Messproblem-Doppelspaltexperiment

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also nachdem ich mir die Antworten der anderen durchgelesen habe und der "Arroganz-Alarm" losgegangen ist, muss ich einfach mal antworten und deiner Frage auch einen DaumenHoch geben!

Erstens: Niemand hier kennt wirklich deine Qualifikationen. Du hast zwar geschrieben du wärst Sanitäter und hättest ein "lückenhaftes Grundwissen in der Quantenphysik", aber du bringst die besten Voraussetzungen für einen GUTEN Wissenschaftler und das ist nun einmal Demut.

Zweiten: Deine Beobachtungen und Anmerkungen lassen doch erkennen, dass du dich mit diesem Thema doch sehr beschäftigst und keineswegs unqualifiziert bist ... keiner erwartet das du einen Teilchenbeschleuniger bauen kannst, aber Max Planck konnte das auch nicht und hatte er auch nie getan, sondern er kam zu seinen Rückschlüssen über einfaches Überlegen und nicht teuren Messinstrumenten.

Drittens: Lass dich ja nie einreden du wärst unqualifiziert, denn solche Sätze stammen von Menschen die schlechte Charaktereigenschaften haben.

Und ja natürlich hat die Quantenmechanik etwas mit dem Bewusstsein zu tun. Ohne das Bewusstsein macht die Quantenmechanik keinen Sinn. Die Materialisten sagen immer zu es gäbe nichts außer der Materie und das Bewusstsein wäre doch nur ein "Epiphänomen" des Gehirns, ein Nebenprodukt ... was für eine arrogante Aussage!

Die Messung und die Beobachtung ist doch ein und das selbe. Wer soll denn die Messung ohne ein Bewusstsein interpretieren? Wenn jemand das nicht versteht, dann liegt es einfach daran, dass sein Weltbild noch (NOCH) materialistisch ist. Materialismus ist out, schon längst, schon seit 1902 ... aber das haben wohl einige nicht mitbekommen.

Ich finde es sogar noch seltsamer, wenn das Photon irgendwie es schafft zu erkennen, dass das Meßergebnis gelöscht worden ist, ohne einen Beobachter ... wie soll das gehen ... Materialisten aller Welt -> erklärt mir das mal bitte!

David Bohm ... ein Stichwort das man sich merken sollte, formulierte die Theorie der Impliziten Ordnung. Danach muss das Beobachtete und der Beobachter zu ein und den selben System gehören, nicht trennbar. Jungs, der Kerl hatte an der Atombombe gebastelt, der war sehr wohl qualifiziert ... und nicht ihr Materialisten, die noch immer glauben ihr könntet beweisen das aus dem Nichts etwas entstehen könnte. Der idealistische Weltbild ist doch eurem Weltbild zu 180 Grad entgegengesetzt!

"Und ja natürlich hat die Quantenmechanik etwas mit dem Bewusstsein zu tun. Ohne das Bewusstsein macht die Quantenmechanik keinen Sinn. "

Sagt wer? Du? Du hast offensichtlich keine Ahnung von der Quantenmechanik. Jeder Physikstudent weiß, dass es Blödsinn ist. Willst du den Physikern widersprechen und alle erfolge der Quantenmechanik verneinen? Demnach arbeitet dein Computer auch nur, wenn du hinsiehst oder?

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@gfuser9283

Sagt wer? Du?

Ja.

Du hast offensichtlich keine Ahnung von der Quantenmechanik.

Doch.

Jeder Physikstudent weiß, dass es Blödsinn ist.

Nein.

Willst du den Physikern widersprechen und alle erfolge der Quantenmechanik verneinen?

Ja und Nein. Ich kannte einen Kernphysiker der im Atomkraftwerk arbeitet und ihm hatte ich eine einfache Frage gestellt über die Quantenmechanik und er antwortete mir er wüsste nicht was Quantenmechanik ist. Also widerspreche ich nur einigen Physikern, nicht allen.

Demnach arbeitet dein Computer auch nur, wenn du hinsiehst oder?

