Vermieter will in Mängel in Wohnung beseitigen. Bin ich verpflichtet zu helfen?

11 Antworten

Bitte den exakten Wortlaut der Klausel zum Kündigungsverzicht. Möglicherweise ist sie unwirksam. Jedenfalls dann, wenn erst nach Ablauf der vier Jahre gekündigt werden darf. Zum Ablauf wäre wirksam. Der Verzicht muss auch wechselseitig vereinbart sein, also beidseits geltend. Wenn nicht, ist sie unwirksam.

Für die Zeit der Bauarbeiten in der Wohnung darf die Miete gemindert werden, da diese eine erhebliche Beeinträchtigung darstellen.

Die Baufreiheit hat der Vermieter auf seine Kosten zu gewährleisten.

Genauer Wortlaut: "Beide Parteien können eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses mit gesetzlicher Frist frühestens zum 31.12.2018 erklären. Der darin liegende Kündigungsverzicht kann höchstens für die Dauer von 4 Jahren seit Abschluss des Vertrags und mit der Möglichkeit zum Ablauf dieses Zeitraums vereinbart werden. Der Verzicht des Mieters gilt nicht in Fällen persönlicher Not, z.B. schwerer Krankheit, Unfall oder dergleichen."

Den letzten Satz habe ich den Vermieter noch reinschreiben lassen um eine Hintertüre offen zu halten. Ansonsten ist das, glaube ich ziemlich wasserdicht und wir haben wenig Chancen früher rauszukommen.

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Bereits kurz nach dem Einzug fing der Ärger mit den Nachbarn, die unter

uns wohnen an. Sie störten sich am "Getrampel" unserer Kinder. Wir

finden es ist nicht zu laut.

Ob Lärm stört, ist immer sehr subjektiv.

Ich stelle mir dabei einen Mann mit Presslufthammer vor, der ohne Gehörschutz stundenlang seiner Arbeit nachgeht und sich daran freut, was er alles damit ganz locker zertrümmern kann.

Unter den Menschen, die um ihn herum konzentriert arbeiten oder lernen müssen, schlafen sollen, krank sind etc. werden jedoch sehr viele sein, die keine Freude daran haben.

Gleiches am Kinderspielplatz: Solange die eigenen Kinder munter spielen und rumschreien, macht das den Mammis nichts aus. Sobald sie aber in ihrer Wohnung von Kinderlärm gestört werden, der von draussen reindringt, ohne dass die eigenen Kinder dabei sind, wird der Lärm plötzlich lästig.

Du findest, dass die Kinder nicht zu laut trampeln. Deine Mitbewohner im Haus sehen das anders. Sicher werdet ihr versuchen, Rücksicht zu nehmen, aber es geht eben nicht immer.

Nun will der Vermieter das Problem genauer untersuchen, was auch durchaus angebracht ist. Er würde sich über Eure Kooperation freuen. Stattdessen muss er jetzt auch noch Möbelpacker beauftragen und Mietminderung akzeptieren.

Als Vermieter würde ich Euch einen Aufhebungsvertrag anbieten. In der leeren Wohnung kann man nämlich viel besser untersuchen, ob es ein Problem gibt und danach kann man sich Mieter aussuchen, die z. B. Kinder haben, die nicht mehr rumtrampeln, weil denen 2 m² reichen, wenn sie nicht schlafen oder lernen. (Ich meine den Dauerplatz vorm Computer.)

Wir nehmen bereits Rücksicht. Mehr als uns lieb ist. Wir laden so gut wie nie andere Kinder ein, weil wir wissen, dass sie sich dann sofort beschweren. Seit wir hier wohnen haben wir noch nie Freunde am Wochenende eingeladen, um die Situation nicht noch mehr zu verschärfen. Der Anwalt vom Mieterverein hat uns erklärt, dass die Mieter unter uns bei Kleinkindern (unsere Kinder sind 4 und 6) gar nichts machen können. Man kann einem 4-jährigen nicht erklären dass jetzt eine Stunde Mittagsruhe ist. Außerdem bezahlen wir nicht gerade wenig Miete und mussten 2500€ an den Makler abdrücken. Dann will ich in der Wohnung auch leben dürfen. Man kann nicht von uns erwarten dass wir über den Boden schweben.

