Methadonsubstitution und Behandlung

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4 Antworten

Ich kann Deine Situation verstehen. Auf der anderen Seite steht ein Arzt, der sich einer Take Home-Vergabe aufgeschlossen gegenüber zeigt, stets mit einem Bein im Knast oder muss um seine Approbation fürchten. Es gibt diesbezügliche Fälle zuhauf (einfach mal googeln oder sich bei der Bundesvereinigung von "JES" informieren.)

Im Übrigen ist der Wechsel zu einem anderen Vergabe-Arzt auch erst mit einer längeren Phase des Vertrauens-Aufbaus verbunden. Kein Doc wird Dir Tagesdosen überlassen, so lange er Deine Zuverlässigkeit nicht anhand der wenigen Möglichkeiten einschätzen kann, die ihm dafür zur Verfügung stehen.

Wer sich solchen Kriterien nicht unterordnen kann oder will, hat jederzeit die Möglichkeit des Ausstiegs. Und genau das scheint so gewollt zu sein.

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MikeLange 15.04.2013, 10:22

Wieso steht denn ein Arzt mit einem Bein im Knast, wenn er mir meine Verordneten Medikamente mitgibt? Es steht sogar in der Substitutionsverordnung das ein Take Home bis zu 7 Tagen möglich ist. Aber egal, ich bin bis zum 22.04.2013 krank geschrieben von dem operierendem Arzt, und verstehe einfach nicht das sich mein Arzt darüber hinweg setzt. Sollte ihm nicht daran gelegen sein das ich wieder gesund bin. Und nicht die Heilung meiner Wunde und damit verbundene Schmerzen durch so ein verantwortungsloses Handeln zu verlängern. Zumal er mich einen Tag später raus geworfen hat wegen der Sache. Fragen stellen ist also auch verboten, frei nach dem Motto: Nimm deine Medikamente und halt den Mund. Die "Nachteile" eines Arztwechsels sind mir durchaus bewusst, darum habe ich mir dieses herablassende Benehmen von Dr. Beumelburg immer wieder bieten lassen. Dieses war ja nicht die erste Geschichte wo man sich wie ein Mensch nicht 2 sondern sogar 3 Klasse behandeln lassen muss. Zumal ich nicht der Einzige bin dem es so geht, aber der Einzige der jetzt mal was gesagt hat. Mit dem Ergebnis das ich raus geworfen wurde. Ach und aXXLJ wie ich eingangs erwähnte, bin ich seit 2009 bei ihm in Behandlung mit sauberen UKs, wenn mein Arzt da nicht einschätzen kann ob er mir mein Medikament für 2 Tage mitgeben kann, dann weiß ich auch nicht weiter. Ich frage ja nicht weil ich einen Schnupfen habe, sondern 1 Tag nach einer OP bei ihm in der Praxis erscheinen muss. Ich habe eine Fahrzeit von ca. 1,5 Stunden, und die ganze Sache beim Arzt dauert ca. 2 Minuten. Das steht doch in keinem Verhältnis, der klare Menschenverstand (soweit vorhanden) sagt einem doch das hier ein Take Home mehr als angebracht wäre. Zumal er sich die Wunde nicht einmal hat zeigen lassen, oder mal gefragt was die Heilung macht. Zu einer Methadonsubstitution gehört meiner Meinung ja etwas mehr als "nur" die Vergabe an sich. Da sollte schon mal über eine Unverträglichkeit gesprochen werden, oder ob man mit der Dosierung klar kommt. Eben solche Sachen die über eine Vergabe hinaus gehen. Solche Gespräche finden auch nicht statt. Das es, wie Du sagst, Fälle zuhauf gibt weiß ich selber auch, aber ich unterstelle doch auch nicht jedem anderen Patienten den ich in der Praxis treffe, das er "blau macht" oder ein Simulant ist. Und nach vier Jahren sollte selbst der (Entschuldigung) dümmste Arzt merken wer es ehrlich meint und wer nicht. Zumal meine UKs seit Jahren sauber sind.

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aXXLJ 15.04.2013, 10:38
@MikeLange

Thx for * (724)

Ich kann Deinem Substi-Doc nicht in den Kopf schauen. Andererseits weiß ich nichts davon, dass Ärzte zwingend an eine Take Home-Vergabe gebunden sind. Möglicherweise ist es tatsächlich so, dass über die permanente Unzufriedenheit des Patienten dessen schnellerer Ausstieg aus dem Programm erreicht werden soll.

