Miete nicht gezahlt 1 Mahnung. danach Mahnbescheid?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Die Kosten für den gerichtlichen Mahnbescheid, das ist was anderes als Mahngebühren, müßtest Du erst zahlen wenn es zu einem Prozeß kommt der zu Deinen Ungunsten ausgeht.

Bedenke das mehrfach verspätete Mietzahlungen den Vermieter zur Kündigung berechtigen. Im E-Fall sogar zur fristlosen.

Und so wie Dein Vermieter drauf ist kommt das bei der nächsten verspäteten Mietzahlung mit Sicherheit.

Wann Lohn, Gehalt o. ä. kommt ist völlig irrelevant. Miete ist spätestens am 3. Werktag des Monats fällig. Fällig heißt muß auf dem Konto des Vermieters sein. 

Die Kosten für einen Mahnbescheid zählen zum Verzugsschaden und müssen vom Schuldner getragen werden, solange er bei der Erstellung im Verzug war. Warum sollte man deswegen einen Rechtsstreit riskieren?

1

Entscheidend ist das Antragsdatum. War zu diesem Zeitpunkt deine Zahlung noch nicht eingetroffen, hast du dich noch in Verzug befunden und musst die Kosten des Mahnbescheids tragen. Dafür hätte es übrigens noch nicht mal eine Mahnung gebraucht. Mit Ablauf des dritten Tags des Monats befindet man sich automatisch in Verzug. Lass so etwas nicht nochmal vorkommen und lege dir dringend Rücklagen an!

Natürlich, denn du hast die Miete ja schließlich 3 Wochen zu spät überwiesen und auf die Erinnerung nicht reagiert. Deine privaten finanziellen Probleme muss deine Vermieterin nicht ausbaden!

Was möchtest Du wissen?