Mich stört die Flüchtlingsdebatte, was soll diese ganze Debatte bringen?

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13 Antworten

Den Nationalismus kann man nicht beseitigen, indem man Parteien verbietet. Diese Parteien sind nur Folge von rechtem Gedankengut, von nationalistischen Vorstellungen. Und die sind leider in fast allen Parteien vertreten, dh die Parteien müssten sich selbst verbieten.

Die Debatte über die Flüchtlinge und das Aufbauschen der Probleme mit ihnen ist von den Rechten angezettelt, aber das heißt nicht, dass man sie ihnen überlassen sollte. Denn sonst bringt sie nur etwas für die Rechten.

Die Auseinandersetzung mit rechter Propaganda ist auch eine Chance, sie zu analysieren und darüber aufzuklären, also viele Menschen zu immunisieren gegen solche Wahnvorstellungen. Wenn sie keinen Erfolg mehr hat, wird die braune Welle auch wieder abklingen.

Ich sehe die gegenwärtigen rechten Aktivitäten als Konterrevolution gegen die Menschlichkeit. Wir leben in einem System, dem es ziemlich egal ist, wie es den Menschen damit geht. Die Hauptrolle spielt das Geld und jeder muss selbst sehen, wie er damit klarkommt.

Viele haben sich an das System so sehr angepasst, dass sie verstört sind, wenn plötzlich etwas ganz anders läuft. Wenn das Elend und die Hilfsbedürftigkeit von Menschen nun eine Rolle spielt und ihnen geholfen wird. Da kommt Neid auf, weil sie mit dem Gefühl leben, dass ihnen selbst nicht geholfen wurde.

Sie haben gelernt, sich in eine Rangfolge einzuordnen und auch ein schlechtes Leben zu akzeptieren. Solange es allen schlecht geht, ist es für sie in Ordnung. Aber wenn jemand unter ihrem Rang - und Ausländer sind für echte Deutsche immer unter ihrem Rang - scheinbar besser behandelt wird, gehen sie auf die Barrikaden und wollen das System wiederherstellen, das sie gewohnt sind.

Dass sich jetzt viele Deutsche als rechts outen, die früher zur Mitte zu gehören schienen, ist nur die eine Seite der Flüchtlingsdebatte. Es gibt aber auch Viele, für die klarer geworden ist, dass sie nicht rechts stehen und etwas gegen den Rechtsruck und für die internationale Menschlichkeit tun wollen.

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Kommentar von Ruehrstab
11.02.2016, 22:17

These: Die Tatsache, dass die deutsche Bundespolitik sich im Spätsommer Flüchtlingen gegenüber so völlig überraschend empfänglich gezeigt hat, ist vor allem dem Umstand zu verdanken, dass die deutsche Zivilgesellschaft, also Du und ich, dass wir Deutsche nach den Naziangriffen auf Flüchtlinge und ihre Häuser einfach so angewidert waren, dass wir in der anderen Richtung darauf reagiert haben. Was für ein Glücksfall ! :)

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Diese Debatte soll uns von anderen Dingen ablenken. Ebenso wie das Glühbirnenverbot oder der VW-Skandal. 

Eins so absurd wie das andere. Ich meine: Glühbirnen sind verboten, wegen Klimaschutz - aber Heizpilze sind erlaubt? Und Flugbenzin ist weiterhin steuerfrei? Macht Sinn, ne.

Und VW? Da sind die Abgaswerte nicht ganz so niedrig wie angegeben. Aber es ist weder während der Fahrt der Airbag aufgegangen, noch das Zündschloss eingerastet. Das Auto ist auch nicht einfach immer schneller geworden, so dass es zu Todesopfern kam. Aber man macht jetzt daraus einen für VW bald schon existenzbedrohlichen Skandal.

Wovon lenkt uns die Flüchtlingsdebatte ab? Vielleicht von TTIP (= freie Bahn für Genfood in Europa, auch gegen den Willen der Bevölkerung), oder von der seit Jahren desolaten Lage auf dem Arbeitsmarkt. 

