Mercedes C180 BJ 97 Zündschloss oder Lenkradsperre kaputt

1 Antwort

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Wenn man es nochmal aufbekommt ist es recht einfach zu wechseln. In der Regel blockiert nicht der Schließzylinder, sondern die Lenkradschloßmechanik selbst.

Wenn es verriegelt bleibt muss geflext werden.

Meines hatte auch mit Mucken angefangen. Es ließ sich dann jedoch noch öffnen wenn man die Spannung aus dem Lenkradschloss rausgenommen hat, und dann ganz schnell den Zündschlüssel gedreht hat (quasi zwischen den Fingern rumgeschnippt -- schnell und ohne Gewalt, bis es aufging). Wenn das klappt nicht mehr abziehen und abschließen!

Danke für die Antwort, Habe auch schon an flexen gedacht. Aber an welcher Stelle soll ich sie ansetzen? Ich denke in der Mitte zwischen Schließzylinder und Lenkseule. Bekomme ich denn mit der Flex auch gehärteten Stahl der Lenkradsperre durch?

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@Ganesha58

wenn Du mal das Baumuster (erste 6 Stellen der VIN) postest, kann ich mal schauen ob ich was dazu finde.

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@Ganesha58

Schau mal hier, der zweite Post von unten, ist zwar SLK (170), beim 202 sieht es genau so aus:

http://www.mbslk.de/modules.php?&name=Forums&file=viewtopic&topic=52032&forum=5

Im vorletzten Bild siehst du das Lenkschloss im ausgebauten Zustand. Wenn die Abdeckung und das Kombiinstrument draußen sind kann man das in Schlüsselstellung 1 rausnehmen, wenn die Klemmschraube am Mantelrohr gelöst ist.

Wenn das Schloss blockiert kann man den Zapfen nicht reindrücken, mit dem es fixiert wird. Die Sperre vom Lenkrad selber ist unabhängig, die geht einfach von unten her gerade ins Mantelrohr. Das Lenkschloss muss wenn es blockiert ist soweit zerstört werden, dass es von innen nicht mehr den Zapfen blockiert, damit man es ohne Beschädigung des Mantelrohres herausziehen kann.

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@freejack75

Bei mir ist das Schloss blockiert und der Zapfen läßt sich nicht reindrücken.

Wenn die Sperre vom Lenker unabhängig ist so denke ich, reicht es vielleicht aus, die kleine Metallbrücke oberhalb des Zapfens (siehe dritte Bild von unten) wegzuflexen und das Lenkradschloss abzuziehen.

Danach muss ich dann das Lenkschloss zerstören (ausbohren?) um die Zapfenblockade zu lösen.

Hab ich das so richtig verstanden?

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@Ganesha58

klar könntest Du auch die Stelle am Mantelrohr entfernen, in dem das Lenkschloss einrastet. Damit ist jedoch keine vollständige Reperatur mehr möglich (außer man erneuert das Mantelrohr).

Als erstes würde ich wirklich alles probieren (Vibration, WD40, Klopfen, schnell drehen, neuer Schlüssel ohne Verschleis), ob es nicht doch noch mal aufgeht.

Wenn nicht kann man den Zapfen mit dem sich das Lenkschloss im Mantelrohr festhält versuchen auszubohren, oder das Lenkschloss von oben trennen und die Innereien entfernen. Wenn es dann draußen ist kann man es zusammen mit dem Schließzylinder verschrotten, das muss dann alles neu.

Wenn die Blockade "nur" vom Schließzylnder, und nicht vom Lenkschloss kommt, reicht natürlich das Ausbohren vom Zylinder.

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@freejack75

Habe das im Internet gefunden und es funktioniert:

