Miete vs Eigentum?

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17 Antworten

Das kommt auch auf die Stadt an. Es gibt Städte, da ist es besser, zur Miete zu wohnen, und andere, da ist es besser, Eigentum zu haben. Es erscheinen jedes Jahr so Immobilien-Sonderhefte, die das für alle Städte genau untersuchen. In München z.B. ist es derzeit besser, zur Miete zu wohnen, obwohl die Mieten wahnsinnig hoch sind, weil eben auch die Kaufpreise extrem hoch sind. (Diese Immobilienhefte vergleichen die Miete im Vergleich zum Kaufpreis.)

Abgesehen davon kann man eine Eigentumswohnung haben, muss dort aber nicht unbedingt wohnen. Das eine ist vom anderen unabhängig. 

Ich selber habe drei kleine Eigentumswohnungen und wohne in einer vierten kleinen Wohnung zur Miete. Die Frage nach der Eigennutzung stellt sich in diesem Fall nicht, weil zwei Wohnungen in Nürnberg sind, eine in Leipzig, und ich selber aber in Düsseldorf wohne.

Renovierungen an einer vermieteten Eigentumswohnung kann man von der Steuer absetzen. Wenn man selbst in dieser Wohnung wohnt, geht das nicht. Dann hat man einfach Pech gehabt. Vermutlich hat dein Bekannter das gemeint.

Wenn du eine schöne Wohnung zum Kauf findest, dann schnapp sie dir ruhig. Wenn du aber mit deiner momentanen (Miet-)Wohnung zufrieden bist, gibt es keinen Grund, jetzt gleich umzuziehen. Dann vermietest du deine Eigentumswohnung. Die Mieteinnahmen musst du versteuern, das ist aber kein Drama.

Miete und Wohneigentum haben beides Vor- und Nachteile, die ich jetzt nicht alle aufzählen will. Ich selbst habe noch nie zur Miete gewohnt und werde wohl auch nie zur Miete wohnen.

Ich habe mir vor 11 Jahren ein kleines Häuschen gekauft, das auch bald abbezahlt ist. Ich möchte nicht "ewig" Miete zahlen. Mein Wohneigentum zähle ich zu meiner Altersversorgung.

Aber da sind die Menschen verschieden. Ich kenne Leute, die gar nicht so erpicht auf eigene vier Wände sind. Jedem das Seine. LG!

Also ich wohne noch bei meiner Mutter, die hat aber ein eigenes Haus. Sie ist Erzieherin und verdient dementsprechend auch nicht die Welt. Sie würde das Haus manchmal wirklich gerne verkaufen und wieder zur Miete wohnen, denn da fallen wirklich alle Kosten an und man muss alles selbst tragen, wenn man Mieter ist eben nicht, aber da muss man sich an die Regeln des Vermieters halten.

Also ich finde es kommt immer darauf an, wie viel Geld und Zeit man hat, wenn man das hat, dann kann man sich eine eigene Wohnung oder ein Haus holen, denn dann kann man sich meist die Kosten leisten ohne irgendwo zurückstecken zu müssen.

Wenn man allerdings kleines bis mittelmäßiges Gehalt und kaum Zeit hat dann würde ich eher empfehlen eine Mietwohnung oder ein Mietshaus zu nehmen. Da fallen die meisten Kosten auf den Eigentümer und man selbst muss nur Miete und das was man verbraucht zahlen.

Wenn man natürlich handwerklich begabte Verwandte oder/und Freunde hat, z.B. Elektriker, Mauerer usw. kann man sich vielleicht auch eine Wohnung oder ein Haus leisten, wenn man eben nicht so viel Geld hat, denn dann fallen die meisten großen Kosten auch meist weg.

denn bei Eigentum hat man ja früher oder später wartungskosten reperatur usw...

Sicher, aber wenn du zur Miete wohnst, zahlst du das quasi über die Miete mit.

Wir wohnen in einer Eigentumswohnung. Warum? Bis die Wohnung abbezahlt ist, hat man normalerweise höhere Kosten als bei Miete, aber dann wird es eindeutig günstiger. Im Hinblick auf die Alterssicherung ist das ein ganz klarer Vorteil, wenn man in der Rente keine Miete mehr zahlen muss. Die erhöht dann auch niemand mehr und man hat keinen Ärger mit einem Vermieter.

 Ich hab ein paar Eigentumswohnungen wohne aber selbst zur Miete und weiß warum"...was das wohl heißt is klar

Dann erkläre mir doch das mal näher, was das genau bedeutet?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sich vermieten kaum lohnt, also ich würde es wohl nicht wieder tun. Aber überlege dir doch folgendes: Wenn es ein Verlustgeschäft wäre, dann würde wohl kaum noch einer vermieten, also muss es teurer sein, zur Miete zu wohnen als in der eigenen Wohnung. Sonst würde ja kein Vermieter etwas daran verdienen.

Dem ist fast nichts hinzu zu fügen.

Ich hab ein paar Eigentumswohnungen wohne aber selbst zur Miete und weiß warum"...was das wohl heißt is klar

Das kann vieles bedeuten. Vor allem kann es bedeuten, dass man sich trotz vorhandener eigener Wohnungen nicht an diese gebunden sieht. Man kann ohne weiteres mit den Mieteinnahmen aus einer eigenen Wohnung die Miete einer anderen, die einm besser liegt, bezahlen. Man ist also mit einer eigenen Immobilie überhaupt nicht gebunden.

Nun ist es sicher nicht so, dass jeder Vermieter mit seinem Mietobjekt Gewinne macht. Das kann eine sehr enge Kiste sein oder auch am Ende sehr Verlust trächtig.

