Mieter will mir einen fachmännischen Elektrozaun auf Wiese verbieten?

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Der Mietvertrag weist aus, dass eine in ihren Abmaßen undefinierte Fläche des Gartens vom Mieter benutzt werden darf. Dieses Nutzungsrecht wird durch deine Abgrenzung (Aufbau eines Elektrozaunes) eingeschränkt, wobei sich der Mieter zusätzlich auf die Verkehrssicherungspflicht des Vermieters beruft, weil angeblich eine Gefahr vom Zaun auf die als Besuch anzusehenden Enkelkinder des Mieters ausgeht.

Nach meiner Meinung kann eine Lösung nur in der totalen Abgrenzung der von dir zu nutzenden Fläche liegen. Daher solltest du dem Mieter durch Errichten eines Zaunes zeigen, wo seine Grenzen sind. Eine Unterlassungsklage des Mieters dürfte ohne Erfolg sein. Als Eigentümer hast du in dieser Sache mehr Freiheiten, der Mieter dürfte auf der Gartenfläche deines Eigentums keinen Zaun errichten.

Der Anwalt hat nur gelächelt und wird sich noch ein Bild von der Lage machen. Ich werde berichten, wie es ausgeht.

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Aus der Sicht des Anwalts stellt dieser Zaun keine Gefährdung dar. Auch aus der Sicht der Ordnungsbehörde ist keine Widrigkeit zu erkennen. Der Zaun kann stehen bleiben. In der Nutzung von Garten/Gartenanteil ist kein Betrag für dessen Nutzung berechnet. Wie will man von "nichts" abziehen bzw. ein geringfügiges Mitnutzungsrecht gilt nicht als Mangel (Mietminderung)? Es ist und bleibt ein Feldzug eines schlechten Mieters, der versucht seine Vorteile zu ziehen, weil es nicht nach seinen Kopf geht. Der Zaun selbst soll die Hasen nur davon abhalten zu buddeln, denn dort wo der Zaun anliegt ist dahinter alles betoniert bzw. gepflastert. 

So ein Zaun ist gar nicht gefährlich .. wenn da jemand dranfasst bekommt er nur eine "gewischt".

Da es solche Elektrozäune ja in jedem Baumarkt zu kaufen gibt, kann die sich auch jeder kaufen und in seinen Garten stellen. Es könnte deshalb auch sein, dass einer von euren Nachbarn so etwas in seinem Garten aufstellt ... da kann Dein Mierter auch nicht sagen: das gefährdet meine Kinder und der Nachbar muss weg...

Versuche Deinem Mieter klarzumachen, dass es nötig ist, dass seine Enkelkinder lernen, mit solchen alltäglichen Sachen umzugehen ... da gilt: "Pfoten weg, sonst wischt es dir eine". Jemand der das nicht versteht, der sollte keine Kinder betreuen... 

Elektrozaun gegen Rehe

Meine Frage ist! Wir wohnen auf dem Lande in einem kleinen Dorf. Hinter unserem Haus ist nur Wiese und ein wenig wald. Nun hat unser Nachbar einen Elektrischen Zaun aufgestellt. Angeblich weil er letztes Jahr kleine Bäume gepflanzt hat und die nun dir Rehe abgefressen haben. (Ich habe dort oben noch nie Rehe gesehen). Wir denken wiederum das er dies gemacht hat weil wir alle Hunde haben und die nicht auf deiner wiese wollen. Die Wiese mit Wald ist nur von drei seiten eingezäunt, wo sein Haus steht ist kein Zaun. Also kann und er will ja auch keine Tiere darin halten. Ist dies nun rechtens das er einen Elektrozaun aufstellt. Danke

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Nachträglich Änderung /Ergänzung der Hausordnung Hallo ,

wir wohnen seit 6 Monaten in einem Haus mit 3 Wohnungen. Ich wohne mit meinem Sohn im Erdgeschoss und mein anderer Sohn mit seiner Freundin im OG. Das Dachgeschoss ist nicht vermietet und nutzt die Vermieterin. Allerdings wohnt sie nicht darin.

Nun hat sie eine Wohnungsbesichtigung am Sonntag für Mittwoch gekündigt , womit wir generell kein Problem haben.

Da hat sie uns eine "neue" Hausordnung ausgehändigt , die wird nicht unterschrieben haben. Darin sind Punkte aufgeführt, die dem Mietvertrag widersprechen. ZB dürfen Fahrräder nur im eigenen Kellerraum abgestellt werden. Im Mietvertrag steht allerdings, dass sie im "Vorraum" abgestellt werden sollen.

Weiterhin ist pro Wohnung "1 Hund" erlaubt. In der Hausordnung wird nun explizit darauf hingewiesen, dass das Treppenhaus "DIE VISITENKARTE DES HAUSES " ist und wenn wir dieses nicht (klinisch) rein halten , es sind wörtlich Hundehaare aufgezählt, es sie berechtigt das Mietverhältnis zu kündigen.

Wir reinigen 2 mal wöchentlich das komplette Treppenhaus, inklusive Kellertreppe und Keller!!

Weiterhin steht drin was und wie wir den Garten nutzen "dürfen" Wortwörtlich heißt es " der Garten darf durch den Mieter bis auf Widerruf ausnahmsweise genutzt werden." Weiterhin verbietet sie uns nun darin , dass die im Mietvertrag erlaubten Hunde, aus dem Garten fernzuhalten sind. Weiterhin müssen wir den Garten VOR dem Haus pflegen die sich unmittelbar neben dem Hauseingang (hausnahe Beete und Rabatten) befinden.

Allerdings ist dies ebenso nicht Bestandteil des Mietvertrages und der Zusatzvereinbarung/Hausordnung.

Weiterhin ist in den Betriebskosten "Gartenpflege" aufgeführt. Quasi zahlen wir ihr die Gartenpflege, sind aber verpflichtet ihn zu pflegen und dürfen ihn aber nur "ausnahmsweise" und ohne Hunde , nutzen.

Wir haben allerdings, mit dem Mietvertrag , bei Einzug eine Zusatzvereinbarung/Hausordnung erhalten und darin sind die meisten Punkte NICHT so wie bei der nachträglichen, aufgeführt. Es steht weder dort , noch im Mietvertrag, dass wir im Nachhinein nochmal eine separate Hausordnung erhalten. Was gilt nun? Müssen wir diese neue Hausordnung akzeptieren?

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