Mieter verlangt Einsicht in die Verträge mit Hausmeister, Putzfrau etc.

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11 Antworten

Jeder Mieter hat das Recht auf eine aufgeschlüsselte Nebenkostenabrechnung.

Dazu zählen ebenso Wartungsverträge.

Es muss sichergestellt werden, dass in der Nebenkostenabrechnung der Mieter prozentual korrekt beteiligt ist, weswegen die Anfrage gerechtfertigt ist und ihr nachgegangen werden muss.

Inwieweit zB die Putzhilfe von der Tochter als zu teuer angesehen wird ändert dennoch vorerst nichts an der Beteiligung soweit sie akkurat berechnet ist.

Welcher Vertrag zu welchen Bezügen abgeschlossen wird ist nicht vom Mieter abhängig.

Im Zusammenhang mit der Abrechnung steht dem Mieter die Einsicht in alle Originalbelege die der Abrechnung zugrunde liegen zu.

So lange diese nicht gewährt wird ist eine evtl. Nachzahlung nicht fällig.

Zusendung von Kopien der Belege kann sie nur verlangen wenn die Belegeinsicht in den Räumen des VM/der HV auf Grund der Entfernung nicht zuzumuten ist.

Allerdings gegen Erstattung der Kosten. 20 - 25 Cent pro Seit + Porto.

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Ja, sie hat das Recht, alle Belege und Verträge einzusehen, die Kosten betreffen, die in der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden.

Die Abschrift ist strittig. Der Mieter hat das Recht, die Unterlagen an ihrem Wohnort einzusehen (nicht zwingend im Mietobjekt, kann auch die Wohnung/Büro des Vermieters sein) Details gibts hier: http://www.meineimmobilie.de/vermieten-verwalten/nebenkosten-berechnen/das-belegeinsichtsrecht-des-mieters

hallo, PlayadeMuro, nein, eine Einsicht in die Verträge mit den Beschäftigten steht nur dem Vermieter zu! Die Tochter kann ggf. eine Auflistung der einzelnen Kosten verlagen, also eine Aufschlüsselung der Nebenkostenabrechnung. Das ist aber schon alles! Liebe Grüße

hallo, PlayadeMuro, nein, eine Einsicht in die Verträge mit den Beschäftigten steht nur dem Vermieter zu!

Das ist Unsinn.

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@echtklasse

Wieso ist das Unsinn? Bitte eine Begründung, und das nicht einfach so einwerfen hier! Danke!

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@juste55

hallo,echtklasse, es wäre hilfreich gewesen, mir vielleicht einen Hinweis/ link zu senden, denn ein Mensch kann irren. Ok, ich habe jetzt selbst nachgelesen, daß man auch einsicht in Verträge nehmen kann, das war mir bis jetzt nicht bekannt. http://www.hausverwalter-abc.de/bk-mieterrechte.html Nächstes Mal bitte eine Begründung und nicht einfach "Unsinn" schreiben! danke!

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nein, sie kann einsicht verlangen

aber genau das, einsicht

du musst es ihr weder zusenden, noch irgendwie sonst zukommen lassen

sie kann zu dir kommen und es da einsehen

alles andere, was sie verlangt, dafür kannst du gebühren erheben

also wenn sie es zugeschickt haben möchte

20€ aufwärts, es kostet deine wertvolle vermieterzeit

Alle Abrechnungen, Verträge und Unterlagen, die den Mietpreis oder die Nebenkosten in irgend einer Weise betreffen oder beeinflussen, sind dem Mieter oder einer bevollmächtigten Person auf Anfrage zu zeigen - und zwar als Originalunterlagen.

Für Kopien kann ein entsprechendes Entgelt berechnet werden, die Einsicht in die Originalunterlagen steht aber jedem Mieter gesetzlich zu.

Sicher steht ihr die Einsicht in diese Unterlagen zu, sie muss ja die Nebenkosten irgendwie nachvollziehen können.

Sie hat aber KEIN Anrecht auf Kopien.

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@Ginger1970

Sie hat ein Anrecht auf Einsichtnahme, wenn der Vermieter oder die Verwaltung sehr weit weg ist und eine Anreise unverhältnismäßig wäre, dann hätte sie auch ein Anrecht auf Kopien, die sie selbstverständlich auch bezahlen müsste.

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@Ginger1970
Sie hat aber KEIN Anrecht auf Kopien.

Wenn die Einsicht der Originalbelege wegen der großen Entfernung nicht zuzumuten ist, gegen Kostenerstattung, schon.

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Nein als Bevollmächtigte der Mieterin muss nur Einblick in die Rechnungslegung gewährt werden.

Für die Nebenkostenabrechnung hat man das Recht, die zugrundeliegenden Rechnungsbelege einsehen zu dürfen. Sofern das zur Prüfung der Richtigkeit der Abrechnung erforderlich ist, wird man auch Vorlage der zugrunde liegenden Verträge verlangen können. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein wenn unklar ist, welchen Aufgabenbereich der Hausmeister hat. Reparaturmaßnahmen nämlich braucht der Mieter nicht zu bezahlen. Grundsätzlich hat man nur das Recht, diese Belege einsehen zu dürfen. Kopien gibt es gegen Kostenerstattung.

Allerdings beschleicht mich der Eindruck, dass in diesem Fall weit über das Ziel hinaus geschossen werden könnte. Der Vermieter muß bei Nebenkosten das Wirtschaftlichkeitsgebot beachten. Aber die Auswahl seiner Leistungspartner braucht er sich nicht vorschreiben zu lassen.

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