 vom Hundert erhöhen (Kappungsgrenze). Der Prozentsatz nach Satz 1 beträgt 15 vom Hundert, wenn die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen in einer Gemeinde oder einem Teil einer Gemeinde besonders gefährdet ist und diese Gebiete nach Satz 3 bestimmt sind. Die Landesregierungen werden ermächtigt, diese Gebiete durch Rechtsverordnung für die Dauer von jeweils höchstens fünf Jahren zu bestimmen.

(4) Die Kappungsgrenze gilt nicht,

  1. wenn eine Verpflichtung des Mieters zur Ausgleichszahlung nach den Vorschriften über den Abbau der Fehlsubventionierung im Wohnungswesen wegen des Wegfalls der öffentlichen Bindung erloschen ist und
  2. soweit die Erhöhung den Betrag der zuletzt zu entrichtenden Ausgleichszahlung nicht übersteigt.

Der Vermieter kann vom Mieter frühestens vier Monate vor dem Wegfall der öffentlichen Bindung verlangen, ihm innerhalb eines Monats über die Verpflichtung zur Ausgleichszahlung und über deren Höhe Auskunft zu erteilen. Satz 1 gilt entsprechend, wenn die Verpflichtung des Mieters zur Leistung einer Ausgleichszahlung nach den §§ 34 bis 37 des Wohnraumförderungsgesetzes und den hierzu ergangenen landesrechtlichen Vorschriften wegen Wegfalls der Mietbindung erloschen ist.

(5) Von dem Jahresbetrag, der sich bei einer Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete ergäbe, sind Drittmittel im Sinne des § 559a abzuziehen, im Falle des § 559a Abs. 1 mit 11 vom Hundert des Zuschusses.

(6) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

Bitte die Frage durch lesen ich erkläre es kein 2 mal. Unnötige Antwort.

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@Arkana788
Bitte die Frage durch lesen ich erkläre es kein 2 mal. Unnötige Antwort.

Wer sucht denn hier Rat/Hilfe? Du oder die Leute die dir antworten?

0
@Arkana788

Die Formulierung deiner Frage ist eine Zumutung, die Antwort von TreudoofeTomate hingegen versucht zu retten was geht.

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Meine Vermieterin will mir die Miete erhöhen da sich in der Ortschaft der Mietspiegel um 10% erhöht.

Das kann rechtens sein.

Strom muss ich getrennt 82 Euro monatlich zahlen.

Das hat mit Miete oder Nebenkosten auch nichts zu tun.

Die Änderungen erfolgte nicht schriftlich. Kaltmiete soll nun durch die Erhöhung 247, 50 Euro monatlich kosten.

Also hast Du noch kein schriftliches Mieterhöhungsverlangen?

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