Kann sie die Miete und Nebenkosten nachträglich einfordern?

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4 Antworten

Du bist als Partnerin eingezogen, nicht als Mieterin. Hast dich aus Kulanz an Betriebskosten beteiligt. Daraus lässt sich im Nachhinein kein Mietverhältnis konstruieren, zumal es keinerlei diesbezügliche Abmachungen gab. Hier wird kaum ein Anwalt gegen dich was ausrichten können. Die Rechtslage gibt nichts her, was solcherlei Forderungen, noch dazu rückwirkend, ermöglichen könnte. Bleib also ruhig und warte ab. Falls die Schwiegermutter in Spe klagen sollte, dürfte sie verlieren. Du solltest nicht klagen.

Vielen Dank. Das beruhigt doch ungemein. Die Aufregung durch die Trennung ist sowieso enorm gross und dann so was noch. Ich warte ab.

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Es gibt keinen Mietvertrag. Wenn es einen gäbe, hätte er dich nicht ohne Kündigungsfrist rausschmeißen dürfen.

Genauso sehe ich das ja auch. Aber mehr oder weniger versucht er mich mit solchen Aussagen über den Anwalt einzuschüchtern. Glaube, ich schliesse trotzdem lieber mal ne Rechtsschutzversicherung ab.

Eine RSV für diesen Fall kommt nicht zum Tragen. Nur für Künftiges.

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@albatros

Bis jetzt ist ja noch nichts über den Anwalt gekommen. Wenn ich da was abschliesse ist es ja bevor die Ernst machen. Oder nicht?

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@struggler2015

Albatros hat recht - relevant ist das strittige Ereignis, nicht die Klageerhebung.

Aber keine Sorge - der Anwalt wird denen kostenpflichtig die Sinnlosigkeit ihres Vorhabens erlären - oder einen sinnlosen Brief schicken, mit dem du dich wieder hier meldest.

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Klar kann sie darauf bestehen, ob sie das gerichtlich durchsetzen kann ist eine andere Frage.

Ohne irgendwas schriftliches, ohne irgendeine Vereinbarung dürfte das für die Dame schwer zu begründen sein, egal ob mit oder ohne Anwalt.

Drohen wird der Anwalt sicherlich, ob das nur heiße Luft ist um dich einzuschüchtern kann dir nur dein Anwalt sicher sagen.

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