Merkt eine Person die an Dissoziative Identitätsstörung leiden, wenn der "andere" wechselt?

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4 Antworten

Kommt drauf an.

Bei manchen können andere Anteile das Geschehen "von hinten" beobachten, bei anderen ist es wie eine Amnesie (Blackout) für die Zeit.

Und alle möglichen Zwischendinge. Und auch diverse andere dissoziative Phänomene sind möglich, zb ein Anteil nimmt auf einen anderen Einfluss. Oder Anteile gegen fließend ineinander über, vermischen sich, "schieben sich übereinander" usw.

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Schizophrenie hat nichts mit verschiedenen Persönlichkeiten zu tun.

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sahra749 01.03.2016, 15:52

Sorry, war ein dummer Fehler von mir....

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Nein, denn du bist dann zwar sozusagen da, aber halt eine andere Person.

Ich möchte noch hinzufügen, dass Schizophrenie und Dissoziative Identitätsstörund keineswegs dasselbe sind, Schizophrene hören Stimmen, Geräusche und sehen Dinge, die nicht da sind.

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skogen 01.03.2016, 17:26

Und Menschen mit Multiple Persönlichkeitsstörung sind nicht immer eine andere Person. Das ist nur bei schweren Fällen so. Meist ändern Sie Ihre Denkweise und ihr Verhalten und haben ggf Amnesien.

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Allfkdkdbyk 01.03.2016, 19:51
@skogen

Die Frage ist, wie "Person" definiert wird, da man ja auch sagen könnte, dass eine Person eben durch ihr Verhalten bestimmt wird

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Seanna 01.03.2016, 20:25

Das ist quatsch. Andere Anteile sind nicht immer und durchgehend "da". Und sie werden auch nicht zu einer "anderen Person". // Die Definition einer Dissoziativen Identitätsstörung umfasst das Vorhandensein von zwei oder mehr unterscheidbaren Anteilen, die zu mehreren Zeitpunkten angetroffen wurden. Insofern ist das mit "nur bei schweren Fällen" ebenfalls Unsinn. Weniger komplexe Dissoziation nennt man strukturelle Dissoziation zweiten Grades oder sekundäre strukturelle Dissoziation. - Keiner "ändert" sein Verhalten. Die verschiedenen Anteile haben unterschiedliche Werte, Einstellungen, Eigenschaften und Verhaltensweisen. Diese sind beobachtbar wenn der Anteil wechselt / switcht.

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Schizophrenie ist eine Paranoia.

Und bei einer Multiple Persönlichkeitsstörung kommt es auf die Schwere an.

Wenn man es schwer hat und an Amnesien leidet, dann nicht.

Wenn man es leicht hat und es nicht kontrollieren kann, aber zusieht, dann eher ja.

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