Mieter will Katze verbieten.?

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9 Antworten

Falls es ein Zweifamilienhaus ist, kann Dir der Vermieter erleichtert kündigen und Du solltest lieber mal schon nach einer neuen Wohnung Ausschau halten.

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Im Mietvertrag wurden Hunde verboten? Das ist so nicht zulässig - aber ja auch momentan nicht das Problem.

Hunde und Katzen dürfen vom Vermieter verboten werden, wenn er einen plausiblen Grund hat. Ein "die Katze stört uns" reicht da nicht als Begründung. Da die Katze anfangs erlaubt wurde und scheinbar nichts gravierendes vorgefallen ist, dürfte ein Verbot schwer zu begründen sein.

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Hi,

Pauschal darf das nicht verboten werden und sofern die Katze sich nur in deiner Wohnung aufhält, kann sie nur in Ausnahmen verboten werden, zB bei Tierquälerischen Bedingungen die auch eine Belastung für die anderen Mieter ist. Wenn du vorher eine Genehmigung hattest ist das noch fragwürdiger. Wegen einen Unfall nun finde ich diese Reaktion echt überzogen.

Ich würde darauf erstmal ein Widerspruch schreiben das ihr euch als Mieter so ungerecht behandelt fühlt und nochmal an die Genehmigung (am besten Kopie mit schicken) erinnern die euch ja gegeben wurde. Weiterhin würde ich da nach einer sachlichen Begründung Fragen warum die Katze nun weg soll, das sie die stört ist zB keine sachliche Begründung und eher Willkür.

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Schwierig zu sagen. Generell darf er im Nachhinein die Haltung untersagen wenn Probleme auftreten. Ein einmaliger Fall genügt hier nicht, gab es denn noch mehr? Ich würde an deiner Stelle das freundliche Gespräch suchen, denn Recht hin oder her, selbst wenn er Unrecht hat, du lebst im selben Haus mit ihm.

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Wenn du die Erlaubnis hattest dir eine Katze zu holen, und diese bisher ohne Probleme geduldet wurde, kann dir dein Vermieter nicht einfach die Erlaubnis entziehen. Wenn die Katze schon ein Jahr da ist, kann der Vermieter gar nichts. Du musst natürlich darauf achten das die Katze keine Schäden verursacht. Aber ich nehme an das es nur dieses eine kleine Malheur gab. Also kein Grund die Haltung nun zu verbieten.

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Du könntest noch mal mit dem Vermieter reden,und sagen dass du besser auf deine Mieze aufpassen wirst. Der Vermieter darf das leider,ist ja seine Wohnung,die du gegen einen Geldbetrag mietest...

Du kannst der Katze außerdem deutlich machen,dass sie dort nicht raus soll,wahrscheinlich hat sie es sich sowieso gemerkt :)

Das einzige das du machen kannst,wie gesagt,ist mit dem Vermieter zu reden und gute Argumente einwerfen :D

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DarthMario72 19.10.2016, 15:41

Der Vermieter darf das leider,

...aber nur, wenn er das Verbot plausibel begründet.

Das einzige das du machen kannst,wie gesagt,ist mit dem Vermieter zu reden und gute Argumente einwerfen

Rechtlich gesehen ist es Sache des Vermieters, Argumente einzuwerfen. Da er die Haltung erlaubt hat, dürfe ein Verbot jetzt schwer zu begründen sein. Ein "ich will das nicht" reicht nicht aus.

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Formaljuristisch ist eine Tierhaltung laut Mietvertrag in der Wohnung nicht er-laubt. Hier ist die Erlaubnis des Vermieters einzuholen. Du schreibst, dass eine solche "Erlaubnis" für die Katze vorliegt, der Hund jedoch von diesem Vertragsbestandteil mit Ablehnung belegt wurde. Nun, solltest du eine eine Er-laubis zur Katzenhaltung vorweisen können, hat dein Vermieter "schlechte Karten.   

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DarthMario72 19.10.2016, 15:35

Formaljuristisch ist eine Tierhaltung laut Mietvertrag in der Wohnung nicht er-laubt

Das ist falsch. Tierhaltung darf im Mietvertrag nicht generell verboten werden. Die Haltung von Kleintieren kann mietvertraglich nicht ausgeschlossen werden, für Hunde und Katzen ist ein Erlaubnisvorbehalt zulässig.

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rolfmartin 20.10.2016, 09:54
@DarthMario72

1. Schau dir die Formularmietverträge dezidiert an. 2. Von Kleintieren wie Vögel, Meerschweinchen, etc. war nicht die Rede. 3. Mit deiner letzten Einlassung bestätigst du meinen Vortrag.   

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Nachdem du die Erlaubnis schon eingeholt hattest, kann dir der Vermieter jetzt gar nichts verbieten.

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Hey,

bevor du dir diese Katze bei dir aufgenommen hast hättest du deinen VM informieren müssen, dann hättet er noch eine Gelegenheit gehabt ggf. seine Bedenken vorzutragen.

Diese Möglichkeit hast du nun verwirkt, ferner kann dein VM nun sogar von einer arglistigen Täuschung sprechen.
Das wäre u U. sogar ein Grund für eine fristlose Kündigung.

Du müsstest nun hoffen noch mit deinem VM wieder in einen Dialog zu gelangen und sämtliche Voraussetzungen für deine Katzenhaltung mit ihm einvernehmlich klären zu können.

na denn, Optiman

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