Mieter schafft sich x große Hunde an. Kann man dagegen vorgehen?

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9 Antworten

Mit den anderen Mitmieter zusammen schliessen.

Schriftliche Mängelanzeige an den vermieter wegen Lärmbelästigung durch ständig kläffende Tiere, ständige Verschmutzung der Balkone durch die Katzen, Störung des Hausfriedens, weil ihr euch von DREI Großhunden schlicht bedroht fühlt.

Abhilfe binnen 14 Tagen fordern. Bei ständigem, lautem Bellen eines Hundes und das während der Mittags- und Nachtruhe ist eine Frist von 3 bis 4 Tagen ausreichend

Nach 14 Tagen dann zweites Schreiben, dass, wenn bis zum nächsten Monatsersten keine Abhilfe erfolgt ist, die Miete gekürzt wird um 30. Gemindert wird die Bruttomiete nach neuestem recht.

Wenn euer Vermieter von ALLEN Mietparteien außer den Hundehaltern eine um 20% geminderte Miete erhält, dann wird er aktiv werden.

Fühlt sich ein benachbarter Mieter von dem allzu starken Hundegebell gestört, kann dieser berechtigt sein, seine Miete angemessen zu mindern. In diesem Fall wiederum ist der Vermieter berechtigt, die geminderten Mieteinnahmen dem “störenden” Hundehalter als Schadensersatz in Rechnung zu stellen (Amtsgericht Köln, Az. 130 C 275/00).

Die Erlaubnis zur Tierhaltung kann widerrufen werden, wenn der Hund andere Mieter belästigt. AG Hamburg-Altona, Az.: 316a C 97/89

Es wird einige Zeit dauern, aber so kann er die Mieter dann kündigen.

Ach ja, IHR könnt zivilrechtlich auch noch vorgehen! Klagen auf Unterlassung, was die Katzenbesuche auf euren Balkonen angeht... die Halter müssen den Dreck beseitigen bzw die Kosten für die Beseitigung des Drecks udn Reparatur/Ersatz der ebschädigten Sachen tragen. Klaut ev. eines der Viecher auch Wäsche vom Ständer? (Beliebter Katzensport!)

Wie gesagt, auf Unterlassung klagen, Schadensersatz fordern. Immer wieder. Die Urteile udn Anzeigen in Kopie dem Vermieter zukommen lassen, das ist nämlich dann eine vorsätzliche Störung des Hausfriedens durch die Tierhalter. Und auch das ist wiederum ein Grund für eine Mietminderung für euch und ein Grund für das nachträgliche Verbot der Tierhaltung durch den Vermieter. Werden die Viecher dann nicht abgeschafft, hat er einen legitimen Kündigungsgrund.

Fazit: Macht euch solidarisch unter den Mietern, und dann nehmt den Vermieter mit ins Boot! Ladet ihn zum Kaffee ein, wenn von jeder Partei (außer einer) ein Vertreter anwesend ist. Und dann in aller Ruhe und Sachlichkeit sagen: Wir wollen IHNEN (dem Vermieter) nix Böses, aber wir wollenm diese Belästigung durch die Teirhalter nicht länger dulden. Und wenn wir aktiv werden in Richtung Mietminderung, hat er als Vermieter eine Steilvorlage, das Volk schnellst möglich wieder los zu werden!

Wir reden hier schliesslich nicht vom geliebten Dackel einer harmlosen Oma, sondern von 3 Großhunden UND 4 Katzen in EINER Wohnung!

So sind wir in "meinem" Hasu (8 Parteien) eine Partei los geworden, die ähnlich gepolt war... nur dass der Ratten, Mäuse und Giftschlangen hielt. Das aber in einer Menge, dass es massiv roch im Flur... und das eine oder andere Mal sind ihm seine Viecherln auch mal ausgekommen...

Ratten im Keller, Schlangen, von denen er nie sagte, WAS ihm da nun ausgekommen ist... und wir WUSSTEN, dass er eben auch giftige Exemplare hatte.

Hat 8 Monate gedauert, aber dann wurde er geräumt...und seitdem ist Friede und Ruhe im haus. Die "Neuen" sind nette Leute mit nem niedlichen Pudelmädchen... wir (Mietparteien) sitzen im Sommer schon mal alle zusammen grillenderweise im Garagenhof. Unseren Vermieter freuts, dass Frieden in der Bude ist...und uns auch.