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Ich bekomme selber seit 2003 Methadon der 1 Arzt gab es mir am Anfang für 3 Tage mit nach Hause nach den 3 Tagen bekam ich immer Take-Home der Arzt behandelte aber einen unserer Sorte wie einen Mörder oder so und das ob wohl ich ihm immer Urlaubskarten geschickt habe und mich auch auf den Karten noch mal bedankte das er mir für den Urlaub 2 Wochen Rezept ausstellte. Er ging aber nur bis auf 4 ml Methadon hoch das hielt ich ein paar Jahre durch weil ich Angst hatte einen anderen Arzt zu finden zu dem das Take-Home Problem und dadurch das ich in Niedersachsen auf dem Land lebe es mit Ärzten schlecht aussieht.Dann half mir ein Freund der war bei einer Ärztin die schon älter war und voll und ganz auf den Patienten einging die Fahrt änderte sich von 12 Km auf 33 Km aber mein Vater fuhr mich hin ich gab ihm auch immer Spritgeld da er ja auch warten musste bis ich aus der Praxis kam als ich das erste mal bei der Ärztin war klopfte mein Herz wie verrückt 4 Std. dauerte es bis ich ran kam ich dachte wenn das immer so läuft dann macht das mein Vater nicht mit aber das war zum Glück nur ein stressiger Tag.Wir unterhielten uns ich berichtete vom Arzt bei dem ich ja noch in Behandlung war und ob ich wechseln könnte da er mich seit Jahren nicht mehr hoch stuft da sagte sie der Körper gewöhnt sich an die Dosis wird man über Jahre nicht hoch gestuft wird kommt der Entzug.sSie fragte nach meiner Dosis 4 ml dann fragte sie wie viel ich denn bräuchte ich sagte 6 ml müssen es schon sein auch wegen dem längeren weg sie sagte sie gibt mir 5,5 ml und wir sprechen uns in einem Monat wieder ich kehrte zu meinem Arzt zurück und schilderte ihm das und fragte ihn ob er mir diese Dosis gibt dann würde ich sogar nicht wechseln wegen den Km aber er nein dann hau doch ab ich Idiot sagte noch vielen Dank für die Behandlung und wollte ihm die Hand geben er nahm sie nicht wie muss ein Mensch drauf sein der so mit seinen Patienten um geht. Er machte eindeutig unterschiede zwischen den normalen und uns. Gut ich fuhr zur Ärztin bekam das Rezept die Arzthelferinnen waren super nett und Take-Home für eine Woche 5,5 ml. Ich freute mich mein Vater wegen dem bißchen mehr müssen wir jetzt jede Woche hier her ich sagte ihm das sie mich noch höher stufen wird.Einen Monat später ging ich zu ihr rein wir redeten eine halbe Stunde sie maß den Bludruck und fragte mich wie es mir mit der Dosierung gehe ich antwortete ehrlich nicht gut sie ging dann auf 6,5 ml. Auch Take-Home ich war bei ihr 2 Jahre in der Zeit stufte sie mich von 4 ml auf 11 ml ich konnte in den Urlaub fahren Urlaubsrezepte waren kein Problem selbst 2 mal im Jahr und da ich keine Drogen nahm war alles super.Man merkte aber das sie mit ihrem Rücken schlimme schmerzen hatte und als ich aus dem Urlaub kam und mein Rezept holen wollte da sagte die Schwester Herr... wir haben gar nicht an sie gedacht Frau Doktor kann die Praxis aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr leiten ich darf ihnen auch kein Rezept ausstellen bis sie einen neuen Arzt finden können. Alle die das Zeug nehmen wissen was 11 ml heißen und wenn man so eine Nachricht hört ich rief in Hannover bei der BTM Behörde an dort sollte sie mir die Ärzte nennen in dem und dem Umkreis. Ich fuhr zu 3 Ärzten der eine hatte alle Plätze belegt mein Herz mein Blutdruck meine Nervosität wurden immer schlimmer dann fuhren wir zum 2 Arzt auch bei ihm waren alle Plätze belegt ich solle doch noch mal in ein paar Wochen anrufen manche springen ab hallo dann kann ich mich ja gleich erschießen. Wir fuhren zum letzten Arzt ich betete bitte bitte die Schwestern waren nett und tatsächlich 1 Platz war noch frei aber der Arzt kann mich erst in 2 Tagen sprechen ich bedankte mich für das auf nehmen in das Programm und dann im Auto heulte ich wie ein kleiner Junge zu Hause als ich alleine war heulte ich noch mehr ich wusste was es heißt 2 Tage ohne 11 ml und Stoff besorgen machte ich schon seit Jahren nicht außerdem hatte ich Panik das ich dann doch nicht aufgenommen werde .Die 2 Tage waren die Hölle auf Erden nicht einmal geschlafen 1 Sekunde kam wie 1 Minute vor 1 Minute wie 1 Stunde 1 Stunde wie ein Tag und ein Tag wie eine Woche so kann man sich das vorstellen.Dann kamich zu dem Arzt rein ein jüngerer man merkte aber sofort den Unterschied zu der guten Ärztin das Gespräch dauerte 5min Take-Home macht er gar nicht ob wohl ich im durch meine Dokumentation beweisen konnte das ich bei allen 2 Ärzten zu vor Take-Home bekam das interessierte ihn nicht er fragte auch nicht ob meine Dosis ausreicht. Ich ging dann raus zum Auto meines Vaters und sagte ihm nun miss ich jeden Tag in die Apotheke das ging 1,5 Jahre so was soll so was es ist eine anerkannte Krankheit einer der Morphium braucht dr würde denken was ist nun los jeden Tag in die Apotheke und dort es trinken. Warum werden wir so behandelt wärent andere die Opiate bekommen ihr Medikament mit nach Hause nehmen dürfen.Das gleiche mit dem jede Woche zum Arzt fahren 21 Km hin und 21 Km zurück und das seit 2003 das ist doch eine glatte Bestrafung dafür das wir damals zu dumm waren und es genommen haben aber irgend wann muss doch das ein Ende haben zu min.das man alle 2 Wochen zum Arzt muss und das, dass Rezept auch für 2 Wochen halten muss das wäre doch mal eine Lösung damit wir auch mal zur Ruhe kommen können stellt es euch normalen Leute vor ihr müsstet jede Woche zum Arzt jeden Tag in die Apotheke vielleicht wie bei mir nach 1,5 Jahren endlich Take-Home bekommen wer denkt wir haben es leicht der Täuscht sichdeshalb schreibe ich diesen Text mal damit ihr seht das wir es wirklich nicht einfach haben.Inzwischen bin ich seit 4 Jahren auf 11 ml Methadon doch das letzte Gespräch mit dem Arzt or 2 Wochen ging so wieso reichen dir jetzt auf einmal 11 ml nicht aus wenn du jeden Tag zu mir kommen würdest dann würde ich es noch verstehen hallo erstens ich habe nicht wie zu der Ärztin ein Vertrauensverhältniss zweitens bin ich nicht der Typ der jede Woche zum Doc rein will weil er mehr möchte dabei kaum sprechen kann weil er so zu gedröhnt ist ich dagegen habe versucht so lange wie nur möglich die Dosis zu halten doch dafür werde ich bestaft dafür das ich dem Arzt nicht auf die Nerven ging. Danke das ihr meinen langen Beitrag gelesen habt sorry für Rechtschreibfehler. Passt auf euch auf.

