Mieter beschädigt Wohnung aber kann den Schaden aufgrund Armut nicht bezahlen - was kann man aus Sicht des Vermieters unternehmen?

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10 Antworten

Mein Empfellung wegen Vorauszahlung auch ohne gerichtsanhängige Forderungen und sofortigem Versicherungsschutz auch für Bestandsmieter: https://www.ruv.de/privatkunden/bauen-wohnen/mietschutzpolice

G imager761


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Kommentar von DolphinPB
11.11.2016, 10:16

Danke, sehe ich auch so.

M.E. ist das produkt der Rhion diesbezüglich tendenziell  eine Mogelpackung.

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Nein, so eine Versicherung gibt es nicht. Daher legen die meisten Vermieter auch zu Recht Wert auf ausgezeichnete Bonität und angemessenes Einkommen wenn sie einen neuen Mieter suchen und eine hochwertig ausgestattete Wohnung zu vermieten haben. 

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Du kannst einen vollstreckbaren Titel gegen den Mieter erwirken. Der ist dann dreißig Jahre lang vollstreckbar ... falls der Mieter nochmal zu Geld kommen sollte und du dir die Überwachung und Verfolgung leisten kannst. Ansonsten bleiben die Kosten bei dir hängen.

Bezüglich Versicherungen schau mal hier: https://www.comfortplan.de/mietausfallversicherung.php

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Kommentar von casybeny
11.11.2016, 06:03

Habe diese von Rhion auch schon mehrfach vermittelt . Kann ich eigentlich nur empfehlen .Es sollte aber vorher genau analysiert werden welcher Bedarf wirklich anliegt .

Lg

casybeny

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Kommentar von schleudermaxe
11.11.2016, 08:25

... seit wann übernehmen die angerichtete Schäden?

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Kaution?

Ansonsten gibt es durchaus noch Mietausfallversicherungen, wenn man es braucht.

Das Problem löst man aber durch die Auswahl der richtigen Mieter und das einholen von Informationen im Vorfeld (Schufa, Vorvermieterbescheinigung, etc.)

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Dafür könnte man als Vermieter eine Privathaftpflichtversicherung mit Forderungsausfallversicherung abschließen.

Bedeutet, wenn der Mieter die Wohnung beschädigt, muss der Vermieter den Mieter verklagen.  Sollte es sich gerichtlich herausstellen, dass der Mieter den Schaden nicht zahlen kann, würde die Privathaftpflichtversicherung des Vermieters den Schaden übernehmen.

Solch einen Vertrag könntest du z.B. bei meinem Vertriebspartner erhalten.

Gruß N.U.

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Es gibt 2 Möglichkeiten.

Erstens und indirekt (weil der Mieter der VN wäre)  der Mieter hat (ggf. mit finanzieller "Hilfe" des Vermieters) eine Privathaftpflichtversicherung.

Zweitens und direkt (weil der Vermieter der VN wäre), eine Mietschutzversicherung (heißt manchmal auch anders). Hier bieten sich die Rhion und die R+V an. Da muss man aber genau die Bedingungen lesen und vergleichen, z.B. bez. Leistungsvoraussetzungen, Selbstbeteiligungen, u.v.m.

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... so eine Versicherung können wir Vermieter leider nicht abschließen und wo nichts zu holen ist, sollte kein gutes Geld hinterher geworfen werden. Prüfe eine Verrechnung mit der Mietsicherheit nach dem Auszug, wenn denn der Mieter wirklich haften sollte.

In unserem Bestand schließen die Mieter so eine zur Absicherung benötigte private Haftpflichtversicherung für rd. 50 EUR/Jahr ab. Die "Hartzer" bekommen diesen Betrag ja sogar vom Jobcenter, für andere sind wir bereit zu übernehmen.

Vermeidet eben Ärger und Streß.




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Wenn du der Versicherungsnehmer sein willst, gibt er dafür keine Versicherung.

Du könntest nur Mieter nehmen, de nachweisen, eine Privathaftpflichtversicherung inclusive Mietsachschäden in der Mietwohnung haben..hilft aber nix, wenn diese dann später gekündigt wird oder die Schäden vorsätzlich verursacht wurden

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Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass (irgend)eine Versicherungsgesellschaft eine solche Versicherung zu annehmbaren Konditionen anbieten könnte. Annehmbar für den Kunden.

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Kommentar von schleudermaxe
11.11.2016, 08:21

Oh, ein Kenner?

Meine nennt sich private Haftplicht und benötigt für dieses Stück 39,00 EUR/Jahr bei einer Versicherungssumme von 50 Millionen EUR. Das sollte für einen Vermieter reichen.

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D. h., der Mieter besitzt keine Privathaftpflicht (die Beiträge hierfür werden auch vom Sozialamt bezahlt)? Wer zahlt denn die Miete, wird diese direkt vom Sozialamt überwiesen? Hat der Mieter beim Einzug eine Mietsicherheit hinterlegt? Wenn keine Privathaftpflicht besteht und auch keine Mietsicherheit vorhanden ist, würde ich die Reparaturarbeiten in monatlichen Raten, welche dann auf die Miete aufgeschlagen werden, zurückfordern!

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