Merkmale einer Diktatur

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3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

gewerkschaften waren verboten, es gab nur eine partei und dementsprechend sahen die wahlen aus. es wirkte nur ein teil der bevölkerung mit (die der diktatur zu stimmten), oppositionen wurden verfolgt, aufstände niedergeschlagen, die massen folgten der diktaturführung. die presse wurde zur propaganda genutzt, also ausgenutzt, presse- und meinungsfreiheit gabs nicht.

Naja, in dieser Vereinfachung ist das kaum richtig.

Verboten war jede gemeinschaftsschädliche Tätigkeit. Der Parteienstaat, der nichts weiter macht, als das Volk und den Staat zu teilen, und die Menschen im Kampf gegeneinander aufzureiben, war überwunden.

Im Parlamentarismus wirkt nur ein Teil, nämlich bestenfalls die Politiker (wobei die auch nur vorgeschobene Lakaien sind), das Volk hat nichts zu sagen. Der Grundgedanke des Führerstaates (der ja nie richtig Gelegenheit hatte, sich über einen längeren Zeitraum zu bewähren) ist, daß erstens die besten führen, zweitens JEDER EINZELNE Volksgenosse am Aufbau teilhat, verantwortungsvoll an seinem Platz. Die Presse war damals sehr viel freier als heute (heute haben wir eine amerikanisch-jüdische Lizenzpresse), Meinungsfreiheit gibt es heute auch nicht ("Volksverhetzungs"-Paragraph).

Wenn man beide Systeme miteinander vergleicht, dann können beide nicht alles dulden, aber damals wurde gefördert, was der Gemeinschaft nützt, währen heute das gefördert wird, was zu ihrem Schaden ist.

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Ich garantiere für nichts, aber so in etwa hab ich das in erinnerung:

parteien: mehrere, allerdings nur eine die kraft hat, und der/die diktatorin kann alle anderen parteien wenn beliebig auflösen lassen.

mitwirkung der bürger: eventuell, aber nicht immer. wenn die mitwirkung ausbleibt, wird sie durch militärische masnahmen gefordert.

Presse: steht unter dem strengen auge der Diktatur, genauso wie alle anderen Medien.

Wahlen: Unterschiedlich. Einige Diktatoren wurden rechtlich gewählt, andere nicht (macht durch militärgewalt). Während der Diktaturen finden (normalerweise) keine oder gefälsche wahlen statt.

Gewerkschaften: keinen blassen schimmer, was man da schreiben kann, sorry ;(

Menschenrechte: Vorhanden, allerdings unterdrückt, durch Gewalt.

Und ob es was gutes gibt an diktaturen? hm, ansichtssache meiner meinung. ich könnte ein paar beispiele nennen zB, dass unter franco in spanien die agrikultur endlich wieder aufschwang fand oder, dass unter hit.ler viele menschen arbeit fanden, aber das sind für mich nur winzige körner "gutes" gegen grosse brocken "schlechtes"

Diese Merkmale sind nicht korrekt,weil es eine Gewerkschaft gab....Name:Kraft durch Freude" Arbeiter konnten zum ersten mal -EINE WOCHE- gesetzlich Urlaub machen.Das gab es auch nicht in der ersten Deutschen Republik in Weimar. Genau so in der DDR:Freier Deutscher Gewerkschaft Bund-ermöglichte jeden sich einen 14 tägigen Urlaubsplatz für wenige Mark zu leisten. Aso nochmal:Diktaturen lassen Gewerkschaften zu, sie sind aber nicht Unabhängig.

in der hinsicht waren das nur organisationen, welche unter dem namen gewerkschaft liefen. aber sie erfüllen nicht die merkmale einer gewerkschaft

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Diktatur des Proletariats in einer klassenlosen Gesellschaft?

Hallo, ich habe einige Fragen bezüglich der Ideologie des Kommunismus bzw. Sozialismus, es wäre nett wenn mir jemand eine möglichst verständliche Antwort auf diese Fragen geben könnte. :) Im Kommunismus bzw. Sozialismus soll es meines Wissens nach eine klassenlose Gesellschaft geben, also eine Gesellschaft in der die Menschen nicht mehr in "Proletariat" usw. aufgeteilt werden. Andererseits soll es aber auch eine "Diktatur des Proletariats" geben, also eine Herrschaft der Arbeiter über die "Nicht-Arbeiter". Es gibt in einer kommunistischen bzw. sozialistischen Gesellschaft kein Proletariat mehr, welches herrschen könnte, wie können also die "klassenlose Gesellschaft" und die "Diktatur des Proletariats" gleichzeitig existieren? Was würde in einer solchen Gesellschaft mit den Personen geschehen, die nicht dem Proletariat angehören? Falls diese Menschen von der Herrschaft ausgeschlossen werden würden, würde es doch trotz Kommunismus bzw. Sozialismus eine in zwei Klassen aufgeteilte Gesellschaft geben, die erste Klasse würden die Proletarier bilden, die zweite Klasse die Nicht-Proletarier. Wie soll der Begriff "Diktatur des Proletariats" überhaupt aufgefasst werden? Im Internet habe ich gelesen dass es sozusagen eine Herrschaft aller Menschen ist, also eine Diktatur des Volkes, welche nichts anderes wäre als eine Demokratie. Das klingt logisch, aber es gehören doch nicht alle Menschen dem Proletariat an, oder doch? Kann ein demokratischer Kommunismus bzw. Sozialismus überhaupt funktionieren? Mit "demokratisch" meine ich ein politisches System mit freien und geheimen Wahlen, einer Verfassung, Gewaltenteilung und verschiedenen Parteien. Muss es im Kommunismus bzw. Sozialismus zwingend Planwirtschaft geben? Gäbe es keine Alternative, wie z.B soziale Marktwirtschaft? Soll es die klassenlose Gesellschaft, die Diktatur des Proletariats etc. auch im Sozialismus geben, welcher nach Karl Marx ja "nur" eine Vorstufe des Kommunismus darstellt? Wo genau liegt der Unterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus? Wollen die Personen die sich Sozialisten nennen nur die Vorstufe des Kommunismus (Sozialismus) erreichen, nicht aber den Kommunismus selbst? (Falls sie eigentlich das "Endprodukt", also den Kommunismus wollen, würden sie sich doch direkt Kommunisten anstatt Sozialisten nennen, oder nicht?) Entschuldigt bitte den langen Text, und habt vielen Dank für eure Antworten. ;)

