Mercedes /8?

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3 Antworten

Hinter der Bezeichnung Strich-Acht verbarg sich ursprünglich der fast schon rührend hilflose Versuch, die präsentierten Modelle in der eher einfallslosen Reihe der Modellbezeichnungen des Hauses Mercedes-Benz kenntlich zu machen. Wie gewohnt setzte man auch beim Strich-Achter auf ein Verfahren, das die Modellbezeichnungen grob den Hubräumen des Motors zuordnete - das Modell 200 mit zwei Litern Hubraum, der 230er mit 2,3 Litern und so weiter. Nur hatte es all das auch schon bei Vorgängermodellen gegeben. Also überlegte man sich einen kleinen Kunstgriff. Die neue Modellpalette wurde - in erster Linie intern - mit der Endziffer des Jahres gekennzeichnet, in dem sie erschien: So wurde dann ein 200er der Generation ab 1968 zum 200/8. Ein Schrägstrich und eine Acht, nichts wirklich Einfallsreiches. Wer daraus dann den Strich-Achter machte und warum sich dieses Kürzel durchsetzte, ist eines der Geheimnisse der Automobilgeschichte, die wohl niemals gelöst werden. Intern verwendete Mercedes zusätzliche interne Kürzel. Jeder Youngtimer-Liebhaber zum Beispiel weiß, was ein 123er ist - die Baureihe W 123 folgte dem Strich-Achter, der bis 1976 gut 1,9 Millionen Mal gebaut wurde. Und der besaß natürlich ebenfalls ein Baureihenkürzel, genauer gesagt sogar zwei: Den einfacheren Ausführungen mit vier Zylindern wurde die Bezeichnung W 115 zugeordnet, die edleren Sechszylinder waren die Baureihe W 114. (dpa)

 

 

https://www.onetz.de/deutschland-und-die-welt-r/vermischtes-de-welt/wie-der-strich-acht-zu-seinem-namen-kam-d659169.html

 

Hallo Christoph!

Der "Strich-Acht"-Name ist auf das Erscheinungsjahr der Baureihe 1968 zurückzuführen.

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