Miete von der ARGE oder privat Insolvenz?

3 Antworten

Die vertraglich vereinbarte Warmmiete wird dann von der Arge übernomen, wenn der Mieter nicht in der Lage ist, aus eigenem Arbeitseinkommen den Lebensunterhalt nebst den Mietkosten bestreiten zu können. Das heißt, dass im Zweifel über die staatliche Alimentation hinaus bei solchen armen Menschen nichts zu holen ist. Entstehen durch falsches Heizen oder sonstigen Fehlverbrauch Nachfoderungen zu den Nebenkosten, treten Reparaturkosten durch Verschimmeln aufgrund falchen Lüftungsverhaltens auf, zerstören die Mieter Teile des Mietgegenstandes, treten zusätzliche Kosten aufgrund einer Verachlässigung der vertragsgemäßen Pflege von Haus und Grundrtück auf, dann können solche "Sozialmieter" diese Kosten nicht aus eigenem Geld bestreiten und der Vermieter klagt im Zweifel vor Gericht vergebens. Bei Mietern mit ordentlichem Einkommen hingegen besteht eine Chance Geld wieder zu bekommen.

Zudem ist bei Mietern, für dern Wohnung der Staat aufkommt häufig ein nur geringes Verantwortungsbewußtsein für den "umsonst" genutzten Wohnraum festzustellen. Dementsprechend sorglos lassen manche dieser Sozialmieter Haus oder Wohnung verkommen.

Wer hart für die Miete arbeiten muß, der weiß auch die Mietsache zu schätzen!"

Dies gilt selbstverständlich nicht für alle diese subventionierten Mieter; auch darunter gibt es anständige Menschen, wie bei den "Normalos" schon mal schlechte Mieter zu finden sind. Nur bei den "Normalos" wäre im Zweifel was zu pfänden, während Sie beim Arge-Mieter leer ausgehen!

Sie wären gut beraten, sich finanziell und bonitätsmäßig einwandfreie Mieter zu suchen, die über ein geregeltes Einkommen und eine saubere Schufa-Auskunft verfügen.

Leerstand über einen vertretbaren Zeitraum ist günstiger als Lehrgeld mit Arge-Mietern zu zahlen!

Wenn ich jetzt schreibe, was ich denke, werde ich hier gesperrt.

Vorsichtig gesagt daher meine Empfehlung: verlangt eine hohe Kaution, vermietet nur an ungekündigte Berufstätige in makellosen wirtschaftlichen Verhältnissen und laßt Euch deren Einkommensnachweise vorlegen.

Einen Nomaden oder anderen derartigen Kandidaten wieder loszuwerden kann sehr lästig werden.


Ihr müsst darauf bestehen, dass die ARGE die Miete direkt an euch überweist und nicht an die Mieter.

Und was passiert, wenn die Arge aufgrund von erforderlichen Sanktionen nicht mehr überweist? Wer zahlt Schäden an Haus oder Wohnung, wer kommt für Nachforderugnen aufgrund erhöhten Verbrauchs auf? - Da fehlt dem Sozialmieter das Geld und die Arge zahlt nichts!

0
@schelm1

Die Miete wird gezahlt, Sanktionen treffen nur das Bargeld für diesen Personenkreis. Hartz4er müssen eine Haftpflichtversicherung abschließen. Diese bezahlt auch die ARGE mit 54 Euro im Monat. Der Abschluß der Versicherung muss bei der ARGE nachgewiesen werden.

0

Was möchtest Du wissen?