Messerrecht, Trageverbot?

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4 Antworten

Rechtskräftig entscheiden kann das nur das BKA mittels Feststellungsbescheid.
Kannst du selbst beantragen.

Ich schätze mal zu 90% wird dir die Antwort nicht gefallen.

Ok, danke. Schade das es so kompliziert ist...

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Das ist weder besonders schnell zugriffsbereit noch besonders handlich. Aber es ist eindeutig wofür es konstruiert wurde und es taugt auch zu sonst nichts.

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Ich würde dieses Messer augenscheinlich als Kunai-wurfmesser bewerten. Somit öffentl.  Führverbot, sofern keine rechtlich relevante Begründung vorliegt.

Sorry, wenn dir die Antwort nicht gefällt.....das Messer kostet ja bissel was...Vielleicht kann ich dich mit meinem Tipp zumindest vor Verlust durch wie auch immer begründete Beschlagnahme und Geldstrafe bewahren.

Dann müssten  Lanzen auch erlaubt sein.

Sind aber etwas schwer, findest du nicht?^^

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@Wippich

Nur wenn du Platz hast, im Gedränge oder im Auto/ Bus wohl eher unbrauchbar..

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Also generell ist es nicht verboten zu führen..... 

Sieht dennoch relativ aggressiv aus weshalb ich dir folgendes raten würde.... Google das messer und sich den Hersteller und die Beschreibung...

Steht da was von Selbstverteidigung würde ich es lassen....

Ansonsten würde ich es nicht in der Stadt führen aber auf dem Land sollte es kein Problem sein

Seit wann gibt es in D-Stadt und D-Land verschiedene Waffengesetze?

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Wenn es (bis jetzt)nicht als Waffe eingestuft ist, dann ist es erst mal frei zu führen..

Unabhängig ob in der Stadt oder auf dem Land...

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@iPanda123

Natürlich.

Aufgrund der etwas exotischen Form kann es dir aber passieren, dass es dir bei einer Kontrolle erst mal gegen Quittung abgenommen wird und zur Kontrolle und Einschätzung ans BKA geschickt wird. 

Je nachem, was da dann rauskommt, bekommst du es dann zurück oder nicht.

Richtig praktisch sieht das Teil sowieso nicht aus, also immer ein Risiko. Aber von vorneherein verboten zu führen  ist das nicht.

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@Lestigter

Gibt es etwas was du mehr empfehlen kannst? Vielleicht auch etwas billiger. Mir gefällt der Ring am Ende sehr, damit fliegt es dachte ich nicht so schnell aus der Hand.

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@iPanda123

Muss es denn ein feststehendes sein?

Könnte dir auch ein einhändig zu öffnendes Messer empfehlen, das nicht verriegelt und deshalb auch geführt werden darf. Nutze so eins als EDC und bin seit Jahren zufrieden damit - preislich unter 20 Euro..

Also wenn du nur eins suchst fürs "dabeihaben, wenn man eins braucht", dann wärst du damit gut bedient.

Das mit dem " Ring, damit es nicht aus der Hand fliegt" verstehe ich nicht, ein Messer liegt doch durch den Griff und das Griffmaterial in der Hand, also dass es auch mit verschwitzten Händen noch gut gehalten werden kann..

Der Ring macht das Teil unnötig gross und auffällig, dasxwill doch keiner.


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@Lestigter

Wenn es (bis jetzt)nicht als Waffe eingestuft ist, dann ist es erst mal frei zu führen..

Aufgrund der etwas exotischen Form kann es dir aber passieren, dass es dir bei einer Kontrolle erst mal gegen Quittung abgenommen wird und zur Kontrolle und Einschätzung ans BKA geschickt wird. 

Je nachem, was da dann rauskommt, bekommst du es dann zurück oder nicht.

Und wenn es das BKA als Waffe einstuft war es schon immer eine Waffe, nicht erst durch die Feststellung. Also Führen verboten.

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@ES1956

So  also soll das "rückwirkend" gelten?

Wie  viele haben dann wohl 2003 im April Mai, Juni noch "rückwirkend" eine verpasst bekommen, weil sie im Januar Februar, März mit einem Butterfly erwischt worden sind?

Wie viele haben "rückwirkend" eine Anzeige wegen Besitz einer dann sogar verbotene Waffe bekommen, die das KaBar TDI besessen haben, als es am 09.07.2012 vom BKA als verbotene Waffe eingestuft wurde? - also alle, die das seit dem Verbot von Faustmessern (10.09.2004) gekauft haben sich nachträglcih strafbar gemacht? -Wer glaubt das?

Antwort: NIEMAND!, das lief eher so ab:

http://cms.haller-stahlwaren.de/aktuelles/newsdetails-archiv/article//ka-bar-tdi-v.html

Die Waffeneigenschaft /Verbotseigenschaft von so einem Messer wird festgestellt, ab der Verkündigung rechtsgültig und dann reicht es, dass Minderjährige das Ihren Eltern übergeben, bis sie 18 sind - nicht mehr..

Der Junge würde das Teil also nicht mehr selbst zurückbekommen, da zu jung für einen Waffe, sondern nur noch seine Eltern...Es sei denn, es wird als verbotene Waffe eingestuft, dann bekommen es auch nicht seine Eltern..

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@Lestigter

Du musst unterscheiden zwischen Gesetz und FB.

Ein Gesetz ist ab einem bestimmten Zeitpunkt gültig, ein FB stellt nur eine Eigenschaft fest die vorher schon bestand. 

Weder Gesetz noch Gegenstand ändern sich durch den FB, der Gegenstand war also bereits vor dem FB eine Waffe, es wusste nur keiner. Das spielt aber keine Rolle.

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