Mieter verlangt statt bisher gemeinsam genutztem Briefkasten einen eigenen

12 Antworten

Jeder Mieter hat Anspruch auf einen eigenen Briefkasten in ausreichender Größe. Es muss gewährleistet sein, dass Zeitschriften und /oder Briefe ohne sie zu knicken in den Briefkasten eingeworfen werden können. Ist er kleiner, darf der Mieter die Miete mindern.

Mieter verlangt statt bisher gemeinsam genutztem Briefkasten einen eigenen

Das Recht auf einen eigenen Briekasten hat er nun mal!

Er begründet es mit der Wahrung des Postgeheimnisses und Wahrung seiner Privatsphäre.

Die Begründung ist nachvollziehbar und richtig.

Briefkästen

(dmb) Mieter haben Anspruch auf einen Briefkasten. Nach Informationen des Deutschen Mieterbundes (DMB) umfasst der Begriff „vertragsgemäßer Zustand der Mietsachen“ auch, dass jedem Mieter ein eigener Briefkasten zur Verfügung steht, so dass sichergestellt ist, dass die Post den Mieter auch erreicht.

Die Briefkästen müssen funktionstüchtig sein. Das bedeutet, DIN-A4-Umschläge oder Zeitschriften müssen problemlos zugestellt werden können. Die Post muss vor Regen und Durchnässung geschützt sein. Soweit diese Vorgaben nicht eingehalten werden, kann der Mieter nach Ansicht des Landgerichts Berlin (29 S 20/90) bzw. des Amtsgerichts Mainz (8 C 98/96) sogar die Miete bis zu 1 Prozent kürzen.

Gegen mit Werbematerial voll gestopfte Briefkästen helfen Aufkleber oder ein Schild mit dem Hinweis „Keine Werbung einwerfen“. Wird dieses Verbot nicht beachtet, kann der Mieter gegen das werbende Unternehmen auf Unterlassung klagen. Dagegen darf der Vermieter nicht schon an der Haustür per Aushang die Zustellung von Werbung unterbinden. Auch der Empfang von Werbung gehört zunächst einmal zum „normalen“ Postempfang und damit zum vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung. Gegen persönlich adressierte Werbesendungen kann der Mieter nichts unternehmen. Hier hilft kein Werbeverbot am Briefkasten. Die Post muss die Werbesendung zustellen.

http://www.mieterbund.de/877.html

Sagen wirs mal so, wenn er einen eigenen Briefkasten hat kann er nicht behaupten wichtige Post nicht bekommen zu haben oder Du hättest sie ihm unterschlagen;-)

Ob ein Briefkasten groß genug ist für wie viel Parteien auch immer ist unwichtig. Der Mieter hat ein Recht auf das Briefgeheimnis und seine Privatsphäre.

Bring im einen Kasten an und gut ist.

Auch für evtl. künftige Mieter.

Um wieviel kann die Vermieterin die Miete erhöhen?

Hallo.

Heute haben wir die Ankündigung von unserer Vermieterin bekommen das sie unsere Miete von 1.030€ auf 1.200€ warm erhöhen wird. Das sind 170€ pro Monat! Das soll ab Oktober bezahlt werden.

Unsere Vermieter haben nichts erneuert oder umgebaut was für die Mieter von Vorteil sein könnte und heben die Miete einfach so. Sie haben den nur Hof zur Hälfte abgesperrt um dort ein Sicherheitstor bauen lassen. Zudem ist das die zweite Mieterhöhung in 12 Monaten.

Dürfen die so eine Mieterhöhung überhaubt machen? Ist das zu viel? Oder sind die im Recht?

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schnelllstmöglichste Räumung?

Mal angenommen.

In einem Haus wohnt ein Mieter, der normalerweise Sozialhilfe bekommt und die Miete direkt an den Vermieter vom Sozialamt bezahlt wird.

Dieser Mieter war früher mal obdachlos. Dieser Mieter wurde nur genommen, da das Jobcenter eine Mietgarantie gegeben hat.