Anleitung zum Schlosstausch W202 (C180 BJ 1997). Durch häufige Benutzung und dem damit einhergehenden Verschleiß oder einem mechanischen Fehler (defekte Druckfeder des Schließbolzens) kann es häufig vorkommen, dass sich der Schließzylinder im Schloss nicht mehr drehen lässt. Da sich der Zylinder aber nur mit dem Standartverfahren tauschen lässt, wenn der Schlüssel auf Position 1 oder 2 steht, wird hier nun das Verfahren beschrieben, wie er sich dennoch tauschen lässt. Schritt 1: Auch wenn es zuerst den Anschein macht, der Schlüssel lasse sich nicht mehr drehen, empfiehlt es sich dennoch, dies noch einmal für eine Stunde zu probieren. Es empfiehlt sich, das Schloss mit einem Feinmechaniköl (notfalls auch WD40) „vollzufüllen“, um verharztes Öl oder Flusen zu entfernen. Ein weiterer Trick ist es, den Schlüssel bis zum Wiederstand zu drehen und ihn dann vorsichtig 1mm rauszuziehen und ihn dabei weiterhin zu drehen. Um zu schauen ob es am Verschleiß liegt, dass sich das Schloss nicht mehr öffnen lässt, sollte das gleiche Prozedere mit dem originalem Werkstattschlüssel probiert werden. (Dieser wird beim Kauf in der Regel in Form einer Schlüsselkarte (Kreditkartenformat) mitgeliefert. Schritt 2: Sollten die o.g. Tricks nicht funktionieren, so muss eine etwas rabiatere Methode gewählt werden. 1) Entfernen der Fußraumabdeckung. Hierzu werden alle sichtbaren Schrauben auf der Unterseite der Fahrer-Fußabdeckung entfernt. Hierzu kommt die Schraube, welche sich unter dem Handbremsenhebel versteckt, die Schraube die den roten Motorhaubenentriegler hält & die weiße Steckhülse direkt über dem Gaspedal. 2)Vorbereiten des Ausbaus der Lenkstange (definitiv auch für unerfahrene Schrauber machbar) Es gibt eine Reihe an Kleinteilen, welche demontiert werden müssen, um die Lenkstange ordnungsgemäß abnehmen zu können. (Hierbei wird der Airbag nicht demontiert, die Batterie muss nicht abgeklemmt werden & es gibt keinen Airbagfehler im Kombiinstrument. Nun zu den Kleinteilen: a)Der Stecker mit den vielen Kabeln, welcher sich auf der Rückseite des Schlosses befindet kann einfach abgezogen werden. b)Ein weiterer etwas kleinerer zweipoliger Stecker befindet sich auf der Verbindung zwischen Schloss und Lenkradsperre und kann ebenfalls einfach abgezogen werden. c) Ein kleines Stück Lüftungskanal direkt über der Lenksäule kann, muss aber nicht entfernt werden (es handelt sich um eine Steckverbindung). d)Das Kombiinstrument (Tacho, Drehzahlmesser, etc.) kann nun von hinten ohne Hilfe von Spezialwerkzeugen herausgedrückt werden. Dabei ist zu beachten, dass die scharfen Kanten der Hinterseite nicht die Armatur zerkratzen (einfach ein paar Blatt Papier dazwischen legen). Sobald es etwas absteht sollten die zwei Stecker von der Hinterseite entfernt werden (den Blockiersteg herunterdrücken und den Hebel vorziehen). Das KI lässt sich dann sehr einfach rechts am Lenkrad vorbei abnehmen. 3) Nun liegt alles frei, um die Lenksäule zu demontieren. Dies lässt sich am besten zu zweit machen, ist aber auch allein möglich.

Zwei Schrauben halten die Lenksäule auf der Unterseite des Kombiinstruments fest (dort, wo es vorher zumindest saß). Zwei weitere Schrauben halten die Säule unten an der Verbindung zu dem „ schwarzen welligen Verbindungsstück“ fest. Die Schrauben sind fest montiert und lassen sich nur über die Muttern auf der Rückseite der Schrauben lösen. Eine letzte Schraube verbindet die Lenksäule mit dem schwarzen Verbindungsstück in Form von einer Inbus Schraubschelle, welche ebenfalls gelöst werden muss.

Nun fällt nach ein wenig rütteln die Lenkstange selbstständig aus der Fassung und man hat einen direkten Einblick auf die Schließmechanik.

Das Lenkrad inklusive Lenkstange liegt nun im Fußraum und wird nur durch ein paar Kabel (Airbag und Blinker/Wischerschalter) gehalten.

Anschließend wird die Schraubschelle zwischen Schloss und Lenkrad gelöst. Nun sieht man auf der Vorderseite (in Fahrtrichtung) an dem Schließsystem einen kleinen Pin (Kreis im folgenden Foto), welcher durch die Abdeckung des Lenkradschlosses ragt und sich nicht drücken lässt (da der Schlüssel nicht auf Stellung 1 ist). Nun wird mithilfe eines Winkelschleifers ein kleiner Steg in das Abdeckungsrohr geflext, sodass der Pin freien Weg aus dem Rohr hat.

Anschließend lässt sich das Schliesssystem samt Lenkradschloss einfach herausziehen.

4) Nun hat man zwei Optionen: a) Man kauft sich ein Schliessystem samt neuem Schlüssel bei eBay Kostenpunkt ca. 60€. Einbauaufwand minimal. b) Man flext die schwarze Büchse um den Schließzylinder(da wo der Schlüssel reinkommt) in der Mitte ab, entnimmt den defekten Schliesszylinder kauft einen neuen bei Amazon oder eBay (Kostenpunkt 10-15€, mein Tauschschloss war von febi Billstein und funktioniert wunderbar) und setzt diesen ein. Einziger Nachteil, die „zerflexte schwarze Hülse“ muss an der Schnittstelle wieder zusamengefügt werden. 5) Der Einbau verläuft genau andersrum

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