Mieter provoziert. Rauswerfen?!

11 Antworten

Leg mal die Redensart "rauswerfen" beiseite und ersetze sie durch "ordentlich kündigen". Die unberechtigten Mietkürzungen sind anzumahnen, der Mieter ist in Verzug zu setzen. Für die stets zu späte und geminderte Mietzahlung muss dem Mieter eine Abmahnung mit Androhung der ordentlichen Kündigung erteilt werden. Setzt der Mieter sein vertragswidriges Verhalten trotz der Abmahnung fort, ist die ordentliche und fristgerechte Kündigung an den Mieter schriftlich und nachweisbar zu übergeben. Die Kündigungsfrist ist abhängig von der Mietdauer des Mieters, daher kann hier nicht spekuliert werden. MfG

Ich verstehe zwei Dinge nicht.

1) Du hast die Wohnung gekauft im Wissen, dass es sich um eine in Eigentum umgewandelte Mietwohnung handelt? Dann war doch schon damals klar, dass eine Kündigung wegen Eigenbedarfs nicht so schnell möglich ist.

2) Du warst bereits beim Anwalt, aber Du hoffst hier auf besseren Rat als beim Anwalt? Dein Vertrauen ehrt mich, aber da kann ich nur raten, einen Anwalt aufzusuchen, dem Du vertraust.

unser anwalt meinte dass ihm 3 Jahre zustehen bis wir ihm kündigen können

Er hat sicher auch dazugesagt, dass das für eine Kündigung wegen Eigenbedarfs gilt. Nicht für fristlose Kündigungen, und nicht für eine anders begründete Kündigung, nämlich weil (BGB 573) "der Mieter seine vertraglichen Pflichten schuldhaft nicht unerheblich verletzt hat,"

Ob das Verhalten des Mieters dafür reicht, und wenn ja, was Ihr tun müsst, kann Euch ein Anwalt sagen, dem Ihr den Fall genau schildert. Einschließlich des bisherigen Schriftwechsels zum Thema pünktliche Mietzahlung.

Solange er keinen gerichtsfesten Vertragsverstoß begeht und nicht mit 2 Monatsmieten zurückliegt, werdet ihr mit einer außerordentlichen Kündigung keinen Erfolg haben. Macht ihm ein Angebot ... lasst es ihn ein wenig höher handeln und vielleicht könnt ihr bald einziehen.

Zum Beispiel könntet ihr schonmal die Eigenbedarfskündigung für den frühest möglichen Zeitpunkt verfassen und dazu das Angebot einer Prämie, wenn er früher eine korrekte Übergabe durchführt - vielleicht 100 Euro für jeden Monat. Dann kann er überlegen, ob er schnell auszieht und das Geld mitnimmt oder zum regulären Zeitpunkt ohne Abfindung geht.

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