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Ja unangehme Meinungen die entgegengesetzt zur poitischen Einstellung sind da möchte man am besten verbieten.Das habe ich jüngst in meinen Verwandenkreis erlebt bis zum Abbruch der Beziehungen.Nur alle Flüchtlinge können nun mal nicht nach Deutschland kommen.Erstens gibt es auch noch andere Staaten die Asyl bieten könnten wenn sie nur wollten. Denke da an die muslimischen Bruderstaaten insbesondere die sehr reich sind.Zweitens geht das Kostenneviau in die Zig-Millarden was unser Land braucht für die Infrastruktur.. Schulen sehen aus wie Sau,manche Straßen sind ein Flickteppich und Wohnungen vor allen Günstige fehlen fast überall.Geschweige den Zustand der Bundeswehr .

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Kommentar von benni12321
08.02.2016, 09:20

Das hat alles auch schon gefehlt bevor die Flüchtlinge kamen. Das Geld dafür muss man dort holen wo es ist (knapp 10 Billionen Privatvermögen in Deutschland) und nicht die Flüchtlinge für Missstände verantwortlich machen die sich über Jahrzehnte aufgebaut haben. Laut Studie der Bertelsmannstiftung wirken sich Migranten der Vergangenheit insgesamt positiv auf die Staatsbilanz aus. (Steuerzahlungen - soziale Leistungen)

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Ja, was ist eigentlich so schlimm daran? Ich bin ja da auch eher Laie. Aber wir können ja mal die Profis fragen. Z.B. den Innenminister des Saarlandes Klaus Bouillon (CDU). Zitat aus dem heutigen TAGESSPIEGEL:

„Das kann nicht mehr so weitergehen“, sagte Bouillon. Er fürchte, dass im Frühjahr der Zustrom der Flüchtlinge wieder zunehme. Dann werde „auch der einheimischen Bevölkerung irgendwann der Kragen platzen“
...
Bouillon warnte vor Unruhen und sogar Gewalt, sollte die Zahl der Flüchtlinge nicht rasch geringer werden. Die Stimmung in der Bevölkerung bereite ihm Sorge. „Die Menschen sind verunsichert und sie haben Angst.“ Nachdem 2015 rund eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren und der Zustrom noch immer nicht abreiße, bekannte der Innenminister, die Flüchtlingskrise habe „die öffentliche Ordnung in Deutschland nachhaltig gestört“. Seit den Vorfällen an Silvester in Köln sei auch klar, „dass die öffentliche Sicherheit gefährdet ist“.
...
Noch einmal eine Million, so Bouillon, „schaffen wir nicht“. Kämen zu der Zahl von 2015 noch deutlich mehr Flüchtlinge dazu, prophezeite er, „dann wird es Unruhen und Gewalt geben und zwar in den Einrichtungen und auch zwischen Flüchtlingen und der Bevölkerung.“ Das könne niemand wollen. Bouillon stellte klar: „Wir sind in Deutschland an unseren Grenzen angekommen.“

http://www.tagesspiegel.de/politik/klaus-bouillon-zur-eu-fluechtlingspolitik-saarlands-innenminister-will-aufnahmeverweigerern-geldhahn-zudrehen/12929202.html

Frage: gehört die CDU Deiner Meinung nach auch zu den rechten Parteien, die Du gerne verbieten möchtest? Möchtest Du die vielleicht vorher noch vom Verfassungsschutz beobachten lassen?

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Kommentar von benni12321
08.02.2016, 09:06

Was für ein Armutszeugnis für die CDU. Der sagt doch nichts anderes als dass man sich den Rechten beugen muss sobald sie gewalttätig werden und den Aufstand proben.
So eine Aussage leistet gewalttätigen Rechten nur Vorschub.

Und der Quatsch mit der öffentlichen Sicherheit wegen Köln ist absolut unseriös - zum einen vermengt er damit wieder alle kommende Flüchtlinge mit diesem Vorfall und auch dieser Vorfall in Köln ist nur ein Bruchteil der Straftaten in Deutschland die in diesem Jahr bereits stattgefunden haben, wenn man sich die Gesamtstatistik betrachtet sind auch durch Köln Flüchtlinge nicht auffälliger als Deutsche.