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@GehSchichte

Dann kannst Du ein Aufhebungsangebot auch ablehnen. Der Vermieter wünscht sich etwas Kooperation und wenn er Dir schon aus einer Misere helfen will, dann komme ihm auch entgegen.

Sag ihm, dass er für Dich die Möbel rücken soll, bzw. sich darum kümmern soll, aber komm ihm nicht mit einer Mietminderung.

Immerhin gibt es auch Vermieter, denen das alles am A... vorbei geht und die nur sagen, die Mieter sollen das unter sich ausmachen. Auch kein Vergnügen!

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Dass das Laminat in deiner Wohnung falsch verlegt wurde, konnte der Vermieter nicht wissen und wenn er den Mangel auf eigene Kosten beheben will, indem er jetzt eine Trittschalldämmung verlegen lässt, so könnten doch alle zufrieden, vor allen Dingen deine Nachbarn. Um die Dämmung zu verlegen, müssen natürlich deine Möbel verrückt werden, was doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist und nicht Aufgabe des Vermieters. Wenn du aber andere Dinge zu tun hast, dann beauftrage eine Möbelspedition mit dieser Arbeit. Zwei kräftige Männer mit einem guten Stundenlohn nehmen dir sicher die Arbeit ab.
"Eine Minderung der Miete tritt ein, wenn der Mangel die
Gebrauchstauglichkeit des Mietobjekts nicht nur unerheblich einschränkt.
Ein Mangel ist dann unerheblich, wenn er leicht erkennbar ist und
schnell und mit geringen Kosten beseitigt werden kann, so dass eine
Mietkürzung gegen Treu und Glauben verstieße (BGH, Urteil vom 6.4.2005, XII ZR 225/03)."
Quelle: https://www.mieterverein-hamburg.de/wohnungsmaengel.html

Wenn du aber andere Dinge zu tun hast, dann beauftrage eine Möbelspedition mit dieser Arbeit. Zwei kräftige Männer mit einem guten Stundenlohn nehmen dir sicher die Arbeit ab.

Das ist Aufgabe des Vermieters siehe Link meiner Antwort.

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Also ich denke auch dass das der Vermieter organisieren muss, das wäre ja noch schöner wenn ich eine Möbelspedition bezahlen soll, wir haben nämlich drei vier ziemlich schwere und große Schränke

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Wasserschaden durch Durchlauferhitzer wer ist zuständig?

Hallo Zusammen, ich wohne zur Miete und bekomme warmes Wasser durch einen Durchlauferhitzer der schon von Anfang an in der Wohnung war. Dieser ist nun defekt und es läuft das Wasser unter den Laminat, was wohl schon länger so ist, aber jetzt erst aufgefallen ist.

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Vielen Dank im Voraus.

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Mietminderung wegen Wohnungssanierung?

Moin!

In meinem Haus wird derzeit eine nach der anderen Wohnung saniert. Sobald einer auszieht, gehen auch schon die Bauarbeiten und das Gebohre und Gehämmere los. Da ich abends/nachts arbeite, ist es sehr lästig, morgens um 7:30 direkt mit diesem Krach geweckt zu werden. Die Wände sind auch leider aus Pappe. Man hört sogar, wenn der Nachbar sich die Nase putzt.

Also Frage: kann ich die Miete mindern und wenn ja, um wie viel?

Danke für eure Hilfe!

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Früher aus dem Vertrag raus möglich oder nicht?

