Messen Elektrotechnik aber wie?

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3 Antworten

Um die Niederohmigkeit einer Verbindung zu testen, würde ich zuerst über dieser Verbindung (zwischen Anfang und Ende) messen, ob ich einen Spannungsabfall habe. Dies nur als Vorsichtsmassnahme für den Fall, dass ich gar keine Verbindung habe. Denn wenn du in einer offenen Verbindung den Widerstand messen willst, gibt das Schrott oder gar einen Unfall.

Diese Spannung sollte nahe bei Null sein, sowohl DC- wie AC-mässig, ausser du hast einen monströsen Stromfluss durch diese Verbindung.
Dann erst würde ich den Widerstand messen. Dazu sollte der Messstrom erheblich sein, wenn du nur ein paar Mikroampères hast wie bei vielen Handmultimetern, dann ist jeder Übergangswiderstand von der Prüfspitzen erheblich gegenüber dem eigentlichen Leiterwiderstand.

Die Messungen von

Isolationswiderstand,
Schleifenimpendanz und von
RCD (FI-Schalter)

ist dann wieder etwas total anderes!

Irgendwie scheint mir, du bist wirklich noch nicht prüfungsreif, wenn du solche Fragen stellst.


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Es kommt sehr darauf an was du messen willst. Eine Spannung messen zu wollen wenn eine Anlage Spannungsfrei ist macht wenig Sinn. Am besten du gehst folgendermaßen vor:
1) Schau dir an welchen Wert du messen willst. Spannung, Durchgang, Strom, Widerstand.... reicht ein statischer Wert oder brauchst du eine dynamische Messung, sprich Oscilloscope...
2) Mach dir Gedanken über die Messschaltung
3) Überleg dir ob du das richtige Messgerät für die Aufgabe hast. Messbereich, Innenwiderstand, Messgenauigkeit

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Ich muss und werde mit dem Fluke 1653B Messen. Muss dort die Niederohmigkeit des Schutzleiters, Niederohmigkeit des Potetialausgleiches, des Isolationswiderstand, Schleifenimpendanz und die RCD messungen durchführen

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