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Kommentar von ReverserK
08.02.2016, 10:52

deine Sarkastische Antwort ist soo unnötig zumal benni12321 recht hat. Die Medien Übertreiben gerne. Immer wird nur das Schlechte gezeigt. Wenn ein Haus abfällt interessiert das keine sau aber wenn ein Flüchtlingsheim brennt berichtet wirklich jeder Sender. Daher wird das Ereigniss in Köln auch größer gemacht als es ist. Das ist schon immer so gewesen oder hastu schon mal gehört dass die Tagesschau gesagt hätte dass die Bahnen Bahnen keine Verspätung hatten?

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Kommentar von ReverserK
08.02.2016, 10:53

*Haus Abfackelt

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Was soll eigentlich diese ganze Debatte bringen?

Eine lebendige Debattierkultur ist für eine funktionierende Demokratie unabdingbar. Es wird noch viel zu wenig debattiert in diesem Land.

Was ist daran so schlimm wenn alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen wollen und wir die alle aufnehmen?

Schlimm ist da gar nichts. Es sind die einfachsten mathematischen Regeln die dieser Forderung diametral gegenüberstehen.

Und was ich noch nicht verstehe, warum man angesichts Deutschlands Vergangenheit, nicht alle rechte Parteien verbietet

Die totalitäre Vergangenheit mit totalitären Maßnahmen aufarbeiten zu wollen ist irgendwie widersprüchlich, oder nicht? Passt das in Dein Demokratieverständnis? In meins nicht, erinnert mich stark an Orwells Doppeldenk.



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von Renguees,

Zuerst deine Frage: >>warum man angesichts Deutschlands Vergangenheit, nicht alle rechte Parteien verbietet,<< Weil wir nicht in der Vergangenheit leben!!!

Und nun zu deiner Hauptfrage, in der Du "Flüchtlingsdebatte" und "Flüchtlinge usw", erwähnst. Wobei ich mich frage, was meinst Du mit "usw". Meinst Du vielleicht "Nichtflüchtlinge" ???

Immer wieder hört man, auch hier im Netz, welche Begriffe eine vernunftbegabte Kulturnation verwendet, wenn es darum geht, unterschiedlichste Menschengruppen unter den Begriff >>Flüchtlinge<< zu subsumieren. Das ergibt die Notwendigkeit zu umfänglichen Korrekturen.
Denn die offenkundig gewollte Mischung unterschiedlicher Begriffe wie >>Flüchtling<<, >>Migrant<<, >>Asylbewerber<<, >>Verfolgter<<, oder >>Zuwanderer<< und (>>Migrations-Hintergrund<< was auch immer diese Bezeichnung bedeutet). Ein weiterer Begriff ist >>Wirtschaftsflüchtling<<.

Flüchtling ist, wer sicheres Terrain betritt, wenn das Heimatland nicht (mehr) in der Lage ist, für Leib und Gesundheit zu bürgen;
der Asylbewerber darf sich auf den Artikel 16a Satz 1 des Grundgesetzes berufen, das feststellt, dass dieser Schutzgewährung die nachweisliche politische Verfolgung vorauszugehen hat;

Migranten hingegen verlassen ihr Land aus eigenem Antrieb (sie emigrieren) - in der Hoffnung auf einen höheren Lebensstandart im Zielland;

Wirtschaftsflüchtling ist, (meine Definition) wer bei uns in Deutschland Kapital erwirtschaftet und dies vor dem Fiskus in ein Steuerparadies versteckt. Der bekannteste dürfte wohl Uli Hoeneß (Unternehmer und ehemaliger Präsident des FC Bayern) sein. Ein anderer flüchtete sogar selbst vor dem Fiskus. Waldemar "Waldi" Hartmann (Journalist, Moderator und Sportreporter) wohnte aus steuerlichen Gründen von 2000 bis 2015 in Chur in der Schweiz. (Seine eigene Aussage bei "Markus Lanz" auf mehrmalige Nachfrage. Nach der Steuerhöhe wurde er gefragt, "Antwort: dies sei Verhandlungssache"). Anmerkung von mir, "Wirtschafts-(steuer) flüchtlinge" bezahlen in der Schweiz weniger Steuern.