Dieses Problem der Beobachtung ist ein interessantes Paradoxon, welches man nur durch Umstellung des eigenen Weltbilds versteht. Natürlich existiert der Computer auch ohne mich. Bin ich aber der einzige Beobachter in diesem Universum?

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@Melanie19880203

Du hast also Ahnung von der Quantenphysik? Du bist also eine Quantenphysikerin? Du arbeitest also auch an einem Physik-Institut? Dann kannst du sicherlich deine Referenzen zeigen oder?

Ein Kernphysiker, der nicht weiß was Quantenmechanik ist? Das glaubst du doch selbst nicht. Kernphysik ist praktische Anwendung der Quantentheorie. Ohne deren Verständnis kann man kein Kernphysiker werden.

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@gfuser9283

Dann kannst du sicherlich deine Referenzen zeigen oder?

Ja. Können schon. Wollen?

Ein Kernphysiker, der nicht weiß was Quantenmechanik ist? Das glaubst du doch selbst nicht. Kernphysik ist praktische Anwendung der Quantentheorie. Ohne deren Verständnis kann man kein Kernphysiker werden.

DAS dachte ich auch. Aber der Kerl wusste keinen Schimmer über was ich redete. Er kannte noch nicht einmal das Wort "Quantenphysik". Aber er lief herum wie ein Physiker ... so mit einer Fliege um den Hals, statt einer Krawatte. "hey ich bin Physiker, ich habe eine Fliege um meinen Hals gebunden .... woooo" ;)

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@Melanie19880203

Ja, bitte, zeige mir deine Referenzen. Ich möchte sehen, ob du mehr drauf hast als nur abzulästern.

Und er hat dir gesagt "Ich bin Kernphysiker"?

Die Geschichte glaube ich dir nicht. Es gibt seit mindestens 50 Jahren keinen Physiker, der nicht schon mal von der Quantenmechanik gehört hat. Seit Jahrzehnten müssen alle Physikstudenten Quantenmechanik-Vorlesung hören.

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@gfuser9283

Ja, bitte, zeige mir deine Referenzen. Ich möchte sehen, ob du mehr drauf hast als nur abzulästern.

Nö. Ich will nicht (aufdembodenmitdenfüßenstampf).

Und er hat dir gesagt "Ich bin Kernphysiker"?

JA!

Deshalb war ich auch so verwundert. Aber anscheinend waren sich 1996 nicht alle Physiker bewusst was Quantenmechanik ist ... denn schau mal in einem Kernphysikbuch mal rein, die tun die Quantenmechanik nur so am Rand erwähnen und die Paradoxen werden ja gar nicht erwähnt ... fast so als ob man über das ungewollte Kind nicht redet, wie ein Tabu Thema.

Sollte ich ihn nochmal antreffen ... irgendwann, dann frag ich ihn nochmal warum er das nicht kannte ... aber heute muss man es wissen, denn YOUTUBE ist voll damit!

Die Geschichte glaube ich dir nicht. Es gibt seit mindestens 50 Jahren keinen Physiker, der nicht schon mal von der Quantenmechanik gehört hat. Seit Jahrzehnten müssen alle Physikstudenten Quantenmechanik-Vorlesung hören.

Tja, da kann ich dich gut verstehen, warum du es mir nicht glaubt. Aber ich habs selber auch nicht geglaubt und ein Kumpel von mir der diese Unterhaltung mitverfolgt hatte konnte es ebenfalls nicht verstehen.

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@Melanie19880203

Wie ich mir gedacht habe bist du eine Hochstaplerin und hast überhaupt keine Referenzen vorzuweisen. Aber Hauptsache große Sprüche klopfen.

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@gfuser9283

Schau dir doch meine Kommentare an ... was glaubst du habe ich studiert? Und dann sage ich dir meine Vermutung, extrahiert aus deinen Kommentaren, was du wohl vermutlich studiert hast. Abgemacht?

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@gfuser9283

Was du studiert hast? Theologie, wenn du überhaupt studiert hast.