Hallo,

Ich habe mal eine frage und zwar geht es darum, dass ich seit längerer in einer Wohnung wohne. Die Kündigungsfrist ist die gesetzliche von 3 Monaten. Nun ist vor ca. 1 Monat direkt unter mir jemand neues eingezogen. Diese Dame hält sich seit längerer Zeit nicht an die Ruhezeiten! Sie hört Nachts von 2-7h morgens laute Musik mit Bass. Ich habe bereits versucht zu Ihr zu gehen und mit Ihr zu sprechen, leider öffnet Sie mir die Tür nicht. Ich habe Ihr dann ein Brief geschrieben mit der freundlichen Bitte, die Musik ab 22h leiser zu stellen und sich bis morgens auch daran zu halten. Ich fühlte mich gestört, habe des öfteren Kopfweh und bekäme keinen richtigen Schlaf, gab ich ebenfalls natürlich in dem Brief mit an. Nun hat sie mir den Brief zerknüllt vor meine Tür geschmissen und die Musik ist nun noch lauter. Ich habe bereits dem Vermieter bescheid gesagt und er sagte, er würde sich darum kümmern. Dies ist nun wieder locker 2 Wochen her und es änderte sich nichts! Zudem habe ich noch weitere Probleme: Es Regnet bei mir in die Wohnung und es zieht überall rein. Auch darüber weiß der Vermieter bescheid. Er versprach sich ebenfalls darum zu kümmern. Leider ist dies auch noch nicht geschehen. Jetzt bekam ich eine Mieterhöhung von 70,00€ dazu und nun ist die Miete 500,00 warm. Ich beziehe momentan noch bis August 2018 ALG2, da ich ab August erst in die Ausbildung gehe. Das Jobcenter hat gesagt, die Miete ist zu hoch und es wäre gut, über einen Auszug nachzudenken.
Nun habe ich es so Satt und würde einfach gerne ausziehen! Muss ich die 3 Monate Frist einhalten oder darf ich früher raus?

Vielen Dank für die Antworten im voraus.

LG

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Schimmel unter Laminat? - Mietvertrag unterzeichnet, was jetzt?

Kurz und knapp: Habe heute von privat eine Wohnung angemietet. Sie war laminiert worden durch en Vormieter, unter dem Laminat befindet sich noch ein Filzteppich. Das Laminat hat gerade bei der Badezimmertür deutliche Mängel, welche der Vermieter auf einen Wasserschaden durch den Vormieter erklärte, Wasser sei aus dem Bad in die Wohnun gelaufen. Nachdem der Vermieter weg war, vermaß ich die Wohnung alleine nochmal und bekam plötzlich Atemnot, da ich schonmal in einer Schimmelbefallenen Wohnung lebte und es sich auch so anfühlte habe ich angst dss unter dem Laminat ein Pilzteppich ist. Was kann ich jetzt noch tun, Vertrag ist ja schon unterzeichnet.

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neu verlegtes Laminat beult sich aus - unsere Rechte als Mieter?

Ich und mein Lebensgefährte sind im August in unsere neue Wohnung gezogen, welche als frisch- und hochwertig renoviert beworben wurde - und das ist sie auch, bis auf das Laminat!

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Wie soll das ablaufen wenn das Laminat sogar komplett neu verlegt werden muss? Wohin mit den ganzen Möbeln? Können wir sogar Mietminderung verlangen? Und was am Wichtigsten ist: Wie gehen WIR als Mieter denn jetzt vor? Wir hatten vor, den Vermieter heute erst mal per Telefon in Kenntniss zu setzen, ihn aufzufordern sich das ganze mal anzuschauen und uns zu quittieren, dass er die "Schäden" zur Kenntnis genommen hat.

Vielen Dank!

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Hallo zusammen,

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Folgendes:

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Polizei war auch schon da, aber der Typ denkt nicht dran die Tür auf zu machen.

Ich habe ihn mal zufällig getroffen und ihn darauf angesprochen aber schnell gemerkt das der Typ wirklich ein am Zaun hat da er mich auf übelste beleidigt hat.

Ich war auch mehrfach beim Vermieter gewesen, der mir jedes mal versprochen hat sich um die Angelegenheit zu kümmern mit Anwalt etc. da man diesen Mieter sowieso los werden möchte da es schon so viele Beschwerden gab über diesen Mieter, man ihn leider nicht zu fassen bekommt laut Vermieter.

Nur sind seit der ersten Beschwerde von uns gut 10 Monate ins Land gegangen uns meine Geduld hat nun ein Ende da wir uns langsam verarschst vor kommen.

Wir überlegen nun die Miete zu kürzen da wir keinerlei Fortschritte sehen und wir auch keinen anderen Ausweg mehr sehen den Vermieter zum Handeln zu bewegen.

Nun ist meine Frage in wie weit eine mietminderung berechtigt ist, bzw. Wie hoch sollte so eine Minderung ausfallen und bin ich dann selber in Gefahr fristlos gekündigt zu werden?

Ich bedanke mich schon mal im voraus!

Lg

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