Schutzsuchende aus (Bürger-)Kriegsgebieten aufzunehmen, ist eine humanitäre Herausforderung ersten Ranges. Fest steht aber auch, das weder die Genfer Konvention noch andere Vertragswerke Staaten verpflichten, Migranten (sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge) Unterschlupf zu gewähren. In der nötigen Deutlichkeit ausgedrückt: Wer nicht politisch verfolgt oder kriegerischen Auseinandersetzungen ausgesetzt ist, ist auch kein Flüchtling !!!

Infam, egoistisch und politisch extrem kurzsichtig ist die für allzeitige Verwendbarkeit gefügig gemachte Leier von den >>Fachkräften<<, die unserem Arbeitsmarkt fortan in kürzester Zeit zu Verfügung stehen sollen. Denn abgesehen davon, dass der Terminus >>Fachkraft<< nur auf den geringsten Teil der Neuankömmlinge zutrifft, ist zu fragen, ob diesen - und damit Herkunftsländern - nicht erheblich eher geholfen wäre, wenn dieses vorgebliche Ausbildungsniveau dort zu Anhebung des Lebensstandards nutzbar gemacht würde. Diese geburtenstarken Nationen brauchen vor allem mit Hinblick auf die künftige Entwicklung zuvörderst ein gut ausgebildetes Personal, um gegenüber der wirtschaftsstarken Konkurrenz der etablierten Industrienationen und Schwellenländer nicht noch weiter zurückzufallen. So viel muss aus der Geschichte gelernt werden !!!

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Kommentar von EgonL
08.02.2016, 00:38

Nachgang:

Die meisten fliehen nicht vor Kriegen!!!

Es sind über 20.000 Flüchtlinge, die alleine das katholische Hilfswerk Caritas in Tanger registriert hat. Sie kommen aus Nigeria, Mali, dem Tschad, der Elfenbeinküste, aber auch aus Syrien und Pakistan. Marokko ist, neben Libyen und der Türkei, nach wie vor ein beliebtes Transitland von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa. Die meisten von ihnen fliehen nicht vor Krieg oder einem diktatorischen System. Sie suchen "ein besseres Leben". Und das nordafrikanische Königreich gilt als sicheres Sprungbrett in Wohlstand und Glück.

Die Ärmsten haben kein Geld zum Flüchten!!!
"Gewöhnlich denkt man, es sind die Ärmsten der Armen, die sich auf den Weg nach Europa machen", kommentiert Carmen González Enríquez, Uni-Professorin und langjährige Migrationsforscherin am Real Instituto Elcano in Madrid. "Das war noch nie so. Die Ärmsten könnten sich die teure Reise gar nicht leisten. Es ist nicht so, wie in Europa oder im Westen generell vermutet wird, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Armut und Migration gäbe und dass die meisten Migranten aus den ärmsten Regionen stammten. Das Gegenteil ist der Fall. Je mehr sich ein armes Land entwickelt, desto mehr Menschen emigrieren nach Europa – nicht anders herum."

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Schrecklich, so unreife Meinungen.

Die Flüchtlingsdebatte wird solange weitergehen wie sie ungelöst ist.

Ungelöst ist sie, solange Millionen Menschen jährlich aus der ganzen Welt fast ungehindert in das sehr kleine Deutschland reinströmen dürfen und dort dann auf Jahrzehnte von unseren Sozialgeldern verpflegt werden müssen.

Kein Land der Erde hält sowas auch nur 3 Jahre aus und daher betreibt diesen unerhörten Luxus auch nur Deutschland auf der Welt - solange, bis es in Chaos, Gewalt und Staatsbankrott untergeht.


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Hallo, Renguees.