Dennoch kann man sagen, dass die Abzahlung einer eigenen Immobilie gerade in Zeiten mit nur geringen Zinsen (ca. 1,x Prozent) für das gleiche Geld möglich ist, dass man ansonsten gleichwertig für Miete ausgibt. Die Miete ist jeden Monat weg, also das Geld gehört jemand anders. Die Monatsrate für die Abzahlung einer Wohnimmobilie sorgt jedoch Monat für Monat dafür, dass einem ein Stück mehr davon gehört. Ist die Wohnung/das Haus abbezahlt, hat man was und hätte man in der gleichen Zeit Miete gezahlt, hätte man nichts.

Beispiel 20 Jahre Abzahlung mit einer durchschnittlichen Rate von 500 € = 120000 € in Form einer Immobilie und 0 €, wenn man das gleiche an Miete bezahlt hat.

Am Ende kommt es natürlich noch auf den Wert der Immobilie nach 20 Jahren an. Es kann sein, dass der Wert tatsächlich geschwunden ist und dass man viel für Renovierungen etc. immer wieder ausgeben muss, aber am Ende bleibt immer noch viel mehr, als die 0 € nach 20 Jahren Mietzahlung.

Sehr häufig ist es aber, dass gute Immobilien in guten Lagen deutlich an Wert gewinnen, sodass man nicht nur 120000 € vorweisen kann, sondern 150000 oder 200000 €.

Wertsteigerung einer Kapitalanlage bezeichnet man als Rendite und in letzter Zeit kann man lesen, dass es langfristig betrachtet keine Anlage gibt, die am Ende mehr Rendite bringt, als eine eigene Immobilie, unter Berücksichtigung der Wertsteigerung.

Nicht Sparkonten, nicht Lebensversicherungen und auch keine Aktien oder Fonds.

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Meine Eltern haben ein Haus gebaut und inzwischen wohnen ich in meiner eigenen Mietwohnung mit meinen Partner zusammen.

Es kann beides vor uns Nachteile haben wobei ich inzwischen denke das mieten die einfachste Lösung ist. Wenn die Heizung kaputt ist muss man es nicht selbst bezahlen...

Eine Frage: Wie kann ein Eigentümer eine Wohnung vermieten wenn Miete billiger ist als Eigentum?
Wie sollte dieser dann Gewinn erzielen können?
Außerdem baust du bei Eigentum dir einen Wert auf welchen du bei Miete nie erreichen kannst..

Durchschnittlich gibt ein Österreich 350.000€ für Wohnen aus....unabhängig davon ob Miete oder Eigentum...nur das bei Eigentum ein Wert vorhanden ist der bei der Miete fehlt.

Ich persönlich Wohne momentan zur Miete und werde im laufe des Jahres auf Eigentum umsteigen...

Da ich allerdings bis mitte des Jahres noch Lehrling bin kann ich mir noch kein Eigentum zulegen..habe aber über die Lehrzeit einiges auf die Seite gelegt um mir ein Eigenheim zu finanzieren.

Ich hoffe ich konnte dir meine Sichtweise erklären und dir eventuell etwas mitgeben.

Mfg Chris

Hmm, ich finde das kommt ganz drauf an, was man für ein Typ Mensch ist.
Ich persönlich möchte kein Eigentum besitzen. Wäre mir zu streßig ausserdem bin ich viel zu neugierig, als an einem Ort zu bleiben für lange Zeit. Für mich würde sich das einfach nicht rentieren. Es bringt mir keinen Vorteil.

Ich wohnte lange zur Miete und besitze jetzt Eigentum. Bezahle weniger als vorher an Miete und lege etwas zur Seite, für evtl. anfallende Reparaturen. Geben also nicht mehr Geld aus als vorher, weiß aber wofür. :-) Fühlt sich toll an. Und ich kann da auch mal ne Wand rausreißen und etwas neu einbauen, ohne jemanden fragen zu müssen. Zudem wohnt niemand drumherum. Also keine nervigen Nachbarn mehr.

Ich würde sagen Eigentum, man kann jährlich die selben Beträge wie bei der Miete zahlen aber am Ende gehört einem die Wohnung. Bei Mietwohnung ist das Geld einfach weg.

Mit dem Abzahlen ist es bei Eigentum aber ja nicht getan.

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@BohemianLife

Nein, natürlich nicht. Aber von den Investitionen hast du ja selber was.

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damit hat man Mieteinnahmen, welche versteuert werden

als Mieter weiss man nie wie lange man dort wohnen kann, im Eigenheim bis zum Schluss

Bist Du später mal in Rente / Pension, wirst Du Dich in der Regel auf finanzielle Abstriche einrichten müssen. Wohnst Du aber zur Miete, wird diese sicher nicht weniger, ganz im Gegenteil. Hast Du dann aber ein selbst genutztes Eigenheim, kann Dir bezahlbarer Wohnraum egal sein. Ein Eigenheim kann also Teil einer Altersvorsorge sein.

Ich wohne zur Miete und vermiete eine Eigentumswohnung, bald werden es zwei.

Deine Frage umfassend zu beantworten ist hier in dem Rahmen schwierig.

Das kann man pauschal nicht sagen und hängt von vielen Faktoren ab, die jeder selbst abwägen muss.

Derzeit ist es aufgrund der Zinsen extrem billig Häuser oder Eigentumswohnungen finanzieren. Allerdings besteht die Gefahr, dass man sich übernimmt und im Endeffekt den Kredit nicht mehr bedienen kann, wenn der Vertrag variable Zinsen vorsieht und diese steigen ...

Ich hab ein paar Eigentumswohnungen wohne aber selbst zur Miete und weiß warum"...was das wohl heißt is klar

Was soll denn daran klar sein!?!

Der wird sich auf die Argumente in diesem Video beziehen:

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