miete nach 10 jahren erhöhen

5 Antworten

  1. Deine Freundin soll sich freuen, dass sie 10 Jahre lang die gleiche Miete hatte. Sie hat u. U. viel Geld gespart. Die Verbraucherpreise und auch allgemein die Einkommen sind in dieser Zeit ansonsten um ca. 15 bis 20 % gestiegen. Selbt bei einer Mieterhöhung in dieser Größenordnung jetzt auf einen Schlag hätte Deine Freundin viel Geld gespart.

  2. In München gab es vor einiger Zeit einen Prozess, wo ein Wohnungskäufer einen Voreigentümer auf Schadensersatz geklagt hat, weil dieser sehr lange Zeit die Miete nicht erhöht hatte und damit einen "Rückstand" verursachte, der so schnell nicht aufzuholen ist. Ist zwar ziemlich absurd, aber Eigentümer müssen auch auf so etwas schauen.

  3. Die geplanten Mietrechtsänderungen zwingen Vermieter jetzt geradezu, ihre Mieten zu erhöhen, um nicht später einen sehr großen Nachteil zu haben. Angenommen Deine Freundin zieht aus, könnte nach diesen Plänen der Vermieter nur eine um 10 % höhere neue Miete verlangen. Bei 10 Jahren ohne Erhöhung könnte das verglichen mit anderen Wohnungen ein großer Nachteil sein. Auch die Mieterhöhungsbremse die ggf. die Möglichkeit zur Erhöhung von 20 auf 15 Prozent innerhalb von 3 Jahren herab setzt, zwingt jetzt zum handeln.

Der Vermieter kann um die Zustimmung zu einer Erhöhung bitten. Die Freundin hat dann bis zu knapp 3 Monate Zeit, sich das zu überlegen. Stimmt sie nicht zu muss sie mit einer Klage auf Zustimmung rechnen, was bei diesen Voraussetzungen teuer werden könnte. Oder sie zieht aus. (Sonderkündigungsrecht)

Ob das Verlangen rechtens ist, hängt davon ab, ob die neue Miete innerhalb des vorgegebenen Rahmens eines qualifizierten Mietspiegels liegt oder ob der Vermieter 3 konkrete Vergleichsmieten benennen kann, die der neuen Miethöhe entsprechen.

Der Vermieter kann gem. § 558 BGB in einem Zeitraum von 3 Jahren die Miete max. um ingesamt 20% bzw. um 15% in Gegenden mit Mietbremse erhöhen, und zwar wenn er sich auf den Mietspiegel der Gemeinde/Stadt bezieht oder Deiner Freundin 3 Vergleichsmieten nennt.

http://dejure.org/gesetze/BGB/558.html

nun will der vermieter die kaltmiete erhöhen.ist das einfach so rechtens?

Ja.

habe mal gehört das bei alten mietverträgen ,dies kein bestand hat.

Da hst du etwas Falsches gehört: Nach den gesetzl. Bestimmungen des § 558 BGB kann der Vermieter jedes Jahr bis zur ortsüblichen Miete Erhöhung verlangen und nach 3 Monaten beanspruchen, sofern die Erhöhungen innerhalb von 3 Jahren nicht mehr als 20% ausmachen: http://dejure.org/gesetze/BGB/558.html

G imager761

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Ich finde es allerdings höchst seltsam, dass sich der Vermieter auf die Vergleichsmiete der 3 WE in seinem Bestand beruft. Das ist doch nicht rechtens, oder? Dann könnte ja jeder Monopolist machen was er will. Auf meine Frage, ob es noch andere Vergleichsmieten gibt, die nicht in seinem Bestand sind, erklärte er mir, dass er das nicht brauche, da seine Anwälte ihm versichern, dass er nur 3 brauche, egal ob sie in seinem Bestand sind.
Ist das rechtens? Wenn nicht, kann ich mich ja verklagen lassen und gewinne den Rechtsstreit!?
Danke für eure Kommentare!

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Mieterhöhung bereits nach 18 Monaten ab Einzug

Ich wohne seit Februar 2013 zur Miete in einer Einliegerwohnung, quasi mit dem Vermieter unter einem Dach. Am Wochenende kam mein Vermieter und meinte er möchte die Miete um 10% erhöhen und er würde mir das auch nochmal schriftlich geben. Heute hatte ich einen Zettel im Briefkasten, auf dem Stand, dass ich ab dem nächsten Monate, also bereits im Juni 10% mehr zahlen soll. Zum einen habe ich gehört, dass eine Mieterhöhung erst nach drei Jahren möglich ist und zum anderen, dass das nur mit einer dreimonatigen Frist und einer aussagekräftigen Begründung rechtens ist. Da ich keinen Streit mit dem Vermieter möchte, halte ich es für Sinnvoll vorher abzuklären, wer im Recht ist. Vielen Dank!

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Mieterhöhung trotz hoher Miete?

Folgendes Problem:

Ich habe am Wochenende eine Mieterhöhung bekommen, in der ich aufgefordert werde ab Februar knapp 10% mehr Kaltmiete zu zahlen. Begründung: „Anpassung an den derzeitigen Mietspiegel“

Da der Mietspiel nicht angehängt wurde, habe ich ihn mir heute besorgt und musste folgendes feststellen:

  • Preis laut Mietspiegel: 5,80€/qm
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Kostenübernahme nach Schimmelbeseitigung (Tapete, Schimmelmöbel etc) Vermieter trug Schuld durch Baumängel!?

