Miete Fernsehen

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4 Antworten

wieviel von der Miete kann ich abziehen für die Ersparnis des Vermieters für Betriebskosten, Wartung und Reparaturrücklage der bisherigen Anlage?

Null. Die Kosten wurden bzw. werden nunmehr für die Wartung des BK-Anschkusses aufgewendet.

Oder kann ich gar die Miete generell kürzen, weil kein Fernsehanschluss mehr in der Wohnung ist?

Nein, warum auch? Es bestehen ja drei potentielle Empfangsmöglichkeiten :-)

Der Vermieter weigert sich jetzt, die analoge Anlage auf digital umzustellen.

Zurecht, denn

Er verweist auf das Breitbandkabel, das zwar im Haus, aber nicht in der Wohnung ist oder auf DVB-T.

Falls dir beide Möglichkeiten nicht zusagen, und der VM die analoge SAT-Anlage nicht demontiert, kannst du ja auf eigenen Kosten digitale LNB montieren (lassen) :-O

G imager761

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Draube 24.03.2012, 11:40

Null. Die Kosten wurden bzw. werden nunmehr für die Wartung des BK-Anschkusses aufgewendet<

Die Antwort ist m.E. nicht richtig. Der Nutzer zahlt für die Wartung des BK-Anschlusses Gebühren an den Kabelbetreiber, nicht an den Vermieter. Insofern profitiert der Vermieter, weil er keine (Betriebs)Kosten für den bisherigen Sat-Anschluss mehr hat. Deshalb will ich ja diesen Kostenanteil meiner Miete abziehen.

Anders wäre es, wenn der BK-Anschluss vom Vermieter bereitgestellt und in der Wohnung vorhanden wäre, wie es bei vielen Mietwohnungen von Wohnungsunternehmen der Fall ist. Dies trifft bei mir aber nicht zu.

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Eine Einmalige Anschaffung ein neues LNB und Jeder Mieter beteiligt sich daran.Die SAT Receiver sind jedem seine eigene Sache.

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Du bist berechtigt, dir eine eigene Sat-Anlage auf dem Balkon aufzustellen und die Nebenkostenumlage entsprechend zu kürzen.

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Draube 23.03.2012, 17:47

Der Vermieter hat ausdrücklich verboten, daß die Mieter jetzt eigene Sat-Anlagen aufstellen. Der Fernsehanschluss ist normalerweise Bestandteil der Miete, nicht der Nebenkosten. Daher ist mir auch nicht bekannt, wieviel anteilig der Vermieter für den Fernsehanschluss berechnet. Bei Nebenkosten stünde dies ja in der jährlichen Nebenkosteabrechnung.

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imager761 23.03.2012, 18:27

Falsch.

Bei einer Grundversorgung und Empfangsmöglichkeiten derselben Sender darf er private Schüsseln untersagen.

Und die Wartungskosten wären unabhängig von der Nutzung wirksam umlegbar. Wenn ich die Treppe nutze, zahle ich dennoch Aufzugswartungskostenanteil, eine eigene Müllentsorgung vermeidet keine Betriebskostenbeteiligung.

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Du hast schlechte Karten. Eine eigene Schüssel darf der Vermieter verbieten (Ausnahme u.U. bei ausländischen Mietern), und zum Einbau einer neuen LNB kannst Du den Vermieter nicht zwingen, weil die "Grundversorgung" gesichert ist. Da hilft nur (gemeinsames) Verhandeln.

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