Na das ist ein Kompliment!

Du hast also Informatik studiert, oder? Mit Nebenfach Physik ... oder zumindest etwas in dieser Richtung, vermute ich mal. Jedenfalls keine Wirtschaftsinformatik, sondern eher die Klassische Informatik.

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@Melanie19880203

Entschuldigung, es war nicht als Kompliment gedacht.

Also hast du nichts studiert. Bist also eine nur eine Zeuge Jehova, die angeblich mehr von Quantenmechanik weiß als ein Quantenphysiker. :D

Nein, falsch.

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@gfuser9283

Entschuldigung, es war nicht als Kompliment gedacht.

Du brauchst dich doch nicht zu entschuldigen. Ich sehe es trotzdem als ein Kompliment an.

Nein, falsch.

Doch! (das nenne ich eine überzeugende Argumentationskette ;) )

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@Melanie19880203

Ich sage dir, dass du kein Informatik studiert habe und du sagt "Doch"! Du weißt also besser als ich was ich studiert habe. Ja ne ist klar.

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Also nachdem ich mir die Antworten der anderen durchgelesen habe und der "Arroganz-Alarm" losgegangen ist, muss ich einfach mal antworten und deiner Frage auch einen DaumenHoch geben!

Falls sich dies auch auf meine Antwort bezieht möchte ich betonen, dass ich nicht arrogant rüber kommen wollte und den Fragesteller auch in keinsterweise runtermachen will. Ich wollte nur objektiv sachlich antworten. Das gleiche gilt auch für diese Antwort.

Erstens: Niemand hier kennt wirklich deine Qualifikationen. Du hast zwar geschrieben du wärst Sanitäter und hättest ein "lückenhaftes Grundwissen in der Quantenphysik", aber du bringst die besten Voraussetzungen für einen GUTEN Wissenschaftler und das ist nun einmal Demut.

Da der Fragesteller nicht mehr angegeben hat halte ich es für gerechtfertigt davon auszugehen, dass er außer einigen populärwissenschaftlichen Artikeln/Büchern kein physikalisch/mathematisches Vorwissen besitzt. Ist dies anders, so kann er es gerne schildern und ich formuliere meine Antwort neu.

Fehlendes Vorwissen bedeutet natürlich nicht, dass es dem Fragesteller an der nötigen Qualifikation fehlt, sich Wissen in dem Bereich anzueignen. Allerdings bringt es in keiner Thematik etwas mit dem fortgeschrittenen Stoff zu beginnen, wenn man die Grundlagen nicht beherrscht. Das ist in Physik nicht anders.

Ich bin der Meinung, dass sich jeder (auch selbstständig) physikalisches Wissen und Fähigkeiten aneignen kann, sofern er dabei strukturiert und bemüht vorgeht. Trotzdem erlebe ich immer wieder, dass viele Menschen schon mit der Sprache der Pyhsik, die Mathematik, Probleme haben. Das schließt zwar ein Verständnis der physikalischen Zusammenhänge nicht von vornherein aus, erschwert dieses jedoch erheblich.

keiner erwartet das du einen Teilchenbeschleuniger bauen kannst, aber Max Planck konnte das auch nicht und hatte er auch nie getan, sondern er kam zu seinen Rückschlüssen über einfaches Überlegen und nicht teuren Messinstrumenten.

Das liegt ganz einfach daran, dass Max Planck theoretischer Physiker war. In der Physik teilen sich die Forscher ihre Aufgaben in zwei Bereiche: Die experimentelle und die theoretische Pyhsik. In der experimentellen Physik werden Experimente durchgeführt, um Phänomene der Natur zu untersuchen und Erwartungen zu überprüfen.

In der theoretischen Physik werden die Ergebnisse der Experimente zusammengeführt und es wird versucht Regelmäßigkeiten und Ähnlichkeiten zu finden, die in einer einzigen Theorie zusammengefasst werden können. Diese Theorie ist dann wiederum in der Lage (mindestens) einen Teil der Natur (mehr oder weniger) vollständig zu beschreiben. Um dies zu prüfen leiten die Theoretiker neue, bisher nicht geprüfte, Eigenschaften der Natur aus ihren Theorien ab und geben sie den experimentellen Physikern, welche sie überprüfen und somit die Gültigkeit der Theorie untermauern oder verwerfen.