Hallo Liebe Leute,

das wird jetzt ein Spezieller und langer Text und ich hoffe auf Anständigen Rat!

Zur Sachlage:

Im Wohnzimmer war an mehreren Stellen im Wohnzimmer Schimmel. Hervorgerufen durch fehlenden Dachüberstand am Haus und unzureichender Dämmung der Fassade.

Der Vermieter (der über mir Wohnt) hatte an den gleichen Stellen das Problem. Er hat sein Haus Rundum überarbeitet, d.h: - Neue Drinage - Dachüberstand hinzugefügt - Komplett neue Fassade (alte runter und neue Dämmung + putz etc. machen lassen) - Extra (seine Aussage) Anti Schimmel Zeug (bitumen oder so) an der Bodenplatte benutzt) - Die Stellen in mein Wohnzimmer beseitigt (Tapete und Putz ab) und nach Trocknung neu Verputzt) "Siehe bild im Anhang"

Soweit so gut!

Jetzt ist die Frage (Schimmel war jetzt 3 Jahre!!! im Wohnzimmer): Es riecht trotz gutem Lüften und viel Febreze immer noch muffig und stickig im Wohnzimmer, also gehe ich davon aus das die Möbel, wie Sofa (Stoff) Sideboards (die davor Standen), Schimmelsporen enthalten und entsorgt werden müssen. Auch die neu Geputzte-Stelle muss Tapeziert werden (eig das Komplette Zimmer wegen der Dauer der Schimmelbelastung) (Ja es war "Böser Schimmel)

Trägt der Vermieter (da es ja sein Verschulden war) die Kosten für die Tapete/ Farbe und für neue Möbel (Natürlich nur Preislich wie die alten Möbel minus Preisminderung durch "alter" der Möbel)???

Randfakten: - seid 1 Jahr Verminderte Miete (Nebenkosten entfallen)"80€" - Miete Normal 480€, im moent 400€ - Ich habe keine Hausratversicherung (die bei dem Fall eh nicht greift) - Finanziell sieht es bei mir extrem dünn aus, was das Kaufen der Dinge mir echt schwer macht. - Vermieter ist nicht auf Krawall gebürstet (sind per "DU"), heißt kein Gericht muss regeln. - In ein paar Tagen kommt es zum Gespräch wegen neuen Mietvertrag/ Mieterhöhung (was ja alle 2 Jahre machbar ist und bei mir "wegen dem Schimmel" nie gemacht wurde) - Nebenkostennachzahlung musste ich nie Zahlen wegen dem Schimmel - Alles Schriftlich abgesegnet - Hilfreiche Infos zu mein Fall, bezüglich die Kostenübernahme der Tapete und Möbel habe ich nicht gefunden

Euer Rat???

Wer hat da Ahnung oder Erfahrung? Ich bitte um knackige und gute Hilfe, also kein drum herum Gerede von wegen wer ist Schuld? Lüften etc. der Sachverhalt ist wie Oben geschrieben ja klar.

Ich würde bei dem Gespräch in paar Tagen mit dem Vermieter schon gerne dieses Thema ansprechen das er, oder seine Hausrat/ Gebäudeversicherung, zumindest die Kosten der Tapete/ Farbe zu übernehmen hat (Auch wenn die Renovierung des Hauses schon extrem Teuer war "30000€")

Kann ich mich da auf was Berufen? ggf. Beweise (Gerichtsurteil etc)

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung aber denke sollte alles gut geschildert sein :)

Ich bitte um schnelle Hilfe wenn möglich und bedanke mich bei jedem einzelnen der guten Rat hat :)

Liebe Grüße L.

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Undichte Fenster angeblich dicht?

Wir wohen in einem sanierten Altbau mit 20 Jahre alten Kuststofffenster. Erstens haben wir das Problem, dass wir uns totheizen, bei momentanen Temperaturen die noch nichtmal im Minusbereich liegen und zum Zweiten hat man wenn man in Fensternähe steht oder sitzt, permanent das Gefühl es zieht. Zum Beispiel friert man bei 22 Grad Raumtemperatur, wenn man auf der Couch sitzt (Fenster direkt dahinter). Im Zimmer unserer neun Monate alten Tochter steht die Heizung auf höchster Stufe, aber mehr als 20 Grad bekommt man nicht (und das nur, wenn man die Thermorollos ganztägig untern lässt; sind sie oben bekommt man maximal 18-19 Grad hin). Wr haben hier auch trotz korrektem Heiz- und Lüftverhalten ständig Kondenswasser an den Fenstern und Pfützen, die ich wegwischen muss. Musste auch schon Schimmel entfernen. Der Hausverwalter (macht häufig Probleme) war nun heute da und hat die Luftfeuchtigkeit gemessen. Die war mit 51% super. Ausgerechnet heute, war nun mal kein Kondenswasser an den Fenstern. Er hat dann noch mit irgendeinem Gerät gemessen und gemeint, alle Fenster wären dicht. Aber wir bilden uns den Luftzug doch nicht ein und auch das Kondenswasser ist sonst auch immer da. Wo könnte das Problem denn noch liegen? Der Verwalter hat natürlich nun gesagt, er könne uns nicht weiterhelfen, da er keine Probleme erkennen kann und uns mehr oder weniger vorgeworfen, wir hätten das erfunden.

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