Das Jobcenter hat dem Mieter einen teuren LKW-Führerschein bezahlt und verlangt natürlich, dass sich der Mieter auch bewirbt um einen Job zu finden. Neulich erzählt dieser Mieter, dass er es als Kindergarten empfindet Bewerbungen zu schreiben. Er leert auch nicht regelmässig seinen Briekasten und hat wahrscheinlich einen Termin beim Jobcenter verpasst. Das Ende dieser Geschichte ist nun, dass das Jobcenter alle Zahlungen eingestellt hat.

Es besteht noch aus der Vergangenheit eine Mietschuld von 150,00 EUR. Nun ist meine Frage. Kann dem Mieter fristlos gekündigt mit anschliessender Zwangsräumung, oder besteht die Befürchtung, dass das entsprechende Gericht die Zwangsräumung ablehnt mit der Begründung der Obdachlosigkeit.

Für die Situation und der möglichen Obdachlosigkeit ist der Mieter selber Schuld.

Was wäre die billigste und schnellste Variante diesen Mieter aus der Wohnung zu werfen?

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Fassadenaufbau nicht angekündigt - Mietminderung?

Ich habe meine Eigentumswohnung erstmals vermietet und es in dieser neuen Rolle als Vermieter total versäumt, meinem Mieter über anstehende Fassadenarbeiten (Dämmung) drei Monate vorher zu informieren. Die Information wurde erst 2 Wochen vor dem Aufbau mitgeteilt und führte dazu, dass er nun eine Mietminderung durchsetzen möchte. Allerdings kommen die Arbeiten (Dauer: 3 Monate) ja auch ihm zu Gute und eine Mieterhöhung wird auch nicht von mir verlangt. Ist die Mietminderung rechtens wegen meiner zu späten Ankündigung?

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Papierkorb im Eingangsbereich wurde durch Vermieter entfernt

Jahrelang stand ein Papierkorb im Eingangsbereich des Miethauses. So konnte man nicht benötigte Werbung etc. darin entsorgen. Bislang wurde der Inhalt des Papierkorbs durch die Reinigungsfirma entsorgt. Nun wurde dieser Behälter entfernt. Auf meine Nachfrage bei der Vermietungsfirma wurde mir gesagt, das wurde bislang nur geduldet, wir hätten darauf keinen Anspruch. Das mag ja richtig sein, nur wird das Papier jetzt auf den Boden geworfen, was ja auch nicht im Sinne des Erfinders ist. Meine Frage bezieht sich jetzt darauf: Darf ich einen eigenen kleinen Papierkorb dahinstellen und den Inhalt durch die Mieter selber entsorgen lassen? Ich würde den Behälter entsprechend beschriften, so dass die Reinigungsfirma dammit nichts mehr zu tun hat.

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Arbeitsplanänderung ankündigung?

Hallo!

Ich arbeite im Lebensmitteleinzehlhandel, und vorgangenen Samstag wurde eine Arbeitsplanänderung für heute, Mittwoch vorgenommen. Diese Planänderung schob mich aus meiner Frühschicht in eine spätere Schicht. Ich habe mich geweigert nach hause zu gehen, da ich die Änderung für den heutigen Tag nicht gesehen habe.

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MfG

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Guten Tag,

ich haben Mitte November meine Wohnung mithilfe eines Übergabeprotokolls (Strom, Wasser, Zählerstände der Heizung abgelesen und aufgeschrieben) und Schlüsseln übergeben. Der Mietvertrag lief bis Ende Dezember (31.12.). Nun schrieb mir mein ehemaliger Vermieter heute, dass die Zählerstände bei der Übergabe an die neuen Mieter am 08. Januar, nicht denen in unserem Protokoll entsprächen, ich dies der Hausverwaltung bestätigen soll und die Differenz nachbezahlen muss (Und er daher die Kaution vorerst einbehält).

Da er seine Behauptung mit einer grotesken Exeltabelle (statt mit Dokumenten einer Ablesefirma) beweist, auf der bei vier Zählerständen stand, dass ich etwas falsch notiert hätte, weiß ich nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. Er und seine Frau haben das Übergabeprotokoll unterschrieben. Ich hatte auch einen Zeugen der unterschrieben hat.

Was sollte ich tun?

Vielen Dank für Ihre Antwort

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