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Der Vermieter mag die Leute auch nicht mehr und möchte sie am liebsten auch los werden-.

Sofern Hundehaltung oder Katzenhaltung der Erlaubnis des Vermieters bedürfen, soll sich der Vermieter darum kümmern.

Kann man dagegen angehen?
  • Eventuell der Vermieter, unter Fristsetzung auffordern, dass der Hund weg muss.

  • Bei Ruhestörungen und Belästigungen durch den Hund kann man sich als Mieter an den Vermieter oder das Ordnungsamt wenden

Darf man wirklich ohne Absprache sich x Hunde anlegen, wenn es "nach Vereinbarung" gilt?

Nein.

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Der Vermieter mag die Leute auch nicht mehr und möchte sie am liebsten auch los werden-.

Dann soll der VM sich darum kümmern.

Wenn der keinen A... in der Hose hat ...

Darf man wirklich ohne Absprache sich x Hunde anlegen, wenn es "nach Vereinbarung" gilt?

Nein. Ohne Absprache mit dem VM bzw. seiner Erlaubnis darf am sich nicht mal einen Hund "zulegen". Gleiches gilt für Katzen.

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Da muss der Vermieter schon tätig werden, er kann die Erlaubnis zur Hundehaltung auch komplett entziehen (insbesondere wenn eingentlich schon genug Viecher da sind)

mindestens sollte er aber dafür sorgen, das es nicht immer noch mehr wird ....

Ihr solltet Euch (und die anderen Nachbarn) schriftlich an dnen Vermeiter wenden und die Probleme

ohne Handhabe (Beschwerden) kann er nämlich relativ wenig tun

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Naja mei 7 Tiere sind doch nicht viel. ;) Was verstehst du unter "sie gehen nicht gut mit den Tieren um"? Was machen sie denn weshalb so viele ausgezogen sind etc?

Das hat der Vermieter zu entscheiden, wenn euch was stört dann müsstet ihr mit ihm sprechen. Ich verstehe nur nicht warum der Vermieter ihnen nicht kündigt, wenn er selbst seine Mieter nicht mag. Motiv hat er ja scheinbar.

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Vielleicht wendet ihr euch an den zuständigen Veterinär? Tiere müssen artgerecht gehalten werden, bei 4 Katzen und 3 Hunden kann man nicht davon ausgehen, dass das eingehalten wird. Nehmt das Tierschutzgesetz zur Hilfe!

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Kommentar von taigafee
09.03.2014, 15:59

Das Veterinäramt schaut nicht nach artgerechter Haltung. Das mischt sich nur ein, wenn die Haltung tierquälerisch ist. Und da werden die Grenzen sehr hoch angesetzt.

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Wenn im Mietvertrag steht, dass dort Tiere erlaubt sind, dann könnt ihr nichts machen. Aber wenn ihr denkt, dass die Tiere schlecht behandelt werden, dann könnt ihr zum Amt gehen ( es gibt ein extra Amt wo es nur um Tiere geht ) und das melden und sprecht mit dem Vermieter. Mehr kann ich dir leider nicht sagen.

Viel Glück.

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Der Vermieter ist zuständig, diese Zustände abzustellen.

Ohne die Genehmigung des Vermieters ist die Hundehaltung in einer Wohnung nicht zulässig, erst Recht nicht bei so großen Hunden.

Ihr solltet Euch als Nachbarn zusammentun und den Vermieter gemeinsam schriftlich auffordern, gegen diese Zustände etwas zu unternehmen.

Je mehr Mieter sich in dieser Sache einig sind, desto einfacher ist es für den Vermieter, einzuschreiten und das Fehlverhalten dieser Mietpartei abzumahnen.

Bei Lärmbelästigung innerhalb der gesetzlichen Ruhezeiten hilft die Polizei, ggfs. ist auch der Tierschutz einzubeziehen (zu viele Tiere in der Wohnung).

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Der Vermieter mag die Leute auch nicht mehr und möchte sie am liebsten auch los werden-.

Dann verstehe ich nicht, warum euer Vermieter nicht schon lange gehandelt hat...

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