...und wir alle aufnehmen - da spricht jemand, der gar keine Ahnung hat.

Dann öffne die Wohnung und lass alle rein, die rein wollen, sich kostenlos an euren Vorräten verpflegen, in euren Betten schlafen, euer Wasser trinken, und deine Familie zahlt alles.

So geht es dem deutschen Volk nämlich: nur, dass ihm die Wohnungstür zwangsweise durch Madame M. aus den Angeln gerissen und weg geschleppt wurde.

Die Diskussion ist es wert, weiter geführt zu werden, denn aus Beispielsweise 100Tsd werden ganz schnell 900Tsd, dürfen sie alle ihre Familien nach holen: die Zahl ist aber weit zu niedrig gegriffen.

Diese Leute kommen über sichere Drittländer wie Italien, Turkey, Österreich usw. und haben daher kein Asylrecht in Deutschland.

Fr. M. warf alle Gesetze über Bord als sie ALLE einlies und fröhlich schwatzte: Wir schaffen das!

DL zahlt schon für Flüchtlingslager in Turkey, Libanon usw., und mir komme nun so ein Jungspund wie du, der sagt, dass die Deutschen ewig für eine Vergangenheit zu zahlen haben, die seit 70 Jahren vorbei ist.

Da müsste Turkey auch noch lange zahlen: an die Armenier, welche den Genozid an 1,5 Mio. ihrer überlebten.

40% der aktuellen A. haben gar kein Bleiberecht, denn sie sind vorwiegend Iraker und Nordafrikaner.

Letztere sind diejenigen, die sich per Al Taharrush an deutschen Frauen an Silvester austobten oder der Iraker, der sich aus empfundenem sexuellen Notstand (4 Monate kein Sex) an einer 5 jährigen in DL verging.

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Kommentar von Crack
07.02.2016, 18:12

Diese Leute kommen über sichere Drittländer wie Italien, Turkey, Österreich usw. und haben daher kein Asylrecht in Deutschland.

Gut, und wie weiter?
Grenze dicht, alle ins Mittelmeer werfen?
Wieder täglich Bilder von hunderten Ertrunkenen?
Aber wenigstens Du bist dann beruhigt, richtig?

DL zahlt schon für Flüchtlingslager in Turkey, Libanon usw

Seit wann und warum?
Seit Kurzem und aus dem Grund um den Flüchtlingsstrom einzudämmen. Du verdrehst die Fakten!

40% der aktuellen A. haben gar kein Bleiberecht, denn sie sind vorwiegend Iraker und Nordafrikaner.

Hast du die Gesetzesänderungen verpasst und das was in Planung ist nicht vernommen?
Ihr seht immer nur das was in Euer Interpretationsbild der Stimmungsmache passt. Wenn sich etwas ändert um die Situation in den Griff zu bekommen - und das geschieht unbestritten - dann wird das einfach ausgeblendet?

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Deutschland kann leider nicht die ganze Welt retten.

Das ist wirtschaftlich und logistisch unmöglich.

Wenn alle meine Verwandten gleichzeitig zu Besuch kommen würden, könnte ich auch nicht allen einen Schlafplatz anbieten.

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Kommentar von Machtnix53
10.02.2016, 19:20

Ein schlechter Vergleich.

Das Verhältnis von deutschen Einwohnern zu Flüchtlingen ist etwa 100:1 . Das Verhältnis von dir zu allen deinen Verwandten ist 1:n.

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Also was Parteiverbote angeht, nicht die Parteien sind gefährlich solange der demokratische Rahmen funktioniert sondern die Bevölkerung die diesen Parteien ihre Stimme und somit Macht verleiht. Die Bevölkerung kann man nun mal nicht verbieten also wozu dann die Parteien verbieten.

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Da bin ich ganz deiner Meinung! Wenn schon diskutieren, dann doch bitte über das WIE, und nicht über das OB. Wenn jeder Deutsche nur einem Flüchtling helfen würde, dann hätten wir noch jede Menge Kapazitäten. Im Moment sieht es doch so aus, dass auf 160 Deutsche ein Asylbewerber kommt. Und der trotzdem häufig kaum Hilfe findet.