Ein theoretischer Physiker ist also noch mehr auf die Ergebnisse von Experimenten angewiesen als ein experimenteller Physiker. Ein Experimentator ist meistens zufrieden, wenn er ein Ergebnis erhalten hat, dass mit den Erwartungen übereinstimmt oder neue Erkenntnisse liefert.

Somit basieren auch Max Plancks Überlegungen auf den Ausgängen von Experimenten. Das Plancksche Strahlungsgesetz beispielsweise hat er mehr oder weniger "zusammengeraten", damit es auf die Messergebnisse passt: https://de.wikipedia.org/wiki/Plancksches_Strahlungsgesetz#Die_empirische_L.C3.B6sung

Drittens: Lass dich ja nie einreden du wärst unqualifiziert, denn solche Sätze stammen von Menschen die schlechte Charaktereigenschaften haben.

Wenn ich sage jemand sei auf einem Gebiet unqualifiziert, so ist das keine Beleidigung oder Herabwürdigung. Es ist eine objektive Feststellung. Ich selbst bin z.B. auf dem Feld "Musik" oder "Sport" total unqualifiziert und würde auch nicht mit Fragen wie "Wie komponiere ich eine Symphonie" anfangen, sondern mit Fragen zum Notenlesen und zum Klavierspiel.

Und ja natürlich hat die Quantenmechanik etwas mit dem Bewusstsein zu tun. Ohne das Bewusstsein macht die Quantenmechanik keinen Sinn. Die Materialisten sagen immer zu es gäbe nichts außer der Materie und das Bewusstsein wäre doch nur ein "Epiphänomen" des Gehirns, ein Nebenprodukt ... was für eine arrogante Aussage!

Ich kann nicht verstehen, warum Materialismus arrogant sein soll? Man kann philosophische Konstrukte nicht ethisch bewerten, da diese Bewertung selbst ein philosophisches Konstrukt wäre. Es ist somit nur deine persönliche Empfindung, die du aber natürlich kundtun darfst.

Außerdem braucht man keine philosophischen Gedanken einzubringen, denn es geht in der Physik ausschließlich darum, die Natur zu beschreiben und nicht sie zu erklären. Solange alle Messergebnisse mit den berechneten erwarteten Werten übereinstimmen, ist der Physiker glücklich. Alles andere ist Philosophie und man kann sich gerne dort darüber streiten, ob Bewusstsein eine Voraussetzung der Natur ist oder nicht.

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@AufDemHolzweg

Wer soll denn die Messung ohne ein Bewusstsein interpretieren?

Es hat nie jemand gesagt, dass die Messung interpretiert werden müsste. Ich kürze deine Aussage mal ab auf "Ohne Bewusstsein des Beobachters wäre die Quantenmechanik nicht gültig." Das stimmt natürlich nicht, denn in keiner Formel wird das Bewusstsein oder die Interpretation erwähnt. Ein Universum ohne sich selbst-bewusstes Leben würde nach allen Erkenntnissen der Physik genauso funktionieren wie unseres. Natürlich hast du Recht, dass es in so einem Universum auch niemanden gäbe, der ein Ergebnis der Physik interpretieren könnte, aber das ist ja wieder die philosophische Frage, die nichts mit Physik zu tun hat.

Ich finde es sogar noch seltsamer, wenn das Photon irgendwie es schafft zu erkennen, dass das Meßergebnis gelöscht worden ist, ohne einen Beobachter ... wie soll das gehen ... Materialisten aller Welt -> erklärt mir das mal bitte!