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Was heißt "demokratische Diktatur"?

steht in der Verfassung Chinas

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Wieso darf unser Staat den Lehrern die Meinungsfreiheit einschränken?

Wir hatten letzte Woche in EWG über Politische Parteien gesprochen und oft haben die Schüler ihre Meinung zu den Parteien und auch zu gewisse Ereignisse geäußert. Aber als ich meine Lehrerin Fragte was sie von einer Partei hielt, sagte sie mir, dass ihr nicht erlaubt ist ihre Meinung zu äußern. Dadurch wird ja die Meinungsfreiheit der Lehrer eingeschränkt und die Meinungsfreiheit gehört ja zu den Menschenrechten. Also warum darf unser Demokratische Staat den Lehrer die Meinungsfreiheit verbieten?

Zitat von Wikipedia "Typische Merkmale einer Demokratie [...] Schutz der Grundrechte, Schutz der Bürgerrechte und Achtung der Menschenrechte."

Also werden die Menschenrechte ja Missachtet oder nicht?

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Was würdet ihr tun wenn ihr eines Morgens in einer Diktatur aufwachen würdet?

Stellt euch den fiktiven Fall vor, dass sich Deutschland über Nacht vollkommen verändert und dass ihr eines Morgens in einer Diktatur aufwachen würdet. Diese Diktatur wäre stabil und würde nicht den Eindruck erwecken, dass sie bald zusammenbricht. Sie hätte alle Nachteile eines Unterdrückungsstaates, keine Meinungsfreiheit, zensierte Medien, eingeschränkte Reisefreiheit, Arbeitsplatzbindung und vieles mehr. Man könnte nur dann aufsteigen wenn man das richtige Parteibuch in der Tasche hat und wenn man einen Witz über die Regierung erzählt, dann landet man im Gefängnis.

Es gäbe jedoch hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Staates, wenn man auf der Linie der Regierung bleibt

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Deutschland - eine Demokratische Diktatur?

Angeblich haben wir in Deutschland die Demokratie. Wenn uns nun jedoch die Möglichkeiten zum Entscheiden oder Mitentscheiden in einem gewissen Rahmen vorgegeben werden, dann wird unser Handeln ja massiv eingegrenzt. Sprich : Der Staat entscheidet, wo wir wie in welchem Rahmen mit entscheiden dürfen.

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Wollte das Volk den Euro ? Wollte das Volk die Bankenkrise finanziell auffangen ? Wollte das Volk einen Afghanistan Einsatz ? (dafür ist Geld da, für Menschen die ihr Lebenlang gearbeitet haben teilweise nur eine mikrige Rente), möchte das Volk den Griechen finanziell aushelfen, wobei WIR doch selbst so hoch verschuldet sind ?

Mit uns wird quasi alles gemacht - und wir können nur zuschauen....

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bin gespannt....

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Ist ein generelles Grundrecht auf Teilhabe am öffentlichen Leben definiert?

In dem UN- Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist ein solches Recht auf Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben für Menschen mit Behinderungen definiert.

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  • die Rechte auf Mitwirkung an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes, gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern und freie, gleiche Wahlen

und

  • das Recht in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind

Einzelne Teilaspekte der Teilnahme am öffentlichen Leben für Alle sind in Artikeln des Grundgesetztes verankert - Art 3, 5, 8, 9, 11, 13, 14, 16, 17 & 19

Aber gibt es im deutschen Recht ein generelles Recht auf Teilhabe am öffentlichen und politischen Leben? Werden andere Grundbedingungen, die nicht in den zitierten GG-Artikeln enthalten sind anderswo aufgeführt? Gibt es ein Analog zum Artikel 22 der UN-Menschenrechtskonvention? Sind Ansprüche auf teilnahme am kulturellen Leben definiert?

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