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Viele Menschen geben sich mit einfachen Antworten zufrieden. Und es gibt Kreise, die solche einfachen Antworten anbieten, um Stimmung zu machen.

Es kann für ein Land wie Deutschland wirtschaftlich kein Problem sein, 1-2 Millionen Flüchtlinge aufzunehmen. Wer das behauptet, lügt.

Es gibt aber Gründe, dass solche Zuwanderung kontrolliert vollzogen werden muss. Da sind sicher Fehler gemacht worden. Aber abweisen dürfen wir diese Menschen nicht. Zumal vieles von dem Elend, vor dem sie fliehen, von uns mitverursacht ist.

Rechte Parteien zu verbieten ist aber auch kein Allheilmittel. Der Mist steckt dann doch immer noch in den Köpfen. Es ist an uns, hier mit Vorbild und Überzeugung die Zahl der Schlechtmenschen zu reduzieren.

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Kommentar von realsausi2
07.02.2016, 22:08

Nur mal, um das klarzustellen: ich habe hier nichts löschen lassen. Deinen Pfeil runter, Ilknau, werte ich als Kompliment.

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Kommentar von EgonL
09.02.2016, 00:29

@realsausi2-

OK, Du sagst Flüchtlinge. Und meinst  "NUR"  Flüchtlinge? 

Oder meinst Du alle, die zu uns kommen und eine Asylantrag stellen, und die, die illegal die Grenze überschreiten?

Es stellen sich allerdings Fragen:

Gibt es ein Asylbewerber-Problem, können Asylbewerber zum Problem werden, gibt es Problem-Asylbewerber?

Meiner bescheidenen Meinung nach: Ja. Aber das Problem ist nicht das Problem, sondern nur das Symptom. Denn die Welt ist im Wandel. 
Ich bin übrigens weder links noch rechts, weder grün, schwarz, rot oder braun. 

Ein paar Überlegungen zu:
Asylbewerber, deren notwendige Integration, die Folgen für die innere Sicherheit und die Belastung für das Sozialsystem und die Gesellschaft

Einen Vorwurf, dass sich Asylbewerber (unabhängig davon, ob es sich um Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtlinge handelt) ein besseres Leben bei uns erhoffen kann ihnen nicht gemacht werden. Sie wollen ein besseres Leben, sie wollen von uns leben. Und uns geht´s ja relativ gut. Noch. Und Platz für Neuankömmlinge ist ja auch da. Noch. 

Zwei Fragen tun sich mir allerdings auf: 
1. Wie kommt es, dass plötzlich wie auf Verabredung eine Völkerwanderung einsetzt? Hat da jemand einen Knopf gedrückt oder Steckt da System dahinter?
2. Kann unser Sozialsystem und die Gesellschaft diesen Zustrom an Flüchtlingen auf Dauer verkraften? Man sollte ja vielleicht auch mal ein bissl vorwärtsdenken.

Wie viele gehen wieder?
Manche glauben oder hoffen, wenn im Flüchtlingsland der Krieg vorbei ist, würden diese wieder zurückkehren. Aber wer würde denn freiwillig ein Land verlassen, wo Milch und Geld - Bleiberecht mit lebenslanger Versorgung - fließt????

Und dann gibt´s noch Hardcore-Verweigerer, die zwar zur Ausreise verpflichtet sind, aber untergetaucht sind.
Und dann gibt´s noch Pingpong-Flüchtlinge, die gehen, kommen aber immer wieder:
Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), ... wies darauf hin, dass viele Asylbewerber vom Balkan nach einer Ausreise kurze Zeit später wieder nach Deutschland eingereist seien. „Denn mit dem Geld von einem drei- oder viermonatigen Aufenthalt in Deutschland ließ sich das Leben im Herkunftsland neun oder zehn Monate lang bestreiten.“

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und bald kommen sie aus diesem Land hier...."Saudi-Arabien"

Mich interessiert das auch nicht mehr und hoffe die Wahlen sind bald.

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