Auch wenn ich mich nicht direkt als "Materialist" angesprochen fühle (denn ich habe mich da längst nicht entschieden), würde ich dir das gerne aus physikalischer Sicht erklären, nur hatte ich auch oben schon erwähnt, dass ich den Teil "Meßergebnis löschen" nicht verstanden habe. Worum genau geht es?

David Bohm ... ein Stichwort das man sich merken sollte, formulierte die Theorie der Impliziten Ordnung. Danach muss das Beobachtete und der Beobachter zu ein und den selben System gehören, nicht trennbar.

Dieses Bild ist auch eine vollkommen gerechtfertigte Interpretation der Quantenmechanik. Sie ist allerdings eher schwerer zu verstehen, weshalb in Vorlesungen oft erst die "einfache" Variante mit den sich spontan konkretisierenden Messergbnissen behandelt wird.

In der Betrachtung, dass der Beobachter selbst Bestandteil des Systems ist und ebenfalls der quantenmechanischen Unschärfe unterliegt, fällt das nicht-lineare Verhalten der QM bei Messung weg. Es ist aber m.E. viel schwieriger zu begreiffen, dass ich mich selbst als Beobachter nur in einem unscharfen Zustand befinde, was die Voraussetzung für diese Interpretation ist. Außerdem wirft diese Interpretation das Problem auf, dass sie (zumindest zusammen mit der speziellen Relativitätstheorie) die Kausalität verletzt. Das widerspricht jeder Alltags- und Wissenschaftserfahrung. Die messbaren Ergebnisse der Theory stimmen aber genau mit den messbaren Ergebnissen der ursprünglichen QM überein. Welche man benutzt ist Geschmackssache.

Außerdem ist vieles davon keine Physik mehr, sondern Philosophie.

Der idealistische Weltbild ist doch eurem Weltbild zu 180 Grad entgegengesetzt!

Es ist auch keinesfalls Voraussetzung oder hilfreich für die Forschung ein idealistisches Weltbild zu besitzen.

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@AufDemHolzweg

Falls sich dies auch auf meine Antwort bezieht möchte ich betonen, dass ich nicht arrogant rüber kommen wollte und den Fragesteller auch in keinsterweise runtermachen will. Ich wollte nur objektiv sachlich antworten. Das gleiche gilt auch für diese Antwort.

Ich sehe im Materialismus einen gewissen Prozentsatz an Arroganz eingewoben, so wie in einem Anzug was aus Baumwolle besteht, aber im Gewebe 30% Polyester drin ist. Meiner Erfahrung nach, formt das Weltbild auch die Persönlichkeit eines Menschen. Ich kenne Materialisten die wirklich dufte Menschen sind ... bis man ihr Weltbild anfässt, dann tauchen die üblichen sarkastischen Bemerkungen auf, die beweisen, dass man nicht an der Wissenschaft selbst interessiert ist, sondern am Weltbild. Das hat zur Folge, dass diese Menschen ihr Weltbild verteidigen, jedoch nicht ihr Weltbild modifizieren durch die aus der Wissenschaft gewonnenen Erkenntnis. Deshalb sind Materialisten auch Dogmatiker die Wissenschaft als Vorwand nutzen, so wie die meisten Falschen Religionen der Christenheit den Messias Jesus als ein Vorwand nutzen. Wehe wenn man an deren Säulen rüttelt ... "hey, wollte nur mal sehen ob die Säule hält ... warum schwitzt du so? Hast du Angst das dieses so unglaublich stabiles Gebäude einstürzen könnte?"

...

(das war mein Kommentar)

Ich finde es sogar noch seltsamer, wenn das Photon irgendwie es schafft zu erkennen, dass das Meßergebnis gelöscht worden ist, ohne einen Beobachter ... wie soll das gehen ... Materialisten aller Welt -> erklärt mir das mal bitte!

(und das deins)

Auch wenn ich mich nicht direkt als "Materialist" angesprochen fühle (denn ich habe mich da längst nicht entschieden), würde ich dir das gerne aus physikalischer Sicht erklären, nur hatte ich auch oben schon erwähnt, dass ich den Teil "Meßergebnis löschen" nicht verstanden habe. Worum genau geht es?