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Lass Dir am besten vom Krankenhaus jemanden nennen. Die wissen ja mit wem sie gut zusammenarbeiten.

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Die Mitgabe ist eine Kann-, keine Mussvorschrift. Tu also nicht so, als ob der Arzt sich gesetzeswidrig verhält. Wenn der Arzt Zweifel an der korrekten Verwendung hat, wird er lieber auf Nummer Sicher gehen und die Direkteinnahme praktizieren.

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MikeLange 17.04.2013, 13:42

Wenn Du meine Frage aufmerksam gelesen hättest, dann wäre Dir aufgefallen das ich sehr wohl weiß das es eine kann Bestimmung ist. Also tue ich nicht so als wenn sich mein Arzt gesetzeswidrig verhält. Lesen kann in diesem Fall durchaus helfen. Ich frage mich nur wie ich meine Medikamente einnehmen sollte, wenn ich jetzt krank im Bett liegen müsste, So wie es ja auch gedacht gewesen ist, das mein substituierender Arzt sich einfach darüber hinweg setzt konnte keiner ahnen. Und wenn mein operierender Arzt das vorher gewusst hätte, dann hätte ich bestimmt ein Take Home bekommen. Es gibt bestimmt kein Gesetz wo steht das ich selbst im schwersten Krankheitsfall mein Methadon in der Praxis nehmen muss. Ich wollte nur wissen, ob man so eine "Behandlung" einfach hinnehmen muss, oder ob und wo ich mich beschweren kann. Und ob vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, und wie die Sache bei ihm ausgegangen ist.

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