Das ist ein absolut interessantes Experiment und Gedankengang. Man nennt es den Quantenradierer!

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenradierer

Folgerungen aus der Existenz von Quantenradierern

Der Quantenradierer zeigt, dass sich in der Quantenphysik die Spuren eines Beobachtungsvorgangs völlig beseitigen lassen. Man muss nur dafür sorgen, dass die dabei gewonnene Information noch innerhalb des Systems – das heißt, bevor sie zu einem äußeren Beobachter gelangt – spurlos gelöscht wird. Das erscheint dann paradox ...

Außerdem ist vieles davon keine Physik mehr, sondern Philosophie.

So wie der Quantum-Zeno-Paradox ... erst nur ein Grieche, dann ein erfolgreicher Labor-Experiment ;)

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@Melanie19880203

OK, der Quantenradierer zeigt aber auch nur, dass die Realität erst durch die Messung bestimmt wird. Es setzt kein Bewusstsein hinter der Messung voraus.

In wie weit das auf die Ontologie eine Auswirkung hat ist noch etwas anderes und fällt unter die Überlappungspunkte von Physik und Philosophie. Und das ist mir jetzt gerade zu heikel.

Ich ging primär davon aus, dass der ursprüngliche Fragesteller eine physikalische Antwort erwartet und es ist mir auch nicht klar geworden, dass er über den genannten Effekt spricht.

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@AufDemHolzweg

OK, der Quantenradierer zeigt aber auch nur, dass die Realität erst durch die Messung bestimmt wird. Es setzt kein Bewusstsein hinter der Messung voraus.

Ich bitte um Verzeihung, aber ich bin echt neugierig und möchte es wirklich ernsthaft verstehen, warum hinter dieser Messung kein Bewusstsein sein muss??? Kannst du es mir erklären (und tobe dich ruhig mich Fachausdrücken aus, die verstehe ich!)?

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@Melanie19880203

Wie bereits gesagt: Eine Maschine, die den Zustand eines Teilchens misst, kann als Beobachter interpretiert werden, auch wenn nie ein Mensch das Ergebnis abliest, denn sie misst immer noch das Ergebnis.

Andererseits kann man die Maschine auch als Teil des Systems betrachten und hat kein Problem mehr (dann gibt es keinen Beobachter und keine Messung). Das ist auch herzlich egal wenn es keinen gibt, der sich für das Ergebnis interessiert.

Und das ist der Punkt, warum ich es nach Philosophie verweisen wollte. Und bitte nehms mir nicht übel, aber ich habe hier schon genug geschrieben. Leider diskutiert es sich nicht so gut über Foren.

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@Melanie19880203

Bau deinen Quantenradierer in einem geschlossenen Raum auf und lasse das Interferenzbild von einem PC verarbeiten und ausrucken. Das Ergebnis wird das gleiche sein, ganz ohne eines Bewusstseins bei der Messung.

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@AufDemHolzweg

Wie bereits gesagt: Eine Maschine, die den Zustand eines Teilchens misst, kann als Beobachter interpretiert werden, auch wenn nie ein Mensch das Ergebnis abliest, denn sie misst immer noch das Ergebnis.

Achso, jetzt verstehe ich wie du das verstehst.

Laut der Quantenmechanik verbleibt ein Photon so lange im Zustand einer Wahrscheinlichkeitswelle, bis dieses durch eine Messung aka Beobachtung determiniert wird ... und zwar (ACHTUNG, wichtiges Schlüsselwort) RÜCKWIRKEND (Retrocausality) zurück in der Zeit ... oder besser gesagt, für dieses zu beobachtendes System verlief die Zeit überhaupt nicht, erst als die Beobachtung (Messung) stattfand.

Das was Nichtlokalität für den Raum bedeutet, das entspricht analog die Retroaktivität für die Zeit. Ein Paradox? Ich glaube nicht, denn wenn man das Bewusstsein als die Basis der Realität setzt, dann macht es auf einmal sogar Sinn.

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@gfuser9283

Bau deinen Quantenradierer in einem geschlossenen Raum auf und lasse das Interferenzbild von einem PC verarbeiten und ausrucken. Das Ergebnis wird das gleiche sein, ganz ohne eines Bewusstseins bei der Messung.

Nicht schlecht! Sehr gut.

Aber, die Beobachtung wirkt rückwirkend auf das zu beobachtende System. Siehe Kommentar oben bezüglich Retrocausality.

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@gfuser9283

Ja, wenn du weit genug weg vom Monitor sitzt, dann siehst du auch nicht die einzelnen Pixel oder die RGB-Bestandteile des Pixels. So verhält es sich auch mit der Quantenwelt, wir Beobachter beobachten es aus einer gewissen Distanz und die Summe aller Ereignisse in der Quantenwelt ergibt ein stabiles Bild.

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@Melanie19880203

In der Quantenmechanik gibt es kein Platz für ein Bewusstsein. Das sind Hirngespinste von Esoterikern und Gläubigen (vor allem Kreationisten).

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@gfuser9283

Bitte sachlich bleiben hier, ja, sonst ... besuche ich dich irgendwann um Punkt 07:00 Uhr Sonntag früh.

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Das soll die beste Antwort sein?

Offensichtlich will der Fragesteller nur das hören, was ihn bestätigt und keine Tatsachen. Arm.

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@gfuser9283

Ich wusste das so ein erbärmlicher Satz von dir kommen würde. Dein Problem ist nicht deine Intelligenz, sondern dein Ego. Tu was dagegen!

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@Melanie19880203

Auch wenn ich wirklich ein Ego-Problem hätte, so ändert es trotzdem nichts an den Tatsachen, dass der Fragesteller physikalisch falsch liegt.

Deine Meinung zu benötigten Bewusstsein wurde widerlegt und trotzdem sieht der Fragesteller sich in seiner falschen Meinung bestätigt. Ich nenne so etwas Realitätsverweigerung.

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@gfuser9283

Deine Meinung zu benötigten Bewusstsein wurde widerlegt

Ich sehe nirgends eine Widerlegung. Nur weil du es behauptest muss es ja nicht stimmen.

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@Melanie19880203

Hää? Die Widerlegung mit der Computermessung und ausdrucken von Messergebnissen auf einem Blatt Papier.

Na okay, Zeugen Johovas glauben ja auch, dass Computer Teufelswerk sind. Warum benutzt du eigentlich einen? Hast du einen Teufelspackt geschlossen?

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Sie haben die Sache sehr schön auf den Punkt gebracht. Ein einzelnes Packet namens Photon geht nur durch einen Spalt. Inzwischen kann man einzelne Photonen herstellen und hat dies bestätigt. Wir können nur nicht sagen, durch welchen der beiden vom Doppelspalt es geht. Nehmen wir nacheinander viele einzelne Photonen, dann ergibt sich auf dem Leuchtschirm das "Interferenzmuster", zuerst aus einzelnen Lichtpunkten, je mehr es werden, um so zusammenhängender wird die "Kurve". Dabei fällt auf: es gibt Stellen, wo ein Photon niemals hin kommt. Diese "Kurve" ist als Manifestation der Wahrscheinlichkeit deutbar, dass ein Photon an einer Stelle auf dem Leuchschirm erscheint, wenn es diese Versuchsanordnung passiert hat. (Dahinter steckt eine eigens konstruierte Mathematik, die dies bewerkstelligt) Wenn wir die Frage untersuchen wollen, durch welchen Spalt es geht, müssen wir uns eine hierzu geeignete Anordnung ausdenken. Die Anordnung mit Photonenquelle, Doppelspalt und Schirm kann dies nicht leisten.

das hat nix mit dimensionen oder aehnlichem zu tun, sondern mit aufenhaltswahrscheinlichkeiten. Lies dir dies hier durch, wenn es dich interessiert: http://www.4phys.de/Website/qm/exp/v02.html

Danke für den link..sehr